Katastrophen
sind abrupte extreme Formen des sozialen Wandels.
Sozialer
Wandel kann in vielen Fällen zu Katastrophen führen so kann eine wachsende
Unterschicht
zu
erhöhter Unzufriedenheit und somit im Extremfall zur Revolution führen.
Andererseits
kann eine Katastrophe aber auch sozialen Wandel zur Folge haben. So kann sich
nacheiner großen Naturkatastrophe (Erdbeben, Überschwemmungen) die soziale
Struktur ändern, da
vielen
Individuen ihre Lebensgrundlage entzogen wird.
59.
Kondratieff-Zyklen
Der
Kondratieff-Zyklus ist ein Modell zur Beschreibung von Konjunkturbewegungen und
basiert
auf
langen Wellen im 40-60 Jahre Rhythmus.
In
Anlehnung an dieses Modell sind weitere Zyklus-Theorien entstanden die den
Sachverhalt zum
Beispiel
auf soziokulturelle Belange übertragen.
60.
Evolution
Die
Evolution ist kein Fortschritts- sondern ein Anpassungsprozess.
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Individuum
nicht nur fortschrittliche Aspekte. So kann eine Art im Laufe der Evolution
physisch
schwächer
werden gleichzeitig aber dadurch besser angepasst.
Die
Evolution beruht auf dem Aussterben von schlecht angepassten Arten. Das
Wegfallen einer Art
kann
als Rückschritt im Bezug auf die Diversität gesehen werden.
61.
Determinismus und Probabilismus
Determinismus
bezeichnet die direkte kausale Verknüpfung zwischen zwei Ereignissen. Tritt A
ein,
tritt
auch B ein.
Proabilismus
bezeichnet die indirekte kausale Verknüpfung zwischen zwei Ereignissen. Tritt A
ein,
tritt
zu einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch B ein.
62.
Trends der sozialen Evolution *
1.
Zunahme
der menschlichen Bevölkerung
2.
Zunahme
der Technologie
3.
Zunahme
der Produktion von Gütern, Dienstleistungen und des Pro-Kopf-Verbrauchs an
Gütern
und Dienstleistungen
4.
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63.
großflächige Wandlungsprozesse im ökonomischen Bereich *
1.
Herausbildung
von Märkten
2.
Erfindung
des Geldes und der Geldwirtschaft
3.
Durchsetzung
der industriellen Produktion
4.
Kommerzialisierung
5.
Globalisierung
von Produktion, Distribution und Konsum der Waren Dienstleistungen und
Informationen
6.
Auflösung
des Selbstversorgertums
64.
Soziologisches Denken
Es
gibt verschiedene Denkweisen Probleme zu betrachten. So kann die Insolvenz
eines
Pharmakonzerns
auf wirtschaftliche, politische oder pharmakologische Art betrachtet werden.
Aber
auch
interdisziplinär mit besonderer Rücksichtnahme auf Gesellschaftlich relevante
Fragen - Damit
setzt
sich die Soziologie als junge Wissenschaft auseinander. Soziologisches Denken
ist meiner
Meinung
nach interessiert an Prozessen und Zusammenhängen und hinterfragt deren Bezug
auf
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Individueller
Lage und gesamtgesellschaftlichen Vorgaben.
65.
Laiensoziologie *
Akademische
Soziologie
Laiensoziologie
-
Systematisch
-
intuitiv
-Anspruch
der Wissenschaftlichkeit
-
zusammenhanglos
-
Eigene Sprache & Begriffe
-
Wissenslücken/Widersprüche
-
Disziplinbildung
66.
akademische Disziplin
Eine
akademische Disziplin meint das Fach selbst (Soziologie). Sie hat eigene
Begrifflichkeiten
(Soziologische
Grundbegriffe wie Schicht, Klasse, Gesellschaft, Kultur), es gibt akademische
Grade
(Dr.
soc.) und sie ist formal Umrissen durch Ordnungen (Studienordnung,
Studiengänge) die sich
zum
Beispiel ein Student des Faches zu unterwerfen hat. Sie bildet eigene Klassiker
heraus (Weber,
Marx)
auf die sich innerhalb der Disziplin allgemein berufen werden kann.
67.
Der Begriff „Begriff“ *
1.
Begriffe
sind denotativ d.h. sie bezeichnen und bedeuten etwas.
2.
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Nebenbedeutungen
schwingen mit.
3.
Begriffe
ermöglichen und vereinfachen fachliche Kommunikation/Austausch.
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