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Laborprotokoll Werkstofftechnik .docx

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HFH Würzburg
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2009
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Praktikum Werkstofftechnik / 25.10.2008

Inhalt

1. Einführung in das Labor. 2

1.1 Übersicht über die durchgeführten Werkstoffprüfungen.. 2

1.2 Protokoll – Organisatorische Daten.. 3

2. Zugversuch.. 4

2.1 Prüfbedingungen.. 4

2.2 Zugversuch #1. 4

2.2.1 Messwerte des 1. Zugversuchs. 4

2.2.2 Kennlinie des Zugversuches #1. 5

2.2.3 Auswertung des Diagramms und des 1. Zugversuchs. 5

2.3 Zugversuch #2. 6

2.3.1 Beschreibung und Erkenntnis. 6

3. Härteprüfung.. 7

3.1 Probe 1: Flachstahl 10mm dick, Werkstoff allgemeiner Baustahl 7

3.1.1 Auswahl des Prüfverfahrens: Härtemessung nach Brinell 7

3.1.2 Versuchsvorbereitung.. 7

3.1.3 Versuchsauswertung.. 7

3.2 Probe 2: Steuerkolben, Einsatzgehärtet, Werkstoff 16MnCr 5. 8

3.2.1 Auswahl des Prüfverfahrens: Härtemessung nach Rockwell 8

3.2.2 Versuchsvorbereitung und Durchführung.. 8

3.2.3 Versuchsauswertung.. 8

3.3 Probe 2: Schaftfräser gehärtet 9

3.3.1 Auswahl des Prüfverfahrens: 9

3.3.2 Versuchsvorbereitung und Durchführung.. 9

3.3.3 Versuchsauswertung.. 9

4. Metallographie / Gefügebestimmung.. 10

4.1 Schliffnummer 1. 10

4.2 Schliffnummer 2. 11

4.3 Schliffnummer 3. 12

4.4 Schliffnummer 4. 12

 

 

 

 

 

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1.1  Übersicht über die durchgeführten Werkstoffprüfungen

Im Zuge des Studiums Wirtschaftsingenieurwesen an der Hamburger FH muss im Studienfach „Werkstofftechnik“ ein acht stündiges Laborpraktikum absolviert werden.

Das Ziel dieses Labors war es, die Lerninhalte des Faches weiter zu vertiefen und durch praktische Experimente und selbständige Versuche zu verfestigen.

Folgende Abbildung gibt eine Übersicht über die durchgeführten Versuche, die als Protokoll in diesem Dokument protokolliert wurden:

Nach einer Einweisung und theoretischen Überführung in den Inhalt, wurden die Versuche und Messungen unter der Anleitung vom Dozenten Hr. D. durchgeführt. Die Versuchsauswertung und Protokollierung ist Bestandteil dieses Dokumentes.

Während des Labors wurden die vorab bereitgestellten Dokumente der Hamburger Fern-Hochschule verwendet, welche als Anlage zu diesem Dokument angehängt sind.

1.2  Protokoll – Organisatorische Daten

 


Studienzentrum:

Laborleiter:

Hr. D.

 

Versuchstag:

25.10.2008

Studienteilnehmer/Praktikumsgruppe:

(Unter (1) ist der den Studiennachweis zu erbringende Studierende aufzuführen.)

(1)

Martin Weißenburger

(2)

     

(3)

     

(4)

     

Der Leistung-snachweis bestätigt die Individualleis-tung des Studierenden mit "bestanden“ oder „nicht bestanden“.

 

 

Leistungsnachweis

Bewertung (B)/Testat (T)

Versuchsvorbereitung (B)

     

Versuchsdurchführung (T)

     

Versuchsauswertung (B)

     

Gesamt-Bewertung

     

Für das Protokoll:

     

 

(Datum/Unterschrift des Studierenden, der den Studiennachweis zu erbringen hat)

2.    Zugversuch

2.1  Prüfbedingungen

Probenbezeichnung:

H07V-U 4mm² ohne PVC-Isolierung

Werkstoff:

Kupfer

Probengeometrie:

Rundprobe mit d0 =2,61 mm

Bearbeitungszustand (z. B. Oberfläche, Wärmebehandlung):

 

Der eingespannte Kupferdraht wurde mit einer leichten Einkerbung als Sollbruchstelle an der zylinderseitigen Einspannung versehen. Der Versuch und das Material erfolgten unter Raumtemperatur

Probenlage und -richtung:

Horizontale Einspannung, translatorische Krafteinleitung

Verwendetes Prüfgerät:

Druckbeaufschlagter, kolbenloser Pneumatikzylinder mit 3Backen-Einsp.

Prüftemperatur (wenn nicht Raumtemperatur)

ca. 20°C

°C

2.2  Zugversuch #1

2.2.1     Messwerte des 1. Zugversuchs

Druck

Verformung gesamt

Verformung nach Entlastung

Kraft

Spannung

Dehnung

[bar]

[mm]

[mm]

[N]

[N/mm²]

[%]

0

0

0

0

0,0

0,00

1

1

0

311

77,8

0,10

1,5

2

0

466,5

116,6

0,20

2

3

0

622

155,5

0,30

2,2

3,5

0

684,2

171,1

0,35

2,4

3,8

0

746,4

186,6

0,38

2,5

4

0

777,5

194,4

0,40

2,6

4,1

0

808,6

202,2

0,41

2,7

4,4

0

839,7

209,9

0,44

2,8

4,6

0

870,8

217,7

0,46

2,9

4,5

0

901,9

225,5

0,45

3

4,7

0

933

233,3

0,47

3,2

4,9

0

995,2

248,8

0,49

3,4

5,1

0

1057,4

264,4

0,51

3,6

5,5

0,5

1119,6

279,9

0,55

3,8

6,4

1,5

1181,8

295,5

0,64

4

7,2

2,8

1244

311,0

0,72

4,2

12,5

8

1306,2

326,6

1,25

4,4

30

25

1368,4

342,1

3,00

4,6

55

49

1430,6

357,7

5,50

4,8

80

74

1492,8

373,2

8,00

5

117

110

1555

388,8

11,70

5,2

161

155

1617,2

404,3

16,10

5,4

161

155

1679,4

419,9

16,10

2.2.2     Kennlinie des Zugversuches #1

 

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Plastischer Bereich

à erste bleibende Verformungen

Elastischer Bereich

Ein umgerechnetes Spannungs-Dehnungsdiagramm zeigt dieselbe Kennlinie, lediglich mit der Skala der proportionalen Werte Spannung [N/mm²] und Dehnung [%]

2.2.3     Auswertung des Diagramms und des 1. Zugversuchs

Anfangsquerschnitt S0 =

4

N/mm2

Anfangsmesslänge L0 =

1000

mm

Kraft bei ReH =

-

N

Kraft bei Rp0,2 =

1200

N

Fm =

> 1700

N

Elastizitätsmodul E =

     

N/mm2

 

Bemerkungen:

Bei Kupfer gibt es keine ausgeprägte Streckgrenze wie bei Stahlwerkstoffen. Die Kurve steigt schon von Beginn stetig an und fällt nach Überschreiten eines Höchstwertes ab bis zum Bruch.

Streckgrenze ReH =

-

N/mm2

Dehngrenze Rp0,2 =

300

N/mm2

Zugfestigkeit Rm =

400-450

N/mm2

Bruchdehnung A =

-

%

Brucheinschnürung Z =

-     

%

Streckgrenzverhältnis =

-

%

Die Dehngrenze RP0,2 wurde aus den Messwerten entnommen an der Stelle, wo die bleibende Verformung 0,2% der Ausgangslänge ist.

Die Hooksche Gerade für den Elastizitätsmodul folgt bei Kupfer nicht in der Weise wie es eine Stahlprobe ergeben hätte, da sie nicht wie eine elastische Gerade ansteigt, sonder nach kurzer Belastung in eine Kurve übergeht.

Aussagen über das Elastizitätsmodul wären bei unserer Aufzeichnung nur unzureichend genau.

2.3  Zugversuch #2

2.3.1     Beschreibung und Erkenntnis

Nach der Ausführung des Versuchs #1 wurde ein erneuter Versuch durchgeführt. Die Kennwerte für die relative Dehnung, ob im elastischen oder plastischen Bereich, erforderten eine viel höhere Kraft als zu Beginn.

Das lässt sich auf die Kaltverfestigung des Kupfers durch den Streckvorgang zurück führen.

Der Kupferdraht wurde anschließend mittels eines elektrischen Heiztransformators einem Rekristallisationsglühen unterworfen. Dabei konnte die Gruppe sehen, wie die Kaltverfestigung aus dem vorhergehenden Zugversuchs #1 durch ein Erhitzen auf ca. 600°C rückgängig gemacht wurde.

Die Messwerte ließen sich somit wiederholen.

Konkrete Zahlenwerte waren für diese Untersuchung nicht erforderlich und wurden nicht aufgezeichnet.

 

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3.    Härteprüfung

3.1  Probe 1: Flachstahl 10mm dick, Werkstoff allgemeiner Baustahl

3.1.1     Auswahl des Prüfverfahrens: Härtemessung nach Brinell

Begründung: Durch Verwendung einer gehärteten Stahlkugel eignet sich das Verfahren um eine möglichst große Prüffläche prüfen zu können. Damit kann die Härte über möglichst viele Körner hinweg integriert gemessen werden.

Die Methode ist auch geeignet weiche Phasen im Material zu erfassen und Messunsicherheiten dadurch auszugleichen.

3.1.2     Versuchsvorbereitung

Der Versuch wurde mit dem Härteprüfgerät Frankoskop 38132 durchgeführt. Eine Eichung wurde vor der ersten Messung mit dem Dozenten vorgenommen. Die Einstellkraft von 1840N ergibt sich aus der Tabelle für Werkstoffe aus Stahl. Da eine Kraft von 7355N bei einem Kugeldurchmesser von 5mm nicht möglich war, haben wir eine 2,5mm Kugel gewählt.

Des Weiteren wurde die hinreichende Eindringtiefe vorher untersucht (0,2 – 0,7D), welche sich als günstig gewählt ergeben hat.

3.1.3     Versuchsauswertung

Prüfkörper: 2,5mm Stahlkugel

Prüfkraft: 1840N

Belastungsdauer: 15s

Ergebnistabelle:

 

 

 

Probe 1

 

1. Prüfung

2. Prüfung

3. Prüfung

Mittelwert

d1

1,1785

1,20

1,

1,2

d2

1,157

1,207

1,18

 

dm

1,1678

1,2035

1,195

Härtezahl

165

155

158

159,3

Darstellung des Prüfergebnisses mit Kurzzeichen: 159HB S 2,5 / 188 / 15

Mit RM = 3,5 x HB wäre die Maximale Zugfestigkeit von 556,5N/mm², was einem ST50 entspricht.

 

 

 

 

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3.2  Probe 2: Steuerkolben, Einsatzgehärtet, Werkstoff 16MnCr 5

3.2.1     Auswahl des Prüfverfahrens: Härtemessung nach Rockwell

Begründung: Bei dem hier zu messenden Prüfkörper handelt es sich um ein Teil, welches in einer Serienfertigung produziert wird. Die gewählte Methode nach Rockwell eignet sich für eine automatisierte Messprozedur, der Messwert gilt als leicht vergleichbar und leicht ablesbar.

Als Eindringkörper wurde ein Diamantkegel verwendet, da die Oberfläche des Kolbens rund ist. Vickers würde zwar einen kleineren Abdruck hinterlassen, erfordert aber eine genauere Probenvorbereitung.

Brinell wurde als Ungünstig erachtet, da die Kugel zu tief eindringen würde. Der Steuerkolben hat eine einsatzgehärtete Schicht von max. 0,8mm.

3.2.2     Versuchsvorbereitung und Durchführung

§  Einrichten eines Werkstückhalters und Umstellen der Einrichtung auf „Rockwell“

§  Vorkraft Einstellung auf F0 100N (Ausgleich von Oberflächenunebenheiten)

§  Belasten mit Prüfzusatzkraft F1 und Prüfvorkraft F0

§  Messen mit Prüfkraft F0 und Ablesen des Messwerts am Display

3.2.3 Versuchsauswertung

Prüfkörper: Diamantkegel (Öffnungswinkel = 120°)

Prüfkraft: 1471N

Belastungsdauer: 15s

 

Ergebnistabelle:

Probe 1

 

1. Prüfung

2. Prüfung

3. Prüfung

Mittelwert

Härtezahl

57,5

53,3

52,4

54,4


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