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Kleiderordnung – ja oder nein? Es wird immer öfter darüber diskutiert, ob es vielleicht nicht praktisch wäre wenn jede Schule eine Kleiderordnung einführen würde. Es gibt sehr verschiedene Meinu
Pragmalinguistik I. Als Einleitung wird der Ursprung des Wortes Pragmatik dargestellt. Die Wurzel des Wortes ist das griechische Wort pragma, es bedeutet -Sache-, -Ding-, aber auch -Tun-, -Handeln-
Die Einführung in die Tristangeschichte Die Lebensgeschichte von Gottfried von Straßburg ist, was Tatsachen anbelangt, ein unbeschriebenes Blatt, und sein Werk wirft nur wenig Licht auf seinen Charak
I.Althochdeutsche
und Frühmittelhochdeutsche Literatur (8. Jh. – 1150)
Periodisierung/ Einteilung der Epochen: Beispiel Brunner
(Brunner: 35 – 39)
Textüberlieferung
(Brunner: 23-26)
Bis zur Mitte des 15. Jh. wurde handschriftlich überliefert
(also das ganze Mittelalter hindurch), erst der Buchdruck als neues Medium
prägt auch die Literatur wieder neu. Pergament war bis zur Mitte des 14. Jh.
der entscheidende Beschreibstoff, das allerdings sehr teuer und schwierig in
der Herstellung war, weshalb man auch sorgsam damit umging, was den Einsatz
betraf.
Das ist ein entscheidender Punkt bezüglich der Überlieferungsprobleme
im Mittelalter. Man musste eine Selektion treffen, was auf Pergament
geschrieben wurde, also sicher nicht Dinge, die man für belanglos hielt; das
entschieden zumeist Klöster, Kirche → Geistlichkeit. Vorrangig wurde
somit das überliefert, was für Kirche von Belang war, also geistliche Themen.
Verschriftlicht wurde auch deshalb nicht alles, weil die
Mündlichkeit eine eigene Tradition hatte. Es handelt sich um eine orale Gesellschaft,
eine Kultur des Zuhörens, dementsprechend ist die Überlieferung auch meist
bruchstückhaft.
Die Schriftproduktion war geringer, auch wurden wenige
Autographe überliefert. Autographe
sind Handschriften vom Autor selbst. Die meisten Texte
wurden von Schreibern abgeschrieben und so überliefert.
Es gibt aber auch mündliche Dichtformen. Man kann nur
mutmaßen, wie viele Dichtungen
tatsächlich mündlich tradiert wurden. Fest steht allerdings,
dass es weit mehr Dichtungen gab,
als heute bekannt sind. Einige mündlich tradierte Literatur
wurde später aufgeschrieben (z.B.
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Über das Lateinische fand die größte Leistung des MA statt
→ die Rettung der Antike. Viele Quellen wurden abgeschrieben,
kommentiert, dadurch gerettet. Sehr viele wichtige Texte sind vom Latein auch
in die Volkssprache übersetzt worden und bilden somit eine Brücke für die
Weitergabe von Wissen.
Karl der Große war sehr einflussreich, was die
Verbreitung des Deutschsprachigen betrifft (im Kontext der Missionierung).
(Karolinger)
Zwischen 950 und 1050 gab es eine Überlieferungslücke, in
der Zeit wurden nur lateinische Texte verfasst.
Mittelalterliche Kunst als Dichtung wurde im gehobenen,
festlichen Rahmen präsentiert. Sie wurde oft bei Tisch gelesen oder war in die
Liturgie (Messe) eingebettet. Wie bereits erwähnt, findet Literatur zu dieser
Zeit zu einem großen Teil auf Latein statt, wodurch sie nur dem zugänglich ist,
der diese Sprache auch kann. Illiterati bedeutet, dass jemand kein
Latein spricht, dies hat nichts damit zu tun, ob jemand lesen und schreiben
kann.
Latein war eine Weltsprache und bis ins 18. Jh. die Gelehrtensprache.
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Die Literatur ist zu dieser Zeit Vortragskunst – keine Zeit
der Lesekultur, sondern der auditiven Kultur → andere Form der
Vermittlung; darauf reagieren diese Texte auch. Man hat sich auch bemüht
entsprechend feierlich vorzutragen. Dieses Vortragen diente einer säkularen
Vermittlung von Literatur.
Es ist eine in sich geschlossene Gesellschaft
→ Texte sind Auftragstexte, zu einem besonderen Zweck geschrieben.
Der Auftraggeber gibt das Thema vor, der Autor steht im
Hintergrund, daher sind die Autorennamen meist unbekannt. Schreiben war eine
Dienstleistung an der Gemeinschaft. Nur die hohe Schicht war gebildet, dadurch
wird hier nicht die ganze Gesellschaft miteinbezogen. Der Dichter ist abhängig
von der Gunst der Gemeinschaft, für die er dichtete.
Probleme der Datierung und Lokalisierung
(Brunner: 32-34)
Unschärfen in der Lokalisierung: Man erahnt indirekt, dass
ein Text z.B. im bayrischen Raum entstanden ist. Ein Text kann zwar im
bayrischen Raum geschrieben worden sein, aber er wurde z.B. von einem
fränkischen Schreiber abgeschrieben, somit vermischen sich einfach die
Varianten und somit ist es schwierig zu lokalisieren.
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Entstehungsort und -datum wurden nicht genau festgehalten.
Das Problem bei Datierungen ist, dass es oft einen Unterschied zwischen der
Entstehungszeit und der Überlieferungszeit gibt. Überlieferungszeit = Niederschrift
und Weitergabe → es gibt schon Vorlagen, die älter sind. Bsp.: Ambraser
Heldenbuch (in der Neuzeit entstanden und enthält Texte von 1250).
Literaturbegriff
(Brunner: 34)
Als Literatur galt alles Literarische im weiten Sinn,
also alles buchstäblich überlieferte. Dies geht nicht immer mit dem modernen
Literaturbegriff konform. Auch einzelne Wortfetzen oder Textteile werden zu
Literatur gezählt. Fachliteratur (Artes- Literatur) kann auch gereimt sein,
Poetisches wurde mit Prosaischem vermischt, es ist keine strenge Trennung
möglich.
Hintergrundinfo:
(vgl. Brunner: 41-43)
In der althochdeutschen Zeit gab es nicht diese Vernetztheit,
wie wir sie heute vorfinden →
die Klöster waren weit voneinander entfernt – es gab nur Inseln der
literarischen Schöpfungen. Man wusste nicht was der andere schon geleistet hat,
vieles wurde neu begonnen etc.
Diese Zeit ist stark geprägt von Symbolik, Wehrhaftigkeit,
Trotz gegen Widrigkeiten des Lebens, Mut für Neues, Zeit des Aufbruchs und
hoher Kunst. Auch die Schrift ist ein Teil davon.
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Karl der Große hatte begonnen internationale Kontakte
zu knüpfen (sprach Latein). Ihm war es sehr wichtig, dass sein Volk in der Lage
war, seine Literatur zu versehen. Aus diesem Grund forcierte er die Verbreitung
seiner deutschen Sprache. Die Niederschrift von althochdeutscher Literatur
begann.
Prosa
Geistige Urbanisierung (Bildungs- und Wissenliteratur)
= vor allem durch die Glossen geleistet.
Glosse = deutsche Übersetzungen einzelner Wörter oder
Sätze. Man unterscheidet:
·Marginalglossen (am Rande des lateinischen Textes)
·Interlinearglossen (zwischen den Zeilen) und
·Kontext- bzw. Textglossen (unmittelbar nach dem erläuternden
Wort)
Ziel dieser Glossen ist das Verstehen des lateinischen
Textes und das Erlernen lateinischer Wörter und Wendungen. Vorwiegend zu finden
bei: der Bibel, den Canones (Sammlungen von Konzilsbeschlüssen), den Schriften
Gregors des Großen und anderer kirchlicher Autoritäten, aber auch
frühchristliche und antike Autoren wie Vergil, Terenz, Prudentius usw.
Das älteste
deutsche Buch ist ein Glossar namens Abrogans. Das ist ein
alphabetisch geordnetes Verzeichnis seltener lateinischer Wörter; zunächst
übersetzt in geläufigere lateinische Wörter, später (Mitte des 8. Jh.) auf
Deutsch glossiert.