Title, Topic

Lernen, Gedächtnis, Wissen .doc

®
Page 1 of 3
[1] [2] [3]
Faculty
Social Science
Discipline
Psychology
Document category
Term paper
University, School
Universität Landau
Additional information
Responsible User
This text has been add by user oppr688 on 2009-06-12. Disclaimer
Popularity
498  visits
Document length
~2.879  Words
~19.346  Chars
Rating
Networking




















More documents
Psychology

Einfluss eines Schlaganfalls auf Kunstwerke
Universität Bremen Fachbereich 11 Psychologie Einfluss eines Schlaganfalls auf Kunstwerke Dargestellt am Beispiel der Künstler A. Räderscheidt und L. Corinth Christiane Stöckler Matri


Lern und Motivationsprobleme
Lern- und Motivationspsychol­ogie Beispiel für ein fehlgeschlagenes Projekt meinerseits: Da ich seit neun Jahren Kampfsport (Jujitsu, Kobudo, Bojitsu[1]) trainiere, fungiere ich seit vier Jahr


Borderline - Persönlichkeitsstöru­ng
Borderlin - Persönlichkeitsstö­rung 1. Einleitung 2. Häufigkeit und Geschichte 3. Verlauf 4. Diagnose Symptome Abwehrmechanismen Gegenübertragung 5. Ursachen 6. Therapie Nichtmedikamentöse&s


Kinder trauern anders
Wenn ich traurig bin, springe ich nicht mehr mit den anderen so herum. Ich fühle mich dann wie ausgeschlossen. Ich kriege dann ein ganz zorniges Gesicht. Mein Körper tut weh, als wenn er krank wä

Lernen, Gedächtnis, Wissen

1 Reiz-Reaktionslernen

• Erläutern Sie bitte anhand der Begriffe konditionierter bzw. unkonditionierter Reiz und konditionierte bzw. unkonditionierte Reaktion den Prozess des Reiz-Reaktionslernens.

• Geben Sie ein Beispiel für eine Alltagssituation, in der Menschen solchen Konditionierungsprozessen unterliegen.

Das Prinzip des Reiz-Reaktionslernens, das im Wesentlichen von den Vertretern des Behaviorismus auf der Basis der Experimente des Physiologen Iwan Pawlow erforscht wurde, geht zunächst davon aus, dass bestimmte physiologische Reflexe, wie die Speichelsekretion bei Nahrungsdarbietung angeboren sind, also bei allen Lebewesen einer Spezies in gleicher Weise wirken.

Des weiteren wird die Annahme zugrunde gelegt, dass unbekannte Reize der Umwelt, so zum Beispiel ein neuartiger Glockenton, eine Orientierungsreaktion auslösen, also eine gewisse Grundbereitschaft gegeben ist, solchen Reizen Aufmerksamkeit zu schenken.

Hieraus ergibt sich die Schlussfolgerung, dass sich diese beiden Komponenten, der unbedingte Reflex, hervorgerufen von einem unkonditionierten Stimulus und mündend in einer unkonditionierten Reaktion, und ein neutraler Stimulus verknüpfen lassen sollten.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Lernen, Gedächtnis, Wissen.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Bei einer hinreichenden Anzahl von Darbietungen entwickelt sich eine Kopplung zwischen dem vom neutralen nun zum konditionierten Stimulus gewordenen mit dem unkonditionierten Stimulus, was zur Folge hat, dass bei alleiniger Präsentation des konditionierten Stimuluses, unabhängig von dem unkonditionierten, die konditionierte Reaktion folgt.

Diese erlernte Verbindung ist jedoch nicht unveränderbar, was sich in der Löschungsphase zeigt, in der nach konsequenter Präsentation des konditionierten Stimulus über einen längeren Zeitraum hinweg und nicht mehr einhergehend mit dem unkonditionierten Stimulus, die konditionierte Reaktion immer mehr nachlässt und schließlich ganz ausbleibt.

Trotz einer möglichen Spontanerholung, die meist nach einer längeren Pause einsetzt und zu einer kurzweiligen Wiederaufnahme der Exposition des konditionierten Verhaltens führt, tritt durch die Exstinktion eine neue Lernphase ein, in der verinnerlicht wird, dass das Einhergehen von dem konditionierten Stimulus mit dem unkonditionierten, nun nicht mehr gültig ist.

Ein Beispiel aus dem Alltag, das dieses Prinzip recht gut illustriert, ist die aversive Haltung von Kleinkindern gegenüber Ärzten, speziell dem weißen Kittel, der in diesem Fall als bezeichnendstes Merkmal zum konditionierten Stimulus wird.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Lernen, Gedächtnis, Wissen.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Wird ein Kleinkind nun einer schmerzhaften Behandlung, dem unkonditionierten Stimulus ausgesetzt, ausgeführt von einem Menschen in einem weißen Kittel, der zunächst neutrale Stimulus, so resultiert die unkonditionierte Reaktion des Schreiens.

Wiederholt sich dieser Ablauf jedoch viele Male, so wird der weiße Kittel zum konditionierten Stimulus, der unabhängig von dem tatsächlichen schmerzbewirkenden Ereignis die konditionierte Reaktion des Schreiens hervorruft.

Anhand dieses Beispiels lässt sich auch der eigentliche Sinn des Reiz-Reaktions-Lernens erkennen, nämlich anhand von situativen Merkmalen Gefahren zu erkennen oder Vorteile zu nutzen.

2 Lernen am Modell und aggressives Verhalten

• Beschreiben Sie anhand der vier Schritte des Lernens am Modell, welche Voraussetzungen vorliegen müssen, damit aggressives Verhalten als Folge der Beobachtung eines aggressiven Modells auftreten kann.

• Auf welche Gefahr macht Banduras Theorie mit der Trennung zwischen Aneignung von Verhalten und Ausführung aufmerksam?

Die vier Phasen des Lernens am Modell bestehen nach Bandura (1971, 1977, 1986) aus Aufmerksamkeitsprozessen, Behaltensprozessen, Nachbildungsprozessen und Motivationsprozessen.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Lernen, Gedächtnis, Wissen.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Von diesen sind zunächst die Modellierungsstimuli, also die von außen auf die Beobachtungsgabe einwirkenden Faktoren, von großer Bedeutung.

So können sich zum Beispiel die Deutlichkeit des demonstrierten aggressiven Aktes, die affektive Valenz, die persönliche Einstellung des Rezipienten zu dem Dargebotenen, die Komplexität der Handlung, die Verbreitung und Wertung solchen Verhaltens im persönlichen Umfeld und der funktionale Wert der Handlung sowohl förderlich als auch einschränkend auf die Wahrnehmung des Modellverhaltens auswirken, was einen großen Einfluss auf die weitere Informationsverarbeitung hat.

Bestimmend sind ebenso die Merkmale des Beobachters selbst, darunter seine Wahrnehmungskapazitäten, seine kognitiven Kapazitäten, sein Wahrnehmungsstil als auch seine erworbenen Präferenzen, also die Neigung, selektiv Komponenten des dargebotenen Verhaltens wahrzunehmen, die an zuvor geprägte Interessen anknüpfen.

Gleichsam von Bedeutung für die Intensität der Wahrnehmung können Merkmale des Modells sein, die umso förderlicher wirken, desto mehr sie mit denen des Beobachters übereinstimmen und auch Anreizbedingungen, im Falle aggressiven Verhaltens zum Beispiel. die womöglich resultierende Anerkennung Gleichaltriger bei der Exposition solchen Verhaltens.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Lernen, Gedächtnis, Wissen.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Die hierfür notwendigen Teilprozesse sind die symbolische Kodierung des Wahrgenommenen, die kognitive Organisation in einem individuell bedeutsamen Kontext und das einprägende Üben, das sowohl enaktiv, über die konkrete Verhaltensnachbildung, oder kognitiv, über mentale Wiederholungen, erfolgen kann.

Um diese Phase möglichst erfolgsversprechend zu durchlaufen muss der Beobachter gewisse kognitive Fähigkeiten und Strukturen, Anknüpfpunkte für die zu speichernden Informationen, so zum Beispiel aus vorherigem aggressivem Verhalten gewonnene Kenntnisse, zueigen haben.

In der Phase der Nachbildungsprozesse kommt es zu der Anwendung der zuvor gebildeten kognitiven Repräsentationen, wobei die eigene Verhaltensimitation mit der Vorlage verglichen und gegebenenfalls korrigiert wird.

Hierzu werden sowohl Feedbackinformationen, also Rückmeldungen über das eigene Wohlbefinden, die konkreten Resultate der Handlung und die Reaktionen des Umfelds, als auch Informationen, die durch die Beobachtung des eigenen Verhaltens gewonnen werden, hinzugezogen.

Voraussetzung für die Verhaltensausführung sind die nötigen physischen Kapazitäten und die Fähigkeit, die einzelnen Teilschritte des zuvor dargebotenen Verhaltens nachbilden zu können.


Page 1 of 3
[1] [2] [3]


swopdoc.com ist not responsible for the content of this text provided by third parties

Legal info - Copyright - Terms - Partner - Statistik - Contact
antiblock.org adblockdetector.com

Swap your documents