Wechselstrom zum Schweißen von
Leichtmetallen und deren Legierungen z.B dünne Bleche aus einer
Aluminiumlegierung
=>Behälter-,Apparatebau, Kessel-,
Rohrleitungsbau
+saubere Nähte sehr hoher Qualität
(keine Spritzer), auch unter Zwangslagen schweißbar
- geringe Abschmelzleistungen von
0,5kg/h
2.5 Wolfram- Plasmaschweißen (WPL)
WPL arbeitet (wie WIG) mit einer
nicht abschmelzbaren Wolframelektrode unter Schutzgas. Neben dem Schutzgas wird
ein inertes Plasmagas eingesetzt.
=> sehr dünne Folien mit ca 0,01mm
und Bleche bis 1mm
3. Elektronenstrahlschweißen
(Els)
Beim Elektronenstrahlschweißen wird
die Bewegungsenergie hochbeschleunigter Elektronen genutzt, die beim Abbremsen
am Werkstück in Wärme umgewandelt wird und zur Aufschmelzung des Werkstoffes
führt.
Es wird eine tiefe und schmale
Schmelzzone ermöglicht.
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Teilefertigung wie: Ventile,
Triebwerksteile, Lüfterräder, Gehäuse
- Größe des zu bearbeitenden
Werksückes ist durch die Abmessung der Vakuumkammer begrenzt.
4. Laserschweißen (La)
Die hohe Energiedichte durch die
Fokussierung gebündelter Lichtstrahlen bewirkt eine sehr große lokale
Erwärmung, so das tiefe, schmale Nähte möglich sind. Geschweißt wird unter
Argon-Schutzgasatmossphäre.
Vorraussetzung ist eine maßgenaue
Nahtvorbereitung.
=> Auftrags- und
Verbindungsschweißen von hochlegierten Stahlwerkstoffen und NE-Metallen mit
hohem Schmelzpunkt.
Teilefertigung im: Maschinen-,
Kraftfahrzeugbau, Feinmechanik,
Für Hohe Stückzahlen, große
Konturgenauigkeit und geringen Verzug
5. Pressschweißverfahren Bilder SB4 S27-32
5.1
Widerstandspressschweißen
5.1.1
Punktschweißen (RP),
5.1.2
Buckelschweißen (RB)
5.1.3
Rollennahtschweißen (RR)
5.2 Reibschweißen
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5.3.1
Lichtbogenbolzen-Schweißen (B)
5.3.2
Magnetarcschweißen (MB)
5.1 Widerstandspressschweißen
5.1.1 Punkt-Schweißen (RP)
Beim Punkt Schweißen wird die
Verbindung der Metalle durch Widerstandserwärmung der zu verbindenden
Werkstücke erzeugt. Zwei Kupferelektroden pressen an der gewünschten Stelle
zusammen, so dass bei Stromzuführung eine punktförmige Schweißverbindung
entsteht.
=> Fast alle metallischen
Werkstoffe lassen sich Punkt-Schweißen.
Zur Massenproduktion
vorgeformter Blechteile aus Stahl und NE-Metallen im Kraftfahrzeug- und
Landmaschinenbau.
5.1.2 Buckel-Schweißen (RB)
Das Verfahrensprinzip entspricht
dem Punkt-Schweißen. Der Unterschied besteht darin, dass in einem der zu verbindenden
Werkstücke Buckel eingebracht werden. Somit werden die Buckel zurückgedrückt
wenn Strom über ihn fließt und es entstehen punktförmige Schweißverbindungen.
Die Größe der Schweißverbindung wird dabei nicht von der Elektrode sondern vom
Buckel bestimmt.
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=> Vorzugsweise kommt RB
Schweißen zur Anwendung, wenn Werkstücke umformend gefertigt werden und dabei
gleichzeitig Buckel in das Blech eingedrückt werden können
Für Verfahren von Vorteil, wo
mehrere Schweißpunkte erforderlich sind, wie in der Massenproduktion von
Blechteilen aus Stahl und NE-Metallen z.B. im Kraftfahrzeug- und Maschinenbau.
5.1.3 Rollennahtschweißen
(RR)
Die Elektroden sind rotierende
Kupferscheiben, die die Stromzuführung, die Ausübung der Elektrodenkraft F und
den Werkstücktransport übernehmen.
=> Es können Überlappstöße,
sowie Längs- und Konturnähte an ebenen Blechen sowie Längs-und Rundnähte an
Hohlkörpern erstellt werden.
Es wird vor allem da eingesetzt,
wo dünnwandige Werkstücke gefertigt werden, wie z.B KFZ-Benzintanks,
Kleinbehälter, Verpackungsdosen
5.2 Reibschweißen
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=> Für dickwandige Rohre und zur
Massenproduktion von Gelenkwellen, Spurstangen, Naben und Achsen
5.3 Lichtbogenpresschweißen Bild SB4 S.31-32
5.3.1 Lichtbogenbolzen-Schweißen
(B)
Das Lichtbogenbolzenschweißen ist ein
spezielles Verfahren zum Anschweißen bolzenförmiger Teile an Platten,
Behälterwände etc. Dabei wird zwischen der Stoßfläche des Bolzens und dem
Grundkörper ein kurzzeitiger Lichtbogen erzeugt, der beide Teile anschmilzt, so
dass sie sich unter geringem Druck verbinden.
=>Brücken- und Industriebau,
Schiffsbau, Behälterbau
5.3.2 Magnetarcschweißen (MB)
Das Magnetarc-Schweißen ist ein
Pressschweißverfahren unter Schutzgas, bei dem die Stoßflächen der zu
verbindenden Teile durch einen magnetisch bewegten umlaufenden Lichtbogen
angeschmolzen und anschließend unter Druck verbunden werden.
Verfahrensschritte:
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