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Lassen sich die deutschen Raumordnungsregionen gemäß ihrer strukturellen Merkmale gruppieren? Und lassen sich fehlende Werte einiger Regionen schätzen? .doc

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Environmental Science
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Geo Sciences
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Universität Trier
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Leitung: Diplom-Geograph Christian Fischer

Lassen sich die deutschen Raumordnungsregionen gemäß ihrer strukturellen Merkmale gruppieren? Und lassen sich fehlende Werte einiger Regionen schätzen?

Simone Köhl

xxxxxxx

54290 Trier

Tel: xxxxxxx

E-Mail: monikoehl@yahoo.de

Semester: 10

Matrikelnummer:xxxxxxx


Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis 2

Tabellenverzeichnis 2

1. Einleitung 3

2. Datenexploration 3

2.1 Datenmaterial 4

2.2 Überprüfung des Datenmaterials auf Normalverteilung 4

3. Regressionsanalyse 8

3.1 Regressionsmodell 8

3.2 Modellbewertung 9

3.3 Aufstellung der Regressionsgleichung 12

4. Faktorenanalyse 14

4.1 Variablenauswahl und Errechnung der Korrelationsmatrix 15

4.2 Bestimmung der Kommunalitäten 17

4.3 Bestimmung der Faktorenzahl 18

4.4 Interpretation der Faktoren und Faktorwerte 20

5. Clusteranalyse 21

5.1 Single – Linkage – Verfahren 22

5.2 Ward – Verfahren 24

6. Fazit 27

Literaturverzeichnis

Anhang


Abbildungsverzeichnis:

 

Abbildung 1: Anteil der Beschäftigten mit Dienstleistungstätigkeiten 6

Abbildung 2: Erreichbarkeit von Agglomerationen 6

Abbildung 3: Beschäftigtenanteil tertiärer Sektor, 1998 7

Abbildung 4: Histogramm Bevölkerungsdichte 11

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Abbildung 6: Screeplot 12

Abbildung 7: Dendrogramm Single – Linkage - Verfahren 22

Abbildung 8: Dendrogramm Ward - Verfahren 24

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Variablen: Abkürzungen und Erläuterungen 4

Tabelle 2: Kolmogorov-Smirnov-Anpassungstest 5

Tabelle 3: Koeffiziententabelle 9

Tabelle 4: Regressionsanalyse: Modellzusammenfassung 10

Tabelle 5: Regressionsanalyse: ANOVA 10

Tabelle 6: Regressionsanalyse: Koeffizienten 11

Tabelle 7: KMO- und Bartlett-Test 15

Tabelle 8: Wertebereich des Kaiser-Meyer-Olkin-Kriteriums 15

Tabelle 9: Anti – Image - Tabelle 16

Tabelle 10: Kommunalitäten 17

Tabelle 11: Erklärte Gesamtvarianz 18

Tabelle 12: Korrelationsmatrix 18

Tabelle 13: Rotierte Komponentenmatrix 20


1.    Einleitung

Die wesentliche Fragestellung dieser Hausarbeit lautet, ob sich die Raumordnungsregionen Deutschlands bezüglich ihrer strukturellen Merkmale gruppieren und ob sich weiterhin fehlende Werte einiger Regionen schätzen lassen.

Diese Fragestellung wird in dieser Arbeit untersucht und mit Hilfe multivariater Analysemethoden interpretiert. Die Berechnungen wurden mittels des Programms SPSS durchgeführt.

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Die Arbeit beginnt mit einem Überblick über das vorhandene Datenmaterial. Sodann werden die gegebenen Variablen auf ihre Verteilung untersucht, um eine Voraussetzung für die später durchzuführende Faktorenanalyse zu gewährleisten. In einem zweiten Schritt wird dann eine Regressionsanalyse durchgeführt.

Mit Hilfe der Regression werden anschließend die fehlenden Werte der Variablen Qhoch eingeschätzt und dem Datensatz hinzugefügt. Um die Zahl der Variablen zu reduzieren, werden diese im dritten Schritt mit Hilfe einer Faktorenanalyse zu Faktoren zusammengefügt. Mittels dieser extrahierten Faktoren wird im vierten und letzten Schritt eine Clusteranalyse durchgeführt.

Diese ergibt eine Einteilung der Raumordnungsregionen in Gruppen, deren Merkmalsausprägungen sich sehr ähnlich sind. Die Aufteilung in eine bestimmte Anzahl von Gruppen erfolgt weiterhin durch logische Überlegungen. Abschließend werden diese Gruppen nach ihren enthaltenen Variablen benannt. Dieses Vorgehen ermöglicht es, die gegebenen Raumordnungsregionen zu Raumtypen zusammenzufassen.

2. Datenexploration

Am Anfang einer jeden multivariaten statistischen Analyse ist es notwendig sich einen Überblick über das gesamte Datenmaterial zu verschaffen, um eventuelle Ausreißer herauszusondieren und möglichen Verzerrungen in der späteren Analyse vorzubeugen.

Daraufhin werden die Variablen auf ihre Verteilung unterscht, um herauszufinden ob eine Normalverteilung vorliegt.

 

 

2.1 Datenmaterial

Die Merkmale der in diesem Fall zu untersuchenden 12 Variablen werden in der folgenden Tabelle kurz dargestellt und erklärt.

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Tabelle 1: Variablen: Abkürzungen und Erläuterungen

bevd

Bevölkerungsdichte (1997)

baufl

Bebaute Fläche (1996)

qhoch

Beschäftigte mit hoher Qualifikation

stud

Studierende an FHS, HS, Uni (1997)

baupr

Baulandpreise (1996/1997)

aggl

Erreichbarkeit von Agglomerationen

antsek

Beschäftigtenanteil, Sekundärer Sektor 1998

efq

Erwerbsfähigenquote 1997

antter

Beschäftigungsanteil, Tertiärer Sektor 1998

dlberufe

Anteil der Beschäftigten mit Dienstleistungstätigkeit

lugind

Löhne und Gehälter in der Industrie je Beschäftigten 1998

qgering

Beschäftigte mit geringer Qualifikation 1998

Quelle: Eigene Darstellung

2.2 Überprüfung des Datenmaterials auf Normalverteilung

Die Überprüfung der Variablen auf Normalverteilung ist der Inhalt dieses Unterpunktes. Zur Überprüfung können zwei verschiedene Tests herangezogen werden. Zum Einen der Chi²-Test, zum Anderen der Kolmogorov-Smirnov-Anpassungstest (K-S-Test).

In diesem Fall wird der K-S-Test zur Überprüfung verwendet, da dieser für Stichproben unter 100 Fällen sichere Ergebnisse liefert. [1]

Weiterhin müssen zwei Hypothesen formuliert werden, und zwar eine Null-Hypothese und eine Alternativhypothese (im Folgenden werden diese H0 und HA genannt). Die Nullhypothese ist eine „Negativhypothese, mit der behauptet wird, dass die zur Alternativhypothese komplementäre Aussage richtig sei“[2]. Weiterhin wird ein Signifikanz-

niveau festgelegt. Dieses bezeichnet die Irrtumswahrscheinlichkeit, mit der eine Hypothese angenommen wird.

Die Null-Hypothese und die Alternativhypothese lauten:

H0: Die Variablen unterscheiden sich nicht signifikant von einer Normalverteilung

HA: Die Variablen unterscheiden sich signifikant von einer Normalverteilung

Irrtumswahrscheinlichkeit α = 0,05

 

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Lägen die asymptotischen Signifikanzen unter der festgelegten Irrtumswahrscheinlichkeit von 0,05, wird die Nullhypothese abgelehnt. Eine Normalverteilung der Variablen ist dann nicht gegeben.

Tabelle 2 : Kolmogorov-Smirnov-Anpassungstest

Quelle: Eigene Darstellung nach SPSS

Anhand des K-S-Test kann man sehen, dass acht der zwölf Variablen über 0,05 liegen (siehe Tabelle 2). Die Nullhypothese kann somit angenommen, die Alternativhypothese muss abgelehnt werden.

Es handelt sich also um eine Normalverteilung. Die Eignung der Daten zu weiteren Untersuchungen ist somit gewährleistet. Im folgenden läßt sich anhand dargestellter Diagramme das Ergebnis des K-S-Test nachvollziehen. Die Abbildung 1 zeigt den Anteil der Beschäftigten mit Dienstleistungstätigkeiten und die Abbildung 2 die Erreichbarkeit von Agglomerationen.

Die Variablen weisen eine Normalverteilung auf.

Abbildung 1: Anteil der Beschäftigten mit Dienstleistungstätigkeiten

Quelle: Eigene Darstellung nach SPSS

Abbildung 2: Erreichbarkeit von Agglomerationen

Quelle: Eigene Darstellung nach SPSS

Abbildung 3: Beschäftigtenanteil tertiärer Sektor, 1998

 

Quelle: Eigene Darstellung nach SPSS

 

 

Abbildung 4 : Histogramm Bevölkerungsdichte 1997


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