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Literarische Traditionen 4 .doc

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German
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Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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Analyse eines althochdeutschen Textes im Hinblick auf die Durchführung der 2. Lautverschiebung - Germanisitk
Analyse eines ahd. Textes im Hinblick auf die Durchführung der 2. Lautverschiebung und dialektale Zuordnung des Textes <Cot almahtico, du himil enti erda gaworahtos [.] Forgip mir [.] rehta g


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HAUSÜBUNG GRUPPE B leider noch einige Fehler vorhanden!!! 1.) Analys eines ahd. Textes im Hinblick auf die Durchführung der 2. Lautverschiebung und dialektale Zuordnung des Textes &

Literarische Traditionen IV

Inhalt

Die kulturelle literarische Situation nach 1945. 1

Stationendrama. 2

Die Gruppe 47. 2

Das Theater. 4

Die Kurzgeschichte. 4

50er Jahre. 5

Friedrich Dürrenmatt: Der Besuch der alten Dame. 6

Der Schelmenroman. 7

Günther Grass: Die Blechtrommel 7

Denken und Literatur in Österreich nach dem Krieg. 8

Gerhard Fritsch: Fasching. 10

Hans Lebert: Die Wolfshaut. 10

Albert Drach: Das große Protokoll gegen Zwetschgenbaum.. 10

Die Macht der Masse. 11

DDR-Literatur. 12

Felix Wanderer: Der 7. Brunnen. 12

Uwe Johnsson: Mutmaßungen über Jakob (1959). 13

Geschichte der Familie Cresspahl 13

Brigitte Reimann: Ankunft im Alltag. 14

Christa Wolf: Der geteilte Himmel 14

Christoph Hein: Drachenblut. 14

DDR-Literatur in den 70ern und 80ern. 15

Heiner Müller: Germania. 15

Ernst Jandl 15

Oswald Wiener: Die Verbesserung von Mitteleuropa (Roman, 1962 – 1967). 16

Politisierung der Literatur. 16

Peter Weiss: Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats. 16

Deutschland: 17

Konkrete Poesie. 17

Gomringer: Schweig. 17

Ernst Jandl: Stanzen. 18

70er Jahre: Gewaltfragen. 18

Brigitte Schweiger: Wie kommt das Salz ins Meer. 19

Martin Walser: Ein fliehendes Pferd. 19

Neue Subjektivität (70er Jahre). 20

Es gab einen "Erfahrungshunger" (Mitscherlich). 20

Väterromane. 20

Bernward Vesper: Die Reise. 21

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Brigitte Schwaiger: Lange Abwesenheit. 21

Autobiografische Romane. 21

Max Frisch: Mondhauch. 22

80er Jahre. 22

Literatur der 80er Jahre. 23

Boto Strauß: Kalldewey, Farce. 23

Peter Handke: Versuch über den geglückten Tag (1991). 23

Frauenliteratur. 24

Svende Merian: Der Tod des Märchenprinzen (1980). 24

Elfriede Jelinek: Lust. 24

Wendeliteratur. 25

Christa Wolf: Kassandra. 25

Thomas Brussig: Helden wie wir (1995). 25

Inhaltsangaben der Pflichtlektüren. 25

Friedrich Dürrenmatt – Der Besuch der alten Dame (1956). 25

Günter Grass – Die Blechtrommel (1959). 26

Albert Drach – Das Große Protokoll gegen Zwetschgenbaum (1964). 32

Martin Walser – Ein fliehendes Pferd (1978). 32

Elfriede Jelinek – Lust (1989). 33

Thomas Bernhard – Heldenplatz (1989). 34

Christa Wolf – Medea (1996). 34

Urs Widmer – Im Kongo (1996). 34

Die kulturelle literarische Situation nach 1945

Nach 1945 gab es besondere Bemühungen, eine neue Sprache aufzubauen (individuelle Literatursprache). Zuvor gab es politische Regelungen, die die Sprache zensierten; dadurch entstanden viele Redewendungen (z.B. "Durch den Rost fallen" à wenn ein Jude der Verbrennung entkam).

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Neue Schriftstellergenerationen: Die meisten Schriftsteller schrieben einfach weiter, es gab keine Stunde Null der Literatur nach 1945. Die literarische Kontinuität wurde fortgesetzt, es gab keinen klar ersichtlichen Bruch.

Z.B. Franz Nabl: schrieb bei der Festschrift für Deutsch-Österreich und zu Hitlers Geburtstag; wurde 1943 Ehrendoktor an der Universität (der Direktor der Universität war ein Nazi), und Nabl schrieb kritische, moderne Romane (Land = idyllisch, ruhig; Stadt = moralischer Verfall, Nervosität, steht für das Judentum).

Gegner von Franz Nabl: Gerhard Roth.

Nach dem Krieg passte sich Franz Nabl wieder an und bekam den Roseggerpreis, gemeinsam mit Paul Anton Keller, Max Mell usw.

Manche Autoren zogen sich während der Nazi-Zeit in die innere Emigration zurück. Sie schrieben über die Natur (= "Das Gesunde"), was Kritiker als die "Literatur der Lurche und Molche" bezeichneten.

Man versuchte, einen neuen Ausgangspunkt zu finden, da es keine Stunde Null gab, und engagierte daher jüngere Autoren, die die Literatur neu positionieren sollten.

Die Autoren, die schon vor 1900 geboren waren, wollten aus den Fehlentwicklungen lernen, z.B. Johannes R. Becher, Alfred Döblin, Thomas Mann usw. Autoren, die vor 1933 schon als Schriftsteller tätig waren, waren sichtlich vom Kriegsgeschehen geprägt, z.B.

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Thomas Mann galt seit seiner Ausbürgerung 1936 im westlichen Ausland als Wortführer der Emigranten. Er war jedoch im Deutschland des Jahres 1945 weitgehend unbekannt.

Er war dagegen, sich äußerlich dem Regime zu unterwerfen, innerlich jedoch zu rebellieren, da gerade das den Nationalsozialismus möglich gemacht hätte. Daher bezeichnete er auch die in der Nazi-Zeit veröffentlichten Bücher als "weniger als wertlos", sie sollten eingestampft werden, weil sie das Verbrechen schmücken.

Er lehnte die Rückkehr nach Deutschland ab und verarbeitete die deutsche Geschichte drei Jahre später in "Doktor Faustus", in dem er das Schicksal des deutschen Geistes in Form von Adrian L. berichtet, der sich bei einer Prostituierten ansteckt (wie Nietzsche).

Es entstand eine neue Zeitschrift: Der Ruf (Hrsg. v. Alfred Andersch und Hans Werner Richter). Diese Zeitschrift sollte die Redemokratisierung fördern. Re-education galt als Leitidee der amerikanischen Besatzung Deutschlands à Umerziehung zum demokratischen politischen Leben.

In Deutschland wurden 2000 Zeitungen mit diesem Ziel gegründet, z.B. "Die Gegenwart" (Hrsg. v. Alfred Döblin), allerdings gab es eine Zensur durch die Besatzung. Der Ruf nahm eine sozialistische Ausprägung mit Kritik an der Besatzungspolitik an und wurde im April 1947 wegen Nihilismus verboten.

Stationendrama

Wolfgang Borchert: Draußen vor der Tür

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Beckmann will die Verantwortung dem Oberst zurückgeben.

Als Beckmann heimkehrt, hat seine Frau einen anderen und will ihn nicht mehr zurück; einzig ein Mädchen gibt ihm Unterkunft. Er verlässt dann aber das Mädchen, da er mit seinem gespaltenen Schuldbewusstsein nicht leben kann (zum einen fühlt er sich für den Tod vieler Soldaten verantwortlich, zum anderen sieht er sich als Ehebrecher).

Die Figuren in Borcherts Stück haben keine Namen, sondern sind nur Allegorien. Die Stationen werden alleine von Beckmann bestimmt, die Realitätsebenen verwischen sich.

Carl Zuckmayer: Des Teufels General

In der Verfilmung des Dramas ist Kurt Jürgens die Verkörperung des kräftigen, redlichen Deutschen.

Historischer Bezug des Dramas: Luftwaffengeneral Udet beging Selbstmord, weil er von Hitler für Misserfolge verantwortlich gemacht wurde; offiziell wurde aber die falsche Meldung verbreitet, Udet sei beim Ausprobieren einer neuen Waffe tödlich verunglückt.

Inhalt des Dramas: Hauptfigur Harras (Udet) bemerkt, dass immer mehr Kampfmaschinen abstürzen; er vermutet Sabotage. Harras ist ein normaler Soldat und wird verdächtigt, die Sabotage zuzulassen. Er ermittelt selbst und erkennt seinen Freund Oderbruch verantwortlich ist. Harras ist im Konflikt: seinen Freund verraten oder neue Kampfmaschinen auszuprobieren.

Er wählt die zweite Möglichkeit und legt sein Schicksal in Gottes Hände. Er stürzt ab und stirbt. Er bekommt ein Staatsbegräbnis.


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