Title, Topic

Linguistik, Phonologie und Sprache .doc

®
Page 1 of 4
[1] [2] [3] [4]
Faculty
Human Science
Discipline
Linguistics
Document category
Summary
University, School
unbekannt
Additional information
Responsible User
This text has been add by user hris2583 on 2010-11-09. Disclaimer
Popularity
541  visits
Document length
~3.466  Words
~24.979  Chars
Rating
Networking




















More documents
Linguistics

Einführung in die Semantik
29.06.10 Eberhard- Karls Universität Tübingen Romanisches Seminar PSII: Einführung in die Semantik des Französischen Dozent/ in: Esme Winter- Froemel Sommersemester 2010 21.04.10: Zeichentheo


Zusammenfassung Linguistikskript
Eigenschaften von Zeichen: Eigenschaften von Zeichen: - Aliquid stat pro aliquo = etwas steht für etwas anderes - Wahrnehmbarkeit - Intentionalität Raum-Zeit-Unabhäng­igkeit (Displa


Schema und Einfall. Zum literarischen Muster in Christoph Simons Romanen
Paweł Wałowski Uniwersytet Zielonógorski Schema und Einfall. Zum literarischen Muster in Christoph Simons Romanen 1. Einleitendes Es gibt Fragestellungen, deren toposartiges Erörte


Interkulturelle Aspekte der Äquivalenzbeziehunge­n zwischen deutschen, slowenischen und ungarischen Phrasemen
Dr. Melanija Larisa Fabčič (Philosophische Fakultät Maribor) Interkulturelle Aspekte der phraseologischen Äquivalenzbeziehun­gen im EPHRAS-Korpus 1. Vorbemerkungen Den Schwerpunkt

HO LAUT

Lautliche Seite der Sprache beschrieben durch Phonetik und Phonologie.

Phonetik: materielle Seite der Laute

-       Bildung (artikulatorische Phonetik)

-       Akustische Übertragung (akustische Phonetik)

-       Verarbeitung im Gehör (auditive Phonetik)

Phonologie: Lautsysteme von Sprachen

-       Rolle einzelner Laute im System einer Sprache

-       Unterscheidung von Wörtern oder bloße sprecherindividuelle Unterschiede

Artikulation menschlicher Sprache (Artikulationsorte)

-       Zahndamm (Alveolarlaut)

-       Obere/untere Schneidezähne (Dentallaut)

-       Harter Gaumen (Palatallaut)

-       Ober- und Unterlippe (Labiallaut)

-       Weicher Gaumen und Gaumensegel (Velarlaut)

-       Stimmbänder/Stimmlippen und Stimmritze/Glottis (Glottallaut)

-       Zäpfchen (Uvularlaut)

-       Nasenraum (Nasallaut)

1.      Erzeugung des Luftstroms (Luft ist Trägermedium von Lauten) à in Lunge gebildet, deshalb Lunge Ausgangsort für Laut

Unterscheidung: exspiratorische (ausatmende), inspiratorische (einatmende) Laute, Klick- und Schnalzlaute

2.      Lautbildung im Kehlkopf à Luft strömt Luftröhre hinauf und trifft auf Kehlkopf à zwischen Stimmbändern befindet sich Glottis à je nach Stellung der Glottis verschiedene Laute bzw.

Lautmerkmale

a.       Leicht geöffnete Glottis à Hauchgeräusch [h] à Frikativ

b.      Vollkommen geschlossene Glottis à Luftdruck à plötzlich gesprengt à Knacklaut à Plosiv

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Linguistik, Phonologie und Sprache.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

d.      Glottis winzigen Spalt geöffnet à Stimmbänder in Schwingung à Stimmton bei stimmhaften Lauten (nicht wie bei stimmlosen, wo Glottis geöffnet bleibt)

3.      Lautbildung im Vokaltrakt (siehe Artikulationsorte)

Artikulationsmodi:

·         Plosiv (Explosiv à Glottis geschlossen, dann durch Luftdruck aufgesprengt)

-       Bilabial à [p,b]

-       Alveolar à [t,d]

-       Velar à [k,g]

-       Glottal à [Ɂ] à Knacklaut

·         Nasal (Luft strömt durch den Nasenlraum)

-       Bilabial à [m]

-       Alveolar à [n]

-       Velar à [ɳ] ~ [ng]

·         Frikativ (Lüft strömt durch leicht geöffnete Glottis)

-       Labiodental à [f,v]

-       Alveolar à [s,z]

-       Postalveolar [ʃ ~ sch, ʒ ~ g als sch]

-       Palatal à [ɕ ~ weiches ch, j]

-       Velar à [x,y]

-       Glottal à [h]

·         Approximant (Luft strömt gleichmäßig durch Mundraum)

-       Palatal à [j]

·         Lateralapproximant

-       Alveolar à [l]

3 Merkmale der Lautbildung

-       Artikulationsort

-       Artikulationsmodus

-       Stimmtonbeteiligung

o   Stimmlos [p]

o   Stimmhaft [b]

Zur phonologischen Analyse einer Sprache

Wenn zwei Phone (haben noch keine sprachsystemimmanente Funktion) in derselben sprachlichen Umgebung nicht miteinander vertauscht werden können, ohne dass sich ein Bedeutungsunterschied ergibt, so sind diese zwei Phone Realisationen zweier Phoneme.

Bsp.: Haus – Maus – Laus

 

Def.: Ein Phonem ist die kleineste bedeutungsunterscheidende Einheit einer Sprache

 

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Linguistik, Phonologie und Sprache.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

è An keinen erkennbaren Faktor der Lautumgebung gebunden

Bsp.: [r] und [R] à kein Bedeutungsunterschied bei [r]ose oder [R]ose

Kombinatorische Allophone ein und desselben Phonems à zwei arkustisch/artikulatorisch verwandte Phone einer Sprache, welche nie in derselben Lautumgebung vorkommen

è Phone sind komplementär distribuiert (Phon A à steht in einem Teil aller möglichen lautlichen Kontexte; Phon B à im anderen Teil)

è Können nie in Opposition zueinander stehen

Phoneme sind keine strukturellen Letztgrößen à Bündel distinktiver Merkmale à können in Merkmale zerlegt werden.

Schreibweise: Phone à []; Phoneme / /

HO Pragmatik

Pragmatik ist Sprach-Handlungs-Theorie.

Thema ist das, was im Sprachgebrauch die Form und/oder die Interpretation sprachlicher Äußerungen beeinflusst à Sprache wird in einer Situation und in der Kommunikation gebraucht.

Wichtige Faktoren:

-       Situation und Kommunikationsabsichten, die beteiligte Personen haben

-       Art und Weise, wie sie diese sprachlich umzusetzen versuchen

Entstehen einer sprachlichen Kommunikation:

1.      Verhalten à entweder intentional oder nicht intentional (niesen)

2.      Handeln (intentionales Verhalten) à entweder partnerorientiert oder nicht (kochen)

3.      Interaktion (partnerorientiertes Handeln) à symbolisch oder nicht (ausweichen)

4.      Kommunikation (symbolische Interaktion) à verbal oder nonverbal (Kopfschütteln)

5.      Sprachliche Kommunikation

 

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Linguistik, Phonologie und Sprache.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Konstative (feststellend) vs. performative Sätze

a)      Vor dem Haus steht ein Baum. à Konstativer Satz

b)     Ich taufe dich auf den Namen Susanne. à Performativer Satz

Performative Verben: z.B. taufen, bitten, kündigen, verurteilen, loben, schwören

·         Verwendung 1. P.

Sg, Präs. Ind. Akt. à performative Verwendung performativer Verben

·         Anders verwendet à konstative Verwendung performativer Verben

è Performative Verwendung tlw. mit „hiermit“ signalisiert

Explizit vs. implizit performativ

Ich verspreche dir, morgen zu kommen.

Ich werde morgen sicher kommen.

Gewisse Handlungen à nur unter Verwendung spezifischer Sprachmittel (namentlich performativer Verben): das Taufen

Viele Handlungen entweder mit oder ohne Verwendung des jeweiligen performativen Verbs vollzogen: das Danken, das Bitten, das Fragen

Einige Handlungen nicht vollzogen durch Verwendung des Verbs: das Verleumden, Lügen

Probleme mit Dichotomie konstativ/performativ:

-       Nicht Sätze sind konstativ/performativ, sondern Äußerungen

-       Performative Äußerungen können auch kostativ sein à Sie sind ein alter Nazi.

-       Jede Äußerung ist performativ

Jede Äußerung bestimmt, eine Handlung zu vollziehen, wenn auch nur Feststellen/Behaupten.

Sprechakt und seine Teilakte: John R. Searle

Sprachliche Handlung unterteilt man in 4 Teilakte

 

 

Sprechakt (nach J.R.Searle)

 

 

Teilakt

 

Äußerungsakt

Propositionaler Akt

Illokutiver/

Illokutionärer

Akt

Perlokutiver/

Perlokutionärer Akt

Resultat des Teilaktes

Äußerung

Proposition

Illokution

Perlokution

Erläuterung

 

Laute, Wörter

Satz

Aussage über die Welt

Handlungswert

Zweck/intendierte

Reaktion des Hörers

Beurteilungs-

Kriterien

Grammatisch wohlgeformt / nicht wohlgeformt

Wahr/falsch

Glücken / nicht glücken

Erfolgreich sein / nicht erfolgreich sein

Beispiel

/der hunt is bisic/

<der Hund ist bissig>

Bissig (hund)

Mitteilung

oder

Warnung

oder

Drohung

oder

Empfehlung

Hörer weiß, was Sprecher weiß.

Hörer lässt von seinem Vorhaben ab.

Hörer kauft den Hund.

Proposition = Bildung einer Aussage aus Referenz und Prädikation

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Linguistik, Phonologie und Sprache.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Perlokutiver Akt = Teil des Sprechaktes, der Wirkung der Äußerung auf Hörer meint

Eine grundlegende Frage der Pragmatik:

Was meinen Sprechende, was bezwecken sie in einer bestimmten Situation ihren PartnerInnen gegenüber mit dem, was sie sagen?

Sprechaktregeln (Glückens-Bedingungen nach Austin)

Gewisse Regeln, die für erfolgreiches Sprechen berücksichtigt werden müssen. à man kann nur etwas versprechen, das nicht schon war oder ist und nicht von selbst eintritt..

Illokutionen und Perlokutionen sind nicht direkten sprachl. Ausdrücken zugeordnet, aber auch nicht in beliebigen Verhältnis zu ihnen!!! à nicht jeder Ausdruck kann Versprechen sein.

Aber auch bestimmter Ausdruck nicht in jeder Situation Versprechen.

Illokutionsindikatoren:

-       Performative Verben in explizit performativer Verwendung

-       Modus

-       Partikel

-       Satzarten

-       Paraverbale Faktoren

Wichtig auch noch: Wahrheitsgehalt und Faktoren der Situation

Indirekte Sprechakte

Dann gegeben, wenn andere Illokution als angezeigte vorliegt, oder wenn zusätzliche vorliegt.

a)      Können Sie mir sagen, wie spät es ist?

b)     Ich rate dir, das nicht noch einmal zu versuchen

c)      Hältst du dich da bitte raus?

d)     Es zieht.

Gründe: Höflichkeit, Tendenz zur Abschwächung, Spiel mit Illokutionen

 

Sprechaktklassifikation


Page 1 of 4
[1] [2] [3] [4]


swopdoc.com ist not responsible for the content of this text provided by third parties

Legal info - Copyright - Terms - Partner - Statistik - Contact
antiblock.org adblockdetector.com

Swap your documents