Kunststile
Ende des 19 Jh.
Impressionismus
Kunstbewegung
gegen den Klassizismus, also gegen die griechisch römisch Antike. Zu den
wichtigsten Vertretern zählten Claude Monet und Pierre Auguste Renoir. Der
Impressionismus wurde von Monets Bild Impression, soleil levant 1872
abgeleitet. Im Impressionismus wurde besonders der Reiz des Lichtes und der
Atmosphäre betont Monet. Es wird versucht das Augenblickhafte persönlicher
Umwelteindrücke zu erfassen Renoir. Mann kann hier die Bewegung des Meeres sehr
genau nachempfinden. Auf die Plastik der Bilder wirkt vor allem das Spiel
zwischen Schatten und Licht ein Monet Strand. Schatten im Gesicht und auf
Kleid der Frau. Eine weitere Entwicklung des Impressionismus war der
Neoimpressionismus oder auch Pointilismus Renoir, Dabei wird das Bild
mosaikartig in einzelne Punkte zerlegt.
Beeinflußt vom Impressionismus
war vor allem Paul Gauguin
Seine künstlerische Karriere
begann im Sommer 1885. Bis dahin sammelte er selbst impressionistische Bilder
und malte nur für sich privat. Doch dann kündigte er seinen Job als
Börsenmakler, verließ seine Frau und Kinder in Kopenhagen und entschied Maler
zu werden.
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Gauguin sieht sich selbst als
einen Ausgestoßenen. Nur seine durchdringenden Augen entfliehen der trüben
Umgebung. Das farblose, schattenhafte Bild wird auch als eine Revolution gegen
den Impressionismus mit seiner Betonung auf das Sonnenlicht, angesehen.
Kubismus
Der Kubismus wurde vor allem
durch 3 befreundete Maler Anfang dieses Jahrhunderts geprägt. Pablo Picasso,
Juan Gris, und Georges Braque. Nicht mehr die Farbe sollte nun im Vordergrund
stehen, sondern die Form. Zu den wichtigsten Bildern zählt das 1910 entstanden
Violine und Krug von Georges Braque. Braquet war Franzose und stellte
überwiegend Themen mit Musikanten und Instrumenten dar. Violine und Krug ist
ein Vertreter des analytischen Kubismus. Es werden vor allem konvexe und
konkave Kuben verwendet. Also nach innen und nach außen gebeugte Objekte.
Dadurch entsteht ein Trümmerfeld von 3dimensionalen Brocken, und der Beobachter
wird selbst dazu gezwungen das Objekt wieder zusammenzustellen.
Einen anderen Stil des Kubismus
verwendete Juan Gris der wie Picasso Spanier war.
In seinem Bild Harlekin mit
Gitarre tritt das Körpereigene zurück und der Flächenrhythmus kommt hervor.
Das wird auch synthetischer Kubismus genannt. Es ist keine Räumlichkeit
vorhanden, alles ist in 2d gemalt. Die Formen verfließen auch ineinander wie
hier der Unterarm mit der Gitarre, oder der Körper der Person mit der Gitarre,
der Hut geht in den Hintergrund über.
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war Picasso vor allem für seine stereometrischen Porträts, in denen er das
Gesicht meist als Porträt und Perspektive gleichzeitig darstellte. Eines seiner
berühmtesten Werke ist Guernica es entstand 1939 anläßlich des brutalen
Angriffes hitlerdeutscher Fliegertruppen auf ein kleines spanisches Dorf. Auch
hier wurde keine Farbe verwendet um die panischen Gesichter der in den Himmel
starrenden Personen hervorzuheben.
Surrealismus
Der Surrealismus ist ein
Bewegung, die aufgrund des Zusammenbruches traditioneller abendländischer
Weltvorstellungen im 1 Weltkrieg entstand. Sein Ziel war die Wiederherstellung
der ursprünglichen Menschheit durch die Befreiung des Geistes aus seinen
Zwängen. Die Bilder entspringen den Träumen des Malers Max Ernst
Es sollte nicht versucht werden
diese Werke krampfhaft zu deuten. Man versucht bei diesen Werken ohne
rationelles Denken zu arbeiten. Es wird versucht seine Träume zeichnerisch
darzustellen. Je schneller man seine Träume zu Papier bringt, umso traumnäher
soll das Bild sein. Die bekanntesten Surrealisten waren Max Ernst, Yves Tanguy,
Rene Margritte und Salvador Dali. Deren Bilder hatten alle weitgehende
Übereinstimmungen in Bildaufbau und Farbe. In vielen Bildern gibt es weite
Horizonte die bis ins unendliche Reichen. Auch gab es in vielen Bildern nur
schemenhaft umrissene Formen, Lebendes Stilleben alltägliche Dinge werden
scharf konturiert.
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Der wichtigste Vertreter war
sicherlich Salvador Dali. Er wurde am 11 Mai 1904 in Spanien geboren. Neben
dem Malen arbeitet Dali auch an einigen Filmen mit und schrieb Bücher. Seit
1929 lebte er in Paris und wurde zum Hauptvertreter des Surrealismus. In den 50
er Jahren kehrte Dali nach Spanien zurück und widmete sich vor allem Werken mit
christlicher Thematik. Salvador Dali starb 1989. Zu seinen bekanntesten Werken
zählt sicherlich Die Beständigkeit der Erinnerung. Dali verwendet hier
normale Alltagsdinge wie Uhren die er verfremdet. Die Uhren scheine
dahinzufließen wie die Zeit immerwährend fortschreitet. Die Umgebung ist
trostlos und trübe.
Weiter Werke Brennende Giraffen
oder Kannibalismus im Herbst
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