Title, Topic
Activation - Link
Leistungsmotivation und Aufgabenwahl.doc ®
Faculty
Social Science
Discipline
Psychology
Document category
Summary
University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
Additional information
2006
Responsible User
This text has been add by user d20026 on 2006-09-23. Disclaimer
Popularity
917  visits
Document length
~2.932  Words
~18.820  Chars
Rating
Networking




















More documents
Psychology

Aus Bortz Döring - Forschungsmethoden und Evaluation für Human- und Sozialwissenschaften­
Aus Bortz, Döring: Forschungsmethoden­ und Evaluation für Human- und Sozialwissenschaft­en Kapitel 1: Empirische Forschung im Überblick (S. 5 – 38) Grundbegriffe · Variable = Symbol für Men


Psychologische Forschungsmethodik II - Auswirkungen der experimentell induzierten Emotionen Freude und Traurigkeit auf Bewertung und Konsum von Schokolade
Aufbauend auf die Vorgängerstudie von Macht et al. (2002) zum Einfluss qualitativ unterschiedlicher Emotionen auf das Essverhalten bei Männern, soll Ziel dieser Untersuchung sein, Geschlechtsuntersc&s


Das ELM in der Werbung
Das ELM in der Werbung 5 verschiedene Werbekampagnen zum Tragen von Fahrradhelmen Kampagne 1: Use your brain to save it Die Kampagne besteht aus einem Werbespot, der im Fernsehen ausgestrahlt wird, un


Kognition im sozialen Kontext - Priming in engen Beziehungen
Ziel in dieser Untersuchung war, heraus zu finden, ob Personen ihre bestehende Partnerschaft positiver beurteilen, nachdem sie sich an schöne, glückliche und angenehme Momente in ihrer Partnerschaft e

Swap your documents
Benutzerdefinierte Suche

Zusammenfassung

In Anlehnung an ein Experiment von Atkinson und Litwin (1960) wurde untersucht, inwieweit sich Leistungsmotivation auf die Aufgabenwahl auswirkt. Höher Leistungsmotivierte sollten eher zu mittelschweren Aufgaben und niedriger Leistungsmotivierte eher zu leichten oder schwierigen Aufgaben tendieren.

In der vorliegenden Untersuchung wurden 40 ProbandInnen in 2 Gruppen unterteilt; in eine mit 23 niedriger Leistungsmotivierten und in eine mit 17 höher Leistungsmotivierten. Als Aufgabenwahl wurde bei 400 Würfen auf eine Dartscheibe erhoben, welche Entfernung die ProbandInnen für jeden einzelnen Wurf wählten.

Obwohl sich statistisch betrachtet kein Unterschied zwischen den beiden Gruppen hinsichtlich ihrer Aufgabenwahl ergeben hat, geht die Tendenz doch in die Richtung, dass höher Leistungsmotivierte eher mittelschwere Aufgaben und niedriger Leistungsmotivierte eher leichte und schwierige Aufgaben auswählten.

Da die ProbandInnen bei der Auswahl der Entfernung möglicherweise durch Vorkenntnisse und Fertigkeiten beim Dartspiel beeinflusst sein könnten, würde eine alternative Untersuchungsmethode vermutlich eindeutigere Schlüsse nach sich ziehen.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Leistungsmotivation und Aufgabenwahl.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

In der Motivationspsychologie werden Motive verschiedenen Zielen oder Zielzuständen zugeordnet, wobei thematisch ähnliche Ziele zu Inhaltsklassen zusammengefasst werden. Es werden biogene und soziogene Motive unterschieden. Biogene Motive weisen eine starke genetische Basis auf wie z.B. Hunger, Durst und Sexualität.

Soziogene Motive basieren auf Persönlichkeitseigenschaften, die im Laufe der Sozialisation entstehen wie z.B. die Motive Anschluss-Intimität, Macht und Leistung. Für eine Person mag z.B. der Sieg bei einem Rennen sehr positiven Anreizcharakter haben, weil sie damit den Zielzustand des Wohlbefindens erreichen kann, bzw. weil sie mit einem Sieg positive Affekte wie Stolz oder Freude verbindet.

Diese Person hat wahrscheinlich ein hohes Leistungsmotiv. Personen, die ein niedriges Leistungsmotiv aufweisen, stehen der Bewertung der eigenen Leistung eher gleichgültig gegenüber. Stolz auf die eigene Leistung stellt für sie keinen Zielzustand dar, für dessen Erreichung sie bereit sind, sich besonders anzustrengen – ein Sieg bei einem Rennen hat daher für sie keinen Anreizcharakter.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Leistungsmotivation und Aufgabenwahl.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

In den klassischen Motivationstheorien geht man davon aus, dass die Motivation für solche Ziele am höchsten ist, für die das Produkt aus Erwartung und Wert maximal ist. Daraus folgt, dass z.B. selbst bei hoch attraktiven Zielen die Motivation, den Zielzustand zu erreichen, gering sein kann, wenn die Wahrscheinlichkeit der Zielerreichung äußerst niedrig ist.

Eine Ausnahme stellt offenbar das Lotto-Spielen dar.

Die bekannteste formalisierte Theorie, die auf dem Erwartung-mal-Wert Gedanken beruht, ist das Risikowahlmodell von Atkinson (1957). Sein Modell wurde zunächst zur Vorhersage von Wahlen zwischen unterschiedlich schwierigen Aufgaben konzipiert, es kann aber zu einer Theorie der Leistungsmotivation gezählt werden.

Atkinson nahm in seiner Theorie an, dass Verhalten durch Personen- und Situationsfaktoren determiniert ist. Er teilte daher die Wertvariable seines Erwartung-mal-Wert Modells in einen Personenparameter (Motiv) und in einen Situationsparameter (Anreiz) auf, die ebenfalls multiplikativ miteinander verknüpft sind.

Die Verhaltenstendenz, eine Leistungsaufgabe aufzusuchen oder zu vermeiden, wird sowohl von einer erfolgsaufsuchenden Tendenz (Te) als auch von einer misserfolgsvermeidenden Tendenz (Tm) beeinflusst, wobei sich die stärkere Tendenz im Verhalten durchsetzt. Diese Tendenzen sind im Risikowahlmodell additiv miteinander verknüpft.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Leistungsmotivation und Aufgabenwahl.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Die Tendenz Erfolg aufzusuchen (Te) setzt sich also nach Atkinson multiplikativ aus dem Erfolgsmotiv (Me), dem Anreiz des Erfolgs (Ae) und der subjektiven Erfolgswahrscheinlichkeit (We) zusammen (Te = MeAeWe). Die Tendenz Misserfolg zu vermeiden (Tm) setzt sich analog aus dem Misserfolgsmotiv (Mm), dem Anreiz des Misserfolgs (Am) und der subjektiven Misserfolgswahrscheinlichkeit (Wm) zusammen (Tm = MmAmWm).

Die additive Verknüpfung der beiden Tendenzen ergeben die resultierende Tendenz (Tr = Te+Tm). Da der Anreiz des Misserfolgs stets negativ ist, ergibt sich als resultierende Tendenz letztlich eine Subtraktion zwischen Te und Tm. Diese Formel kann durch weitere Annahmen vereinfacht werden. Dadurch lässt sich Tr nur mit den beiden Motiven Me und Mm sowie der Erfolgswahrscheinlichkeit We ausdrücken: Tr = (Me-Mm)(We-We2).

Aus der mathematischen Beziehung der einzelnen Modellparameter untereinander und deren Verknüpfung innerhalb des Modells lassen sich Vorhersagen über die Tendenz einer Person ableiten, eine Aufgabe aufzusuchen oder zu vermeiden. Nach den Vorhersagen sollten Personen, die eine negative resultierende Tendenz haben, mittelschwere Aufgaben am stärksten meiden und leichte oder schwierige Aufgaben bevorzugen.

Personen, die eine positive resultierende Tendenz haben, sollten mittelschwere Aufgaben bevorzugen und leichte oder schwierige Aufgaben vermeiden.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Leistungsmotivation und Aufgabenwahl.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Die Vorhersagen des Modells haben sich nicht in vollem Ausmaß bestätigen lassen. Misserfolgsmotivierte wählen zwar häufiger leichte und schwierige Aufgaben als Erfolgsmotivierte, sie bevorzugen aber insgesamt ebenfalls mittelschwere Aufgaben (d.h. mittlere Abstände zum Pflock).

In der vorliegenden Untersuchung handelt es sich um eine vereinfachte und leicht veränderte Version der oben dargestellten Untersuchung von Atkinson und Litwin. Die Fragestellung, die hierbei untersucht werden soll, ist, ob sich die Leistungsmotivation auf die Aufgabenwahl auswirkt.

Die Annahmen sind, dass höher Leistungsmotivierte eher zu mittelschweren Aufgaben und niedriger Leistungsmotivierte eher zu leichten und schwierigen Aufgaben tendieren.

Methode

Versuchsplan

UV Leistungsmotivation (k=2)

Die UV wird mittels eines Fragebogens (siehe Material) erfasst. Die Stichprobe wird anschließend am Median der Rohpunktsumme halbiert, wodurch sich zwei ungefähr gleich große Gruppen, unterteilt in niedrig Leistungsmotivierte nlow = 23 und hoch Leistungsmotivierte nhigh = 17, ergeben. Es handelt sich demnach um ein between- subject design.

AV Wahl der Aufgabenschwierigkeit (k=15)

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Leistungsmotivation und Aufgabenwahl.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Page 1 of 3
[1] [2] [3]


swopdoc.com ist not responsible for the content of this text provided by third parties

Legal info - Copyright - General terms - Partner - Statistik - Contact

Swap your documents