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Kraft- und Arbeitsmaschinen .doc

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Automotive Engineering
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Hamburger Fern-Hochschule - HFH
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Thomas Gawehn

Matrikelnummer 1086970

Kraft- und Arbeitsmaschinen

Laborbericht vom 28.03.2009

„Untersuchungen an einem Motor BMW M50/B25“

„Untersuchung einer Pumpe Typ Heidpohl“

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis. 2

Verzeichnis der Formelzeichen, Abkürzungen und Indizes. 3

1 Aufgabenstellung. 4

2 Untersuchungen an einem Motor BMW M50/B25. 5

2.1 Versuchsablauf am Motorprüfstand. 5

2.2 Vorberechnungen.. 7

2.3 Effektivwerte. 12

2.4 Überprüfung. 13

2.5 Energiebilanz. 14

2.6 Qualitative Fehlerdiskussion.. 17

3 Untersuchung einer Pumpe Typ Heidpohl 19

3.1 Versuchsablauf Pumpe. 19

3.2 Ermittelte Daten.. 20

3.2.1 Drehzahlregelung. 20

3.2.2 Drosselregelung. 21

3.3 Pumpenhöhe und Leistung. 23

3.4 Qualitative Fehlerdiskussion.. 24

4 Literaturverzeichnis. 25

5 Eidesstattliche Erklärung. 26


Verzeichnis der Formelzeichen, Abkürzungen und Indizes

Abb. Abbildung

bzgl. bezüglich

d.h. das heißt

d Durchmesser

Kap. Kapitel

l Liter

L Länge

m Meter

Ri Gaskonstante

S. Seite

SB Studienbrief der HFH

z.B. zum Beispiel


1 Aufgabenstellung

Diese Hausarbeit behandelt die Laborergebnisse, die im DAA-Technikum Würzburg am 28.03.2009 im Rahmen einer Studienleistung in einer Gruppenarbeit erarbeitet wurden. Sie befasst sich mit zwei Themen, die Gegenstand dieser Projektion sind:

 

a)    Es wurde ein BMW-Motor der Entwicklungsreihe M50-N54 auf einem Prüfstand untersucht.

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In mehreren Messreihen werden Daten zu dem Motor / der Pumpe ermittelt, die im Nachfolgenden dann ausgearbeitet werden, d.h. es werden Diagramme, Kennlinien, Tabellen und Kontrollrechnungen dargestellt, um die Werte zu überprüfen.

Der zu untersuchende Motor ist auf einem Prüfstand montiert, der mit Messgeräten ausgestattet ist, um die Drehzahl, die Stromaufnahme an der Wiegezelle, die Wärmeleistung, die Temperaturen und die Durchflußgeschwindigkeiten zu messen.

Der Pumpenversuch ist an einer Montagewand aufgebaut, die es ermöglicht, den Strom, die Spannung, den Druck und die Förderleistung zu ermitteln.

Alles Weitere wird im konkreten Versuchsaufbau näher erläutert.


2 Untersuchungen an einem Motor BMW M50/B25

2.1 Versuchsablauf am Motorprüfstand

Der Motor wird zunächst auf Betriebstemperatur gebracht, indem er für ca. fünf Minuten bei niedriger Drehzahl läuft. Als Kontrolle der Erwärmung dient das Kühlwasser, das fortlaufend den Motor durchströmt und dabei von den Anbauteilen erwärmt wird, was zu einem spürbaren Anstieg der Temperatur führt.

In diesem Zustand kann nun mit der Versuchsreihe begonnen werden.

 

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Ø  Drehzahl gemessen mit einem Drehzahlmesser

Ø  Spannungsaufnahme der Wiegezelle an der Wirbelstrombremse

Ø  Wärmeleistung, die der Motor ans Kühlwasser abgibt

Ø  Temperatur im Vorlauf zum Motor

Ø  Temperaturdifferenz, die in der Wirbelstrombremse entsteht

Ø  Durchflußgeschwindigkeit des Wasser der Wirbelstrombremse

Diese Daten sind als effektiv zu betrachten und dienen der Ermittlung der Realwerte des Motors.

Hier sind die Ergebnisse zusammengetragen:


Grafiken wurden automatisiert entfernt

Abb.1: Messergebnisse[1]

Die Messwertangaben beschränken sich auf den Drehzahlbereich von 1.000 bis 4.000 Umdrehungen, wobei für die späteren Berechnungen lediglich die Drehzahl von 2.500 herangezogen wurde.

Anhand der Verknüpfung der Drehzahl mit den Spannungswerten der Kraftmessdose lässt sich eine klare Richtung verfolgen:

die Punkteverbindung stellt eine Proportionalität dar, die aufgrund kleiner Messungenauigkeiten keine Gerade, sondern einen leichten Bogen ergeben.


Grafiken wurden automatisiert entfernt

Abb.2: Diagramm der Spannungswerte

Was dieses Diagramm nicht darstellt, aber in der Folge noch notwendiges Wissen wird, ist der Leerlauf, der mit 800 Umdrehungen eine Grundspannung von 4,7mV besitzt.

 

 

 

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Abb.3: p,v-Diagramm

Zur Heranführung an die tiefgreifenderen Berechnungen ist zunächst der ideale Otto-Prozess bzgl. dieses Motors zu betrachten. Es werden die folgenden Angaben benötigt:

Motor – 6 Zylinder / 4-Takt; Verdichtungsverhältnis e=10:1; Hubraum=2494 cm³; Ansaugdruck=0,92 bar; Ansaugtemperatur T1 des Gemisches=38°C; Verbrennungstemperatur T3 =3430°C; c=1,4;

Ri = 287J/kg*K; cvm =0,716 kJ/kg*K; na=0,5 (bei Viertaktmotor); HU=43000kJ/kg; cKülw=4,1868Kj/kg*K; rKülw=1kg/l; Kühlwassermassenstrom=0,38kg/s; DTKülw=TKwA-TKwE=14,8K (nach Tabelle bei 2.500 1/min); Umgebungstemperatur TU=293K

Um die nachstehende Tabelle zu erhalten, gilt es mehrere Rechenschritte vorzunehmen.

 

1

2

3

4

P [bar]

0,92

23,1

109,5

4,3

V [cm³]

462,2

46,2

46,2

462,2

T [K]

311

781

3703

1474

Abb.4: Zustandsgrößen Druck – Volumen - Temperatur


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Als nächsten Schritt interessiert nun, wie hoch der Massenstrom des Kraftstoffs liegt. Um diesen zu erhalten bedarf es noch zusätzlicher Überlegungen.

Die Masse (auf das ideale Gas bezogen) eines Zylinderinhalts beträgt:


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Die Stöchiometrie besagt, dass bei l=1 zur Verbrennung bei Ottomotoren 14,6 Teile Luft zu 1 Teil Kraftstoff notwendig sind. Daraus folgt:

0,476g Luft entsprechen 14,6 Massenanteilen Luft

das führt zu (0,4760/14,6)g=0,0326g Massenanteilen Kraftstoff.

 

Bei 2.500 Umdrehungen/Minute ergibt sich eine Zeit von

60s/2500=0,0240s für eine Umdrehung. Das führt zum erwünschten Massenstrom des Kraftstoffs von:

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Die erzielte Arbeit des Idealprozesses ist


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Der thermische Wirkungsgrad lautet

Die Motorleistung unter Idealprozessbedingungen beträgt

Idealbedingungen bedeuten einen Wirkungsgrad von 100%, was in der Realität unmöglich ist. Diesen Gedankenansatz vorausgesetzt bedeutet, dass die zugeführte Energie gleich der abgeleiteten Energie ist.

Dies kann durch die Energiebilanz[2] bestätigt werden.


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Abb.5: Errechnete Idealwerte

Beispielrechnung für 2.500 Umdrehungen

Diese einzeln errechneten Idealwerte führen zu folgender Grafik.


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Abb.6: Diagramm der Idealwerte

Die Darstellung ist natürlich nur theoretisch darstellbar, da der Motor niemals, wenn er gerade mal knapp über die eigenen Reib- und Wärmeverluste betrieben wird (eben bei 1.000 Umdrehungen) ohne dass er gleich ausgeht, dass er in eben diesem Zustand bereits sein maximales Drehmoment aufbringt. Ähnlich verhält es sich mit der Leistungskurve.

Sie wird sich nie direkt proportional als Gerade ausbilden, sondern immer in einer Bogenform[3] verlaufen.

2.3 Effektivwerte

Das Drehmoment wird anhand der Spannungsdifferenz zwischen 4,7mV bei Leerlaufdrehzahl (=ohne Last) und der gemessenen Spannung bei Teillast und 2.500 1/min ermittelt. 1mV entspricht 5,2kg Belastung, die mit der Erdbeschleunigung und dem Hebelarm verrechnet wird, was zu folgendem Ergebnis führt:


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Abb.7: Effektive Leistung / Drehmoment

 

Der effektive spezifische Verbrauch (bei 2.500 1/min) kann nun ebenso festgestellt werden und liegt bei


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