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Mahatma Gandhi Der Weg der Gewaltlosigkeit .docx

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Human Science
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German
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Wien Gottschalkgasse
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Mahatma Gandhi

Der Weg der Gewaltlosigkeit


Der von Mahatma Gandhi, im Jahre 1968, geschriebene Text „Der Weg der Gewaltlosigkeit“ spricht von Gewaltlosigkeit. Gewalt ist nicht immer eine Lösung.

Gewaltlosigkeit bedeutet nicht nur, dass man kein lebendes Wesen irgendein Leid zuzufügen soll, man soll nicht einmal durch Gedanken, ein Wort, Taten oder eine Geste verletzen.

Gewaltlosigkeit ist nicht ein Deckmantel für Feigheit, sondern für Tapferkeit. Wenn man keine Gewalt anwendet, ist man tapferer als wenn man Gewalt ausübt. Gewalt anzuwenden ist eine Schwäche und dadurch werden Probleme oder Auseinandersetzungen nicht gelöst sondern werden immer größer und problematischer. Man kann zum Beispiel Probleme ohne Gewalt lösen, indem man miteinander redet und versucht das Problem ohne Streitereien und mit Ruhe zu lösen. Wenn man aber „zuschlägt“, hat derjenige nichts davon, das Problem wird nicht gelöst und dadurch könnten Schuldgefühle entstehen oder Verletzungen und im schlimmsten Fall Mord. Also erfordert Gewaltlosigkeit weit größeren Mut als des Kämpfers.

Er ist tapferer, weil er versucht hat sich zusammenzureißen und keine Gewalt an zuwenden.

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Wenn er aber stehen bleibt und versucht sie auseinanderzuhalten wird er als tapfer und mutig angesehen, so ist die Tapferkeit des Gewaltlosen weit über der des Gewalttätigen.

Ein Mensch, der Gewalt ausübt, um Probleme zu „lösen“, verwendet dafür Waffen, Schwerte oder Gewehre. Aber der Schutzschild eines Gewaltlosen ist Gott.

Natürlich ist es auch möglich, dass auch eine gewalttätige Person zu einer gewaltlosen wird. Man kann auch mit Gewaltlosigkeit zurückschlagen und zwar „verbal zuschlagen“. Dabei hält man sich bewusst zurück, und versucht nicht anzugreifen und ärgert damit seinen „Feind“ noch mehr. Gewaltlosigkeit ist eine bewusste und überlegte Zurückhaltung.

Rache ist auch eine Schwäche. Wenn jemand seinem Feind Rache schwört, so entspricht der Furcht vor Schaden, egal ob dieser wirklich oder nur eingebildet ist. Zum Beispiel: Ein Hund bellt und beißt, wenn er sich fürchtet und sich angegriffen fühlt.

Wir sollten versuchen, keinem Lebewesen bewusst und absichtlich Leid zuzufügen. Das ist Ahimsa. Sogar Schlechtes sehen, Schlechtes hören, Schlechtes sprechen ist Gewalt. Ahimsa bezeichnet den totalen Gewaltverzicht, das heißt die Gewaltlosigkeit im Denken, Sprechen und Handeln. Ahimsa gänzlich gewaltlos zu leben, ist wahrscheinlich nicht für jeden möglich. Vielleicht ist es sogar für niemanden möglich. Dennoch muss es das Ziel jeden sei, in derselben Weise, wie in der Schule eine „Eins“ zu bekommen, das Ziel eines jeden Schülers ist.

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Der Anhänger von Ahimsa kennt nur eine Furcht, nämlich die Furcht Gottes.

Meiner Meinung nach finde ich, dass die Vergebung mutiger ist als die Rache. Man sollte den Menschen vergeben und denen verzeihen, wenn die uns einen Leid angetan haben oder uns verletzt haben, und nicht einfach zuschlagen und gewalttätig werden, da es zu schlimmen Folgen führen könnte. Letztendlich sind sie auch Menschen und können auch Fehler machen.

Trotzdem sollte ein guter Mensch Gutes denen tun, die ihn verletzt haben und auch denen die ihm schaden wollen. Deshalb sollten wir niemals negativen, schlechten Gedanken nachgeben, sondern immer das Wohlergehen aller im Sinn haben und allen nur Gutes wünschen.


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