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Marketing Fragen Ziele und Strategien planen: Esch .docx

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Faculty
Economics
Discipline
Business Studies
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Summary
University, School
Gießen
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2010, Prof Esch
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Marketing: Fragenkatalog: Kapitel 4 / D: Ziele und Strategien planen

Folgender Link vlt für alle nützlich, die ein Kapitel zusammenfassen:

http://www.dokumente-online.com/doc.php?t=marketing-management&i=507

Achtung: alles, was kursiv geschrieben ist, gehört nicht direkt zur Frage oder wird gar nicht abgefragt und wurde auch nicht in der VL erwähnt, stand aber dennoch im Buch: also hab ichs mal zusammengefasst à könnt es also durchlesen, aber nicht explizit VL-Inhalt!

I. Struktur und Methodik der Marketingplanung

1.       Erläutern Sie das Konzept der Marketingplanung anhand einer geeigneten Grafik: Folie 90

Zunehmende Komplexität+Dynamik des Umwelt- +Unternehmensgeschehens, deswegen ist ein umfassendes Planungskonzept erforderlich, das angemessene Reaktionen auf sich rasch verändernde Marktbedingungen erlaubt.

3 Ebenen aufeinanderfolgend, aber in sich unabhängige Teilstufen; zunehmende Konkretisierung bis E3

E1: Wunschsituation bestimmen, dh wenige übergeordnete Ziele

E2: Wege hin zu Wunschsituation verkörpern Strategien, die durch den ..

E3: ..Marketingmix (Instrumente) zu präzisieren sind. (viele untergeordnete Ziele)

 

II. Zielableitung: 1. Identifikation von Zielen

 

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Eine Zielpyramide bildet spezifizierte Ziele in einem Zielsystem ab.

Aus den Wertvorstellungen an der Spitze resultiert der Unternehmenszweck, der sich seinerseits in Unternehmenszielen niederschlägt.

Nach unten hin nimmt in der Hierarchie die Zahl der Ziele auf den Ebenen und Konkretisierung/Detaillierung zu.

wobei insbesondere Instrumental-, Aktionsfeld-, Bereichsziele den Unternehmenszielen zuträglich sein sollen.

-Sinnvoll, weil: Marketing-Instrumente wie Preispolitik erhalten erst dann ihr volle Wirksamkeit, wenn sie über Ziel- und Strategiediskussionen in ein Gesamtkonzept eingebunden sind, dh Ziele stehen in einem Mittel-Zweck-Zusammenhang.

von oben nach untern Spezifizierung und Detaillierung der Ziele:

1.     Allgemeine Wertvorstellungen:

..   Grundgesetze

..   in Praxis meist ein Stakeholder-Konzept als Grundlage

..   lässt Visionen und Missionen des Unternehmens erkennen

2.     Unternehmenszweck

..beschreibt Daseinsberechtigung, quasi warum gibt es das Unternehmen

3.     Unternehmensziele

..   an erster Stelle steht meist der Gewinn

4.     Bereichsziele

..          es ist wichtig Bereichsziele festzulegen – z.B. Beschaffungsbereich, Produktionsbereich etc.

5.     Aktionsfeldziele

..   daraus ergeben sich Hinweise für Ausgestaltung konkreter Funktionsbereiche

6.     Instrumentalziele

.. hierbei sollen die Instrumentalvariablen konkretisiert werden, zB hohe Kundenzufriedenheit, professioneller Service

 

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3.       Welche Zielbeziehungen gibt es? Erläutern + Bsp nennen

Oft besteht eine Multidimensionalität des Zielsystems, d.h. mehrere Ziele stehen in vielfältigen Verhältnissen zueinander. zB Quantitätsziele (Gewinn, Rentabilität, Umsatz) vs. Qualitäts-Ziele (Sicherheit, soziale Verantwortung, Kundenzufriedenheit) à Prioritätengefüge ist wichtig!

3 Verhältnisse/Relationen

a)       Komplementär: Realisierung des einen ist Realisierung des zweiten Ziels zuträglich, Bsp: Gewinn+ Rentabilität

b)       Konkurrierend: ein Ziel ist nur auf Kosten des anderen zu erreichen, Bsp: hohe Produktqualität vs. niedriger Preis

c)       Indifferent: Forcierung eines Ziels führt nicht zur Vernachlässigung eines anderen, keine Beeinflussung, neutral, Bsp: soziale Verantwortung und Kundenzufriedenheit

Mittel-Zweck-Relationen

a)       Oberziele (zB Marktanteil), die durch bestimmte Unterziele (Bekanntheitsgrad) realisiert werden können

b)       Hauptziele stehen im Mittelpunkt des unternehmerischen Tuns (Kundenzifriedenheit),

Nebenziele (Verbreitungsgrad des Produktes in versch. Distributionskanälen) beherrschen nicht die Agenda

4.       Wie lassen sich Ziele operationalisieren?

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..1. Zielinhalt, d.h was soll erreicht werden: zB Anzahl der Reklamationen sind Indikatoren für die Zielgröße

..2. Zielausmaß, dh wieviel soll erreicht werden: zB Kundenzufriedenheit auf 7-Stufiger Skala mindestens bei 5

..3.Zielperiode, dh bis wann erreicht: zB kurzfristig=1J, mittelfristig=4J

5.       Zusammenhang zwischen ökonomischen und psychographischen (Einstellung, Meinung, Motiv) Zielgrößen erläutern

Müsste in anderen Kapiteln erklärt werden,in meinem nichT!!!

Ökonomische Ziele (wie Umsatz, Gewinn)

Psychographische Ziele (wie Image, Bekanntheit)

6.       Welche zwei grundlegenden Probleme sind bei Marketing-Zielen zu beachten bzw. zu lösen?

Wertvorstellungen:

bilden eine Verfassung/Grundgesetz

bringen zum Ausdruck, dass das Unternehmen in ein gesellschaftliches Gefüge eingebettet ist.

Unternehmensgrundsätze:

damit dokumentieren viele Unternehmen ihr Verantwortung für die Gesellschaft,

denn darin werden Wege zum Ausgleich konkurrierender Interessen aller Bezugsgruppen aufgezeigt

à Konflikt zwischen „Gewinn erzielen“ und Notwendigkeit, sich in ein „soziales Gefüge“ einzubringen:

Stakeholder-Konzept: Aufmerksamkeit nicht nur auf Aktionären (=Shareholder-Konzept: Gewinnziel im Mittelpunkt) sondern auf alle Individuen, die vom unternehmerischen Agieren betroffen sind.

Monetäre Ziele: Rentabilität des eingesetzten Kapitals

Qualitative Ziele: Kundenzufriedenheit, soziale Verantowrtung, Ansehen des Unternehmens in Öffentlichkeit

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7.       Begriffe Vision und Mission erläutern + 3 Bsp für Visionen

Mit den allgemeinen Wertvorstellungen vor Augen lässt sich die Mission spezifizieren

Mission = Startpunkt jeglicher unternehmerischer Aktivität, Ziele und Handeln werden danach ausgerichtet

(zB Verzicht auf bestimmte Verfahren)

=konkretisiert den Unternehmens-Zweck, der eher intern liegt und nie erreichbar ist

=daraus lässt sich in leitsatzhafter Form das Grundanliegen , also der Sinn seiner Existenz+Tätigkeit ableiten

à spiegelt das Spannungsfeld zwischen Kunden, Produkten, Mitarbeitern wider: zB BASF:

„wir sind der vertrauensvoller Partner für Kunden, bieten innovative Produkte, Mitarbeiter schaffen gemeinsam Erfolg“

=eher intern,

Vision =was man erreichen will

=intern und auch extern: da nur 10-30J gültig und erreichbar durch Umsetzung/Operationalisierung,

dann neue Vision ins Leben rufen

à Beide geben zusammen dem Unternehmen den Handlungsrahmen und die Handlungsrichtung vor

3Bsp für Vision: Democratize the automobile (Ford, Anfang 1900)

Become the Havard of the West (Stanford university, 40er)

Crush Adidas (Nike, 60er)

8.       5 Wettbewerbskräfte von Porter erläutern


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