Gymnasium Kleine Burg Abteilung Leopoldstraße Facharbeit im Leistungskurs Mathematik -Die Chaostheorie- Lynn Vincent Klasse 12N2 März 2010 Inhalt: 1 Einleitung 1.1 Einführung in
Bevölkerungswachst­um Bevölkerungswachst­um. 1 Entwicklung. 1 Probleme für die Welt. 2 Thomas Malthus.. 2 Globale Ressourcen.. 3 Energieversorgung.­ 3 Umwelt: 4 Veraltung der Gesellschaf
Universität Bielefeld Fakultät für Mathematik Didaktik des Funktionsbegriffs Herr Prof. Dr. Rudolf vom Hofe Wintersemester 2009/10 Lineare Gleichungssysteme Gliederung: 1. Einleitung 2 2
Lineare
Optimierung ist ein Teilgebiet der Optimierungsaufgaben. Um Extremwerte zu
berechnen haben wir dies in der Schule durch das erste Differenzial sehr
einfach machen können.
Doch bei linearen Gleichungssystemen ist die erste
Ableitung konstant und erfüllt demnach nicht die Bedingungen der
Extremwertberechnung. Um das Minimum oder Maximum einer linearen Zielfunktion
bestimmen zu können, sind bestimmte Randbedingungen in Form linearer
(Un-)gleichungen zu finden.
Geschichte
der linearen Optimierung
Erstmals
wurde lineare Optimierung 1939 von einem sowjetischen Mathematiker namens
Leonid Witaljewitsch Kantorowitsch behandelt. Obwohl diese Arbeiten noch nicht
als sehr bedeutungsvoll anerkannt wurden erhielt Kantorowitsch 1975 den
Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für seinen Beitrag zu dem Problem.
1940
erkannte Dantzig erstmals, dass sich durch lineare Ungleichungen sehr viele
praktische Beschränkungen beschreiben ließen und schaffte somit eine klare
Trennung zwischen dem Ziel der Optimierung und den Mitteln zur Lösung des
Planungsproblems.
Weiters entwickelte Dantzig zusammen mit anderen
Mathematikern Zusammenhänge zwischen linearer Optimierung und der Spieltheorie.
Um
1950 entdeckte die Wirtschaft, insbesondere Ölraffinerien die Verwendung von
linearer Optimierung
Heute
wird die lineare Optimierung in sehr vielen Bereichen zur Lösung praktischer
Probleme verwendet.
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Die
Methodik und graphische Lösungen von Systemen linearer Ungleichungen werde ich
im folgenden anhand von Beispielen zu erklären versuchen.
Maximumaufgabe:
Ein Bäcker stellt unter anderem
Haselnusskuchen und Zitronenkuchen her. Neben Mehl, Zucker und Milch benötigt
er für den Haselnusskuchen noch Nüsse und für den Zitronenkuchen eine Mischung,
die einen Zitronengeschmack hat.
Dabei hat er von jeder Zutat nur eine
bestimmte Menge zur Verfügung: Mehl 30 kg, Zucker 25 kg, Milch
100 l, Haselnüsse 10 kg und Zitronenmischung 20 kg. Des Weiteren
sei erwähnt, dass der Haselnussteig zu 40 Prozent aus Mehl, zu
20 Prozent aus Zucker, zu 25 Prozent aus Milch und 15 Prozent
Haselnüssen besteht.
Bei dem Zitronenkuchenteig hingegen beträgt die
Zusammensetzung: 25 Prozent Mehl, 30 Prozent Zucker, 15 Prozent
Milch und 30 Prozent Zitronenmischung. Des Weiteren wiegen beide Kuchen je
ein Kilogramm. Wenn der Bäcker den Haselnusskuchen verkauft, erhält er sieben
Euro, für den Zitronenkuchen drei Euro.
Jetzt stellt sich die Frage, wieviele
Haselnuss- bzw. Zitronenkuchen er herstellen muss, so dass er mit den
vorhandenen Zutaten auskommt und er zudem seinen Gewinn maximiert.
Zunächst können wir die in obiger Beschreibung gegebenen Daten der
Übersichtlichkeit halber in einer Tabelle zusammentragen:
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Gewinn/Kuchen 7 Euro 3
Euro
Aus dieser Tabelle versuchen wir
nun die Nebenbedingungen abzuleiten. Die Menge der Haselnusskuchen bezeichnen
wir dazu als x und die Menge der Zitronenkuchen als y.
Als erstes betrachten wir das Mehl.
Für den Haselnusskuchen werden 40 Prozent Mehl benötigt, für den Zitronenkuchen
25 Prozent.
Jedoch darf die Menge von 30 kg die uns zur Verfügung stehen nicht
überschritten werden. Also erhalten wir die erste Nebenbedingung:
R1: 0,4x + 0,25y ≤
30
Jetzt machen wir das gleiche mit
dem Zucker, der Milch, den Haselnüssen und der Zitronenmischung:
R2: 0,2x + 0,3y ≤
25
R3: 0,25x + 0,15y ≤
100
R4: 0,15x ≤ 10
R5: 0,3y ≤ 20
Dann müssen wir noch darauf achten,
dass wir keine negative Anzahl von Kuchen produzieren können, also erhalten wir
noch zwei weitere Nebenbedingungen:
R6: x ≥ 0
R7: y ≥ 0
Unsere Zielfunktion Z ist auch
nicht schwer herzuleiten:
Z: 7x + 3y = c (max)
Nun versuchen wir die
Randbedingungen graphisch in einem Koordinatensystem aufzuzeichnen:
Die Zielfunktion 7x + 3y = c (max)
ist in dem Graph gestrichelt eingezeichnet. Da c unbekannt ist kann die
Funktion beliebig verschoben werden, doch um sie zu maximieren müssen wir sie
wie hier im Graph ersichtlich nach „rechts“ verschieben bis zum äußersten Punkt
der zulässigen Lösungen.
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R1: 0,4x + 0,25y ≤
30
R4: 0,15 x ≤ 10
I: 2/5 x + ¼ y = 30
II: 3/20 x = 10 x0
= 200/3
x in I: 2/5 * 200/3 + ¼ y = 30 y0
= 40/3
=> c (200/3 / 40/3)
Nun setzen wir den Punkt in die
Zielfunktion ein und erhalten:
7 * 200/3 + 3 * 40/3 = 506 2/3
Antwort:
Somit kann der Bäcker mit seinen
Kuchen einen optimalen Gewinn von 506,67 Euro machen.
Minimumaufgabe:
Ein Weingut soll die Weine W1 und
W2 mit den Substanzen S1, S2 und S3 zusammen mischen damit die Mischungen
möglichst preisgünstig wird. In der folgenden Tabelle sind alle nötigen Angaben
zusammengefasst:
R1: 0.1 x ≥
0,3
R2: 0,1x + 0,1y ≥
1
R3: 0,1x + 0,2y ≥
1.4
R4: x ≥ 0
R5: y ≥ 0
Z: 4x + 3y = c (min)
Graph:
Durch den Graph wird wiederum
ersichtlich, dass unsere Zielfunktion durch den Punkt c (x0/y0),
der gleichzeitig der Schnittpunkt der Randbedingungen R1 und R3 ist, gehen
muss.
Um den Punkt c zu berechnen
schneiden wir die beiden Geraden wieder und erhalten:
x0= 3
y0= 7
c (3/7)
Die beiden Werte setzen wir in die
Zielfunktion ein:
Z: 4 * 3 + 3 * 7 = 33
Die preisgünstigste Lösung für das
Weingut beträgt 33 Euro.
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