Universität Augsburg Fakultät für Angewandte Informatik Lehrstuhl für Physische Geographie Prof. Dr. A. F. Wasserhaushalt und Nährstoffversorgun­g von Hochgebirgspflanze­n Projektseminar
Universität Passau Lehrstuhl Didaktik der Geographie Klausurenkurs: Didaktik der Geographie für Examenskandidaten mit schriftlicher Prüfung Seminarleitung: Dr. Gerd Bauriegel Wintersemester 2009/10
Universität Passau Lehrstuhl für Anthropogeographie­ Dozent: Dr. Christoph Mager Sommersemester 2007 Exkursion Rhein- Neckar (30.07. - 01.08.2007) Gliederung: Metropolr
Ökosystem Antarktis 1. Die Antarktis im Allgemeinen Die Antarktis ist der zuletzt entdeckte Kontinent der Welt und wurde erstmals 1821 von Robbenfängern betreten. Sie umfasst die um den Südpol ge
Übung:
Statistik im Hauptstudium - Multivariate Analysemethoden für Fortgeschrittene
SoSe
2008
Leitung:
Diplom-Geograph Christian Fischer
Lassen sich die deutschen Raumordnungsregionen gemäß
ihrer strukturellen Merkmale gruppieren? Und lassen sich fehlende Werte einiger
Regionen schätzen?
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Abbildung 6: Screeplot 12
Abbildung 7: Dendrogramm
Single – Linkage - Verfahren 22
Abbildung 8: Dendrogramm
Ward - Verfahren 24
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Variablen:
Abkürzungen und Erläuterungen 4
Tabelle 8: Wertebereich des Kaiser-Meyer-Olkin-Kriteriums 15
Tabelle 9: Anti – Image - Tabelle 16
Tabelle 10: Kommunalitäten 17
Tabelle 11: Erklärte Gesamtvarianz 18
Tabelle 12: Korrelationsmatrix 18
Tabelle 13: Rotierte Komponentenmatrix 20
1.Einleitung
Die
wesentliche Fragestellung dieser Hausarbeit lautet, ob sich die
Raumordnungsregionen Deutschlands bezüglich ihrer strukturellen Merkmale
gruppieren und ob sich weiterhin fehlende Werte einiger Regionen schätzen
lassen.
Diese Fragestellung wird in dieser Arbeit untersucht und mit Hilfe
multivariater Analysemethoden interpretiert. Die Berechnungen wurden mittels
des Programms SPSS durchgeführt.
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Die
Arbeit beginnt mit einem Überblick über das vorhandene Datenmaterial. Sodann
werden die gegebenen Variablen auf ihre Verteilung untersucht, um eine
Voraussetzung für die später durchzuführende Faktorenanalyse zu gewährleisten.
In einem zweiten Schritt wird dann eine Regressionsanalyse durchgeführt.
Mit
Hilfe der Regression werden anschließend die fehlenden Werte der Variablen
Qhoch eingeschätzt und dem Datensatz hinzugefügt. Um die Zahl der Variablen zu
reduzieren, werden diese im dritten Schritt mit Hilfe einer Faktorenanalyse zu
Faktoren zusammengefügt. Mittels dieser extrahierten Faktoren wird im vierten
und letzten Schritt eine Clusteranalyse durchgeführt.
Diese ergibt eine
Einteilung der Raumordnungsregionen in Gruppen, deren Merkmalsausprägungen sich
sehr ähnlich sind. Die Aufteilung in eine bestimmte Anzahl von Gruppen erfolgt
weiterhin durch logische Überlegungen. Abschließend werden diese Gruppen nach
ihren enthaltenen Variablen benannt. Dieses Vorgehen ermöglicht es, die
gegebenen Raumordnungsregionen zu Raumtypen zusammenzufassen.
2.
Datenexploration
Am
Anfang einer jeden multivariaten statistischen Analyse ist es notwendig sich
einen Überblick über das gesamte Datenmaterial zu verschaffen, um eventuelle
Ausreißer herauszusondieren und möglichen Verzerrungen in der späteren Analyse
vorzubeugen.
Daraufhin werden die Variablen auf ihre Verteilung unterscht, um
herauszufinden ob eine Normalverteilung vorliegt.
2.1 Datenmaterial
Die
Merkmale der in diesem Fall zu untersuchenden 12 Variablen werden in der
folgenden Tabelle kurz dargestellt und erklärt.
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Tabelle
1: Variablen: Abkürzungen und Erläuterungen
Quelle: Eigene Darstellung
2.2 Überprüfung des Datenmaterials auf
Normalverteilung
Die
Überprüfung der Variablen auf Normalverteilung ist der Inhalt dieses
Unterpunktes. Zur Überprüfung können zwei verschiedene Tests herangezogen
werden. Zum Einen der Chi²-Test, zum Anderen der
Kolmogorov-Smirnov-Anpassungstest (K-S-Test).
In diesem Fall wird der K-S-Test
zur Überprüfung verwendet, da dieser für Stichproben unter 100 Fällen sichere
Ergebnisse liefert. [1]
Weiterhin
müssen zwei Hypothesen formuliert werden, und zwar eine Null-Hypothese und eine
Alternativhypothese (im Folgenden werden diese H0 und HA genannt). Die Nullhypothese ist eine
„Negativhypothese, mit der behauptet wird, dass die zur Alternativhypothese
komplementäre Aussage richtig sei“[2].Weiterhin wird ein
Signifikanz-
niveau
festgelegt. Dieses bezeichnet die Irrtumswahrscheinlichkeit, mit der eine
Hypothese angenommen wird.
Die
Null-Hypothese und die Alternativhypothese lauten:
H0: Die
Variablen unterscheiden sich nicht signifikant von einer
Normalverteilung
HA: Die
Variablen unterscheiden sich signifikant von einer Normalverteilung
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Lägen die asymptotischen Signifikanzen
unter der festgelegten Irrtumswahrscheinlichkeit von 0,05, wird die
Nullhypothese abgelehnt. Eine Normalverteilung der Variablen ist dann nicht
gegeben.
Tabelle
2 : Kolmogorov-Smirnov-Anpassungstest
Quelle:
Eigene Darstellung nach SPSS
Anhand
des K-S-Test kann man sehen, dass acht der zwölf Variablen über 0,05 liegen
(siehe Tabelle 2). Die Nullhypothese kann somit angenommen, die
Alternativhypothese muss abgelehnt werden.
Es handelt sich also um eine
Normalverteilung. Die Eignung der Daten zu weiteren Untersuchungen ist somit
gewährleistet. Im folgenden läßt sich anhand dargestellter Diagramme das
Ergebnis des K-S-Test nachvollziehen. Die Abbildung 1 zeigt den Anteil der
Beschäftigten mit Dienstleistungstätigkeiten und die Abbildung 2 die
Erreichbarkeit von Agglomerationen.
Die Variablen weisen eine Normalverteilung
auf.
Abbildung
1: Anteil der
Beschäftigten mit Dienstleistungstätigkeiten