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Kritik als Führungsinstrument .doc

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Economics
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Business Studies
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Fachhochschule Köln
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Fachhochschule Köln

Fakultät für Wirtschaftswissenschaften

Seminararbeit

in der Fachrichtung Betriebswirtschaft, Bachelor, Fach: Führungs- und Selbstkompetenzen

Kritik als Führungsinstrument- Techniken zum konstruktiven Kritisieren

von

Todor Kotev (Matr. Nr. 11064720)

Inhaltsverzeichnis

 

Inhaltsverzeichnis............. 2

Abbildungsverzeichnis............ 4

1. Einleitung................ 5

2. Kommunikation.................. 5

2.1 Definition................. 5

2.2 Wahrnehmung.............. 6

2.2.1 Sozialisation................. 6

2.2.2 Affekte............. 7

2.2.3 Situation und Kontext.............. 7

2.3 Das 4-Seiten-Modell von Schulz von Thun...... 7

2.3.1 Sachseite............... 8

2.3.2 Selbstoffenbarungsseite.......... 8

3.3.3 Appellseite............. 9

2.3.4 Beziehungsseite........... 9

2.4 Das Mitarbeitergespräch.......... 9

3. Feedback.............. 10

3.1 Definition............... 10

3.2 Feedback als Führungsinstrument........... 11

3.2.1 Feedbackinstrumentarium.......... 11

3.2.2 Funktionen von Feedback........... 12

3.2.2.1 Informationsfunktion............. 12

3.2.2.2 Lernfunktion.............. 13

3.2.2.3 Motivationsfunktion.............. 13

3.2.2.3.1. Definition von Motivation.......... 13

3.2.2.3.2 Feedback als Motivationsinstrument..... 14

4. Das Kritikgespräch................. 16

4.1 Definition und Zielsetzung............ 16

4.2 Kommunikationsfehler im Kritikgespräch...... 16

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4.2.2 Autoritäre Kritik................ 17

4.2.3 Personenzentrierte Kritik............. 18

4.2.4 Ironische/Sarkastische Kritik............. 18

4.2.5 Verallgemeinernde Kritik............. 19

4.2.6 Kritik in Gegenwart Dritter........... 19

4.2.7 Kritik auf Distanz............. 19

4.2.8 Stillschweigende Kritik........... 19

4.2.9 Gesammelte Kritik........... 20

4.2.10 Wiederholte Kritik.......... 20

4.3 Mitarbeiterorientierte Kommunikationstechniken....... 20

4.3.1 Aktives Zuhören.............. 21

4.3.2 Nonverbale Signale............... 21

4.3.3 Ich-Botschaften............... 22

4.4 Gesprächsvorbereitung.......... 23

4.4.1 Notwendigkeit prüfen............ 23

4.4.2 Klärung der Sachebene......... 24

4.4.3 Klärung der Selbstoffenbarungsebene.......... 24

4.4.4 Klärung der Beziehungsebene.......... 24

4.4.5 Klärung der Appellebene............. 25

4.4.6 Klärung der Perspektive des Mitarbeiters..... 25

4.4.7 Rahmen klären und organisieren............ 25

4.5 Durchführung des Kritikgesprächs........... 26

4.5.1 Anfangsphase............ 26

4.5.2 Informationsphase........... 26

4.5.3 Argumentationsphase............ 27

4.5.4 Beschlussphase............... 27

4.5.5 Abschlussphase............... 28

4.5.5 Nacharbeitung........... 29

5. Fazit................ 29

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Anhang............... 34

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1. 34

Abbildung 2. 34

Abbildung 3. 35

1. Einleitung

Um ihre Aufgaben richtig erfüllen zu können, brauchen Mitarbeiter nicht nur Informationen über an sie gestellte Anforderungen und konkrete Zielvorga-ben, sondern auch Rückmeldungen von ihren Vorgesetzten in Bezug auf ihre Leistungen.

Feedback ist ein Führungsinstrument zur Beeinflussung des Verhaltens der Mitarbeiter durch Kommunikation und zur Steigerung ihrer Motivation und Arbeitszufriedenheit. Kritik aussprechen gehört auch zum Feedback. Für den Vorgesetzten ist es wichtig, das fehlerhafte Ver-halten seiner Mitarbeiter anzusprechen, damit sie in Zukunft ihre Leistun-gen verbessern können.

Aber in der Praxis haben Kritikgespräche oft eine beleidigende und demotivierende Wirkung. Meistens erleben Mitarbeiter Kritik nicht nur als Demonstration von Dominanz und Verlust an persön-licher Wertschätzung, sondern auch als Bedrohung ihrer beruflichen Exis-tenz.[1] Warum verfehlen Kritikgespräche oft ihr Ziel? Und was macht ein erfolgreiches Kritikgespräch aus? Unsere Hausarbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung und Funktion von Kritikgesprächen und den möglichen Pro-blemen bei deren Einsatz als Führungsinstrument, um daraus geeignete Lösungsvorschläge für eine gelungene Kritik am Mitarbeiter abzuleiten.

 

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Im dritten Kapitel beschäftigen wir uns mit der Bedeutung und Funktion von Feedback, bzw. Kritik als eine Form von negativem Feedback. Danach konzentrieren wir uns im vierten Kapitel auf das Kritikgespräch. Wir setzen uns mit den möglichen Problemen auseinander und leiten daraus Lösungsansätze für den erfolgreichen Einsatz von Kritikgesprächen als Führungsinstrument ab.

2. Kommunikation

2.1 Definition

Eines der bekanntesten Modelle, das Kommunikation allgemein beschreibt, wurde von Shannon/Weaver entwickelt. In seiner vereinfachten Form wird Kommunikation als Übertragung einer Nachricht von einem Sender auf einen Empfänger dargestellt.

Der Sender benutzt seinen eigenen Zeich-envorrat (Sprache, Gestik, Mimik, Bilder usw.), um seine Botschaft zu ko-dieren.[2] Somit ist jedes Verhalten in einer zwischenmenschlichen Situation Kommunikation.[3] Der Empfänger entschlüsselt die Botschaft, indem er seinen eigenen Zeichenvorrat benutzt.

2.2 Wahrnehmung

Beim Entschlüsseln der kodierten Botschaft spielen die spezifischen Wahr-nehmungsmuster des Empfängers eine zentrale Rolle. Die menschliche Wahrnehmung ist subjektiv und selektiv, was zu vielen Missverständnis-sen und Kommunikationsproblemen führt.

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Wichtige Aspekte der selektiven Wahr-nehmung sind: 1. Sozialisation; 2. Affekte; 3. Situation und Kontext

2.2.1 Sozialisation

Die selektive Wahrnehmung einer Person wird durch Erziehung, Erfahrung in Schule, Freundeskreis und Arbeitswelt geprägt. Der individuelle Lebens-raum des Mitarbeiters wirkt sich im Rahmen eines Gesprächs mit dem Vorgesetzen in Form von Überzeugungen, Werten und Grundannahmen aus.

Diese Aspekte der Persönlichkeit führen zu konkreten Wahrnehm-ungserwartungen in Form von Hypothesen über Eigenschaften und Verhaltensweisen von anderen Menschen, die sich durch vergangene Erfahrungen gebildet haben.

Die Wahrnehmung wird an diesen Mustern angepasst, indem nur bestimmte Verhaltensaspekte beachtet und andere ausgeblendet werden. Beispiele dafür sind Vorurteile (auf früheren Erfahrungen basierende Stereotype in Bezug auf bestimmte soziale Gruppen), Halo-Effekt (Überbewertung eines positiven Merkmals und dessen Übertragung auf andere Sachverhalte), Primacy-Effekt (Der Vorrang des ersten Eindrucks über spätere Eindrücke).[5]

 


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