„Maria Magdalena“ von
Friedrich Hebbel
Inszenierung der
Theaterperipherie Frankfurt
Carina Bonilla Polanco
Gliederung
Erwartungen, Beschreibungen und Beurteilung
der Inszenierung
Meine
Erwartungen
Nachdem ich mir die Inszenierungen zum Werk „
Maria Magdalena“ von Friedrich Hebbel in der Schule angeschaut habe, welche wir
als Schüler vorbereitet und präsentiert haben, gelang es mir das Stück besser zu
verstehen.
Es gab natürlich Unterschiede zwischen dem Buch
und der Inszenierung.
Es war zwar derselbe Inhalt, Dialoge und
Darstellung sowie die Form der Sprache waren jedoch anders wie die Vorstellung
nach dem Lesen des Buches.
Doch bin ich der Meinung, dass die altdeutsche Sprache,
viel zu der Unverständlichkeit des Buches beigetragen hat.
In ein paar Tagen werden wir uns die Inszenierung
des Werkes in der Theaterperipherie Frankfurt ansehen. Ich bin ganz ehrlich,
sehr aufgeregt, da ich noch nie zuvor ein Theater besucht habe. Ich weiß nicht,
wie meine Reaktion ausfallen wird. Ich kann mir noch nicht so gut vorstellen, dass
ein Theaterbesuch angenehm sein kann. Ich dachte immer Theater wäre langweilig
und mir kam deswegen nie in den Sinn eines zu besuchen. Doch meine Meinung zum
Theater hat sich zum Positiven verändert. Ich habe seit einem Jahr mit Theater
in der Schule zu tun und wenn ich ehrlich sein darf, freue ich mich immer, wenn
wir verschiedene Szenen vorbereiten und danach vorspielen dürfen.
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Meine Erwartungen sind eigentlich nicht viele,
doch ein paar habe ich. Zum Ersten stelle ich mir eine große Bühne vor, die Art
wie die Guckkasten-bühne. So als wäre ich im Kino in der letzten Reihe und
vorne spielen die Akteure.
Ich stelle mir die Bühne mit vielen Gegenständen
vor, als wäre es ein ganz normales Wohnzimmer. Ich glaube auch, dass die
Schauspieler dasselbe Altdeutsch wie im Buch sprechen werden. Ich hoffe
natürlich sehr, dass ich trotzdem alles verstehen und nachvollziehen kann.
Ich glaube jedoch auch, dass die Akteure sich wie
in der damaligen Zeit anziehen werden, also in der Zeit in welcher das Buch
spielt, um die Inszenierung besser darzustellen.
So stelle ich mir die Bühne am Mittwochabend vor.
Haben
sich meine Vorstellungen bestätigt?
Wie ich es mir gedacht habe, hat es für mich beim
Theaterbesuch eine große Überraschung gegeben.
Nämlich!!!
Positiv!!! Ich brauche keine Angst mehr zu haben,
ein Theater sei langweilig oder Ähnliches. Ich habe mich sehr gefreut, da der
Text eher umgangs-sprachlich war und die Familie durch eine Immigrantenfamilie aus
der Türkei gespielt wurde.
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Die Bühne entsprach aber nicht meinen
Vorstellungen. Es war eine kleine Bühne, in welcher gerade noch die Akteure
spielen und noch paar Kleinigkeiten als Requisiten reingestellt werden konnten.
Die Zuschauer saßen auf beiden Seiten der Bühne. Es war eine Mischung aus
verschiedenen Bühnenformen, da die Akteure nicht nur auf der Bühne gespielt haben,
sondern es eine offene Bühne war und gleichzeitig im Zuschauerraum gespielt
wurde. Damit will ich sagen, dass ein paar Akteure sogar unter den Zuschauern gesessen
haben.
Die Bühne stellte das Haus der Familie dar, es
erinnert an ein Gewächshaus, da die Wand mit einer durchsichtigen Folie
dargestellt wurde. Diese wird während des Spiels von Polizisten zerrissen.
Doch um Fragen zu vermeiden, erzähle ich zuerst
worum es eigentlich in diesem Stück geht.
Es ist ein bürgerliches Trauerspiel, welches von Friedrich
Hebbel geschrieben wurde. Bei der gespielten Version und auch bei Hebbels
Version kommen Kinder und Eltern manchmal nicht miteinander klar. Die Eltern
denken nur an Moral- und Ehrvorstellungen. Die besonders deren Tochter (die übrigens
im Stück Klara heißt, bei der gespielten Version jedoch Meryem, alle anderen Akteure
heißen auch anders wie in Hebbels Version) ins Unglück stürzen kann. Bei
Hebbels Version ist Klara schwanger, doch der Vater des Kindes will sie nicht
heiraten, dieser wird im Duell mit Klaras Exfreund getötet.
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alleine großziehen. Da die Mutter auch in dieser Version stirbt und der Bruder
in die Heimat will, bleibt der Vater alleine zurück.
Um meine Erzählung fortzusetzen, möchte ich mit
den Requisiten weiter machen.
Die Akteure waren alle weiß angezogen, sie trugen
diese coolen, lässigen und gemütlichen Jogginghosen und Kapuzen. Eigentlich wie
fast jeder Jungendliche heutzutage manchmal angezogen ist.
Es waren eigentlich weniger Requisiten als ich mir
erhofft hatte. Auf der Bühne waren 2 Nähmaschinen, 2 Stühle, ein Laptop, eine
Tasche und ein Koffer mit alten Erinnerungen, wie zum Beispiel das Brautkleid der
Mutter. Dieses wurde während der ganzen Vorführung benutzt, entweder hatte es
die Mutter in der Hand oder es war die Tochter. Mit der Tasche sollte
eigentlich das Zimmer des Bruders dargestellt werden, da die Polizisten „ins
Zimmer gegangen sind“ und seine Sachen durchsucht haben.
Es war öfters auch ein Handy im Spiel. Ich finde dies
eine gute Idee, damit spart man sich neue Spielorte und Requisiten.
Die Beleuchtung war auch ein wichtiger Faktor. Bevor
die Vorstellung angefangen hatte, war das Licht die ganze Zeit grün. Dies ist
eine Art der Exposition. Während des Spiels wechselte immer wieder die
Lichtart.
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Liebe der beiden zueinander ausdrücken.
Wie schon bemerkt, halte ich seit diesem Tag viel
vom Theater. Ich habe an dem Abend vieles erleben dürfen. Neben den positiven
Aspekten, welche ich schon aufgeführt habe, gibt es natürlich auch Negative.
Wie zum Beispiel, dass die Akteure immer wieder kurz auf ihre eigene Sprache (Türkisch)
gewechselt haben. Mir hat dies nicht so gut gefallen, da ich eigentlich immer
neugierig war, was sie eigentlich damit sagen wollten.
Jedoch finde ich es wirklich schön und sehenswert,
wie die Aufführung gelaufen ist. Man konnte außerdem sehen, dass die Akteure selbst
wirklich Spaß dabei gehabt und mit Freude gespielt haben.
Anhang

Meryem mit ihrer
Mutter!!!

Die verzweifelte
Meryem!!!


Zufriedene und glückliche
Akteure
nach der
Aufführung!!!
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