Fragen
der Soziologieklausur am 02.02.11
1.
Individuum und Gesellschaft
Individuum:
der einzelne Mensch, durch Besonderheiten und Eigenarten ausgewiesen
Gesellschaft:
Die Menge aller Individuen in einem Bezugsraum mit zweckbasierten
wechselseitigen
Beziehugen (Arbeitsteilung...)
Praxisbezug:
Zielgruppen und personifizierte Werbung (Google ads, Facebook ads)
2.
Biologischer Rahmen, soziale Situiertheit
Biologischer
Rahmen --bedingt-->
soziale
Situiertheit
Alter,
Geschlecht, Student, lebt in einer Familie,
Kinderzahl
(Fruchtbarkeit), lebt in einer Beziehung
Tages-
& Ruhezeiten
soziale
Situiertheit: Die soziale Situirtheit bezeichnet die Einbettung des Individuums
in die
Gesellschaft
3.
Soziale Ordnung im Bezug auf Stuttgart21
soziale
Organisation --entspricht-->
Baupläne,
offizieller Baubeginn (erster
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geschlechtliche
Partnerschaften (S.30/31 8
Beispiele)
Konsens/Zwang
--entspricht-->
Die
Demonstranten wollen Konsens aushandeln
=>
Daraus
kann gefolgert werden, dass soziale Ordnung auf sozialer
Organisation
beruht, da Stuttgart21 als „Störung des
Normalbetriebs“
auffällt.
Soziale
Ordnung: Art und Weise in der eine Gesellschaft zusammen lebt (wertneutral)
4.
Vergemeinschaftung/Vergesellschaftung
Gemeinschaft
beruht auf Gefühlen (Freizeit verbringen, Liebe...)
Gesellschaft
ist ein eher funktionaler Zusammenschluss (Arbeitsverträge,
Entlohnung-Leistung...)
Vergemeinschaftung
& Vergesellschaftung bezeichnet den Prozess der Gemeinschfts- bzw.
Gesellschaftsbildung.
5.
Mechanische/Organische Solidarität
mechanische
Solidarität --entspricht-->
Familie
(fällt eine Familie weg ist das relativ
egal)
organische
Solidarität --entspricht-->
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Lederbranche)
entsteht ein Problem)
Weisen
eines Organisationsaufbaus:
Fließband:
einzelnes Glied wichtig
Wechselseitigkeit:
einzelnes Glied ersetzbar
Heutzutage:
Enige Bereiche in denen es sinnvoll ist (z.B. Monopole) S-Bahn-Berlin Ausfälle,
z.T.
Deutsche
Bahn, z.T. SAP aber durch die Globalisierung ist es einfacher organische
Ausfälle zu
kompensieren.
6.
Kultur und Gesellschaft
Gesellschaft
ist ein Zweckverband
Kultur
besteht aus Werten, Glaubensgrundsätzen...
Hier
gibt es zwei konkurrierende Verständnissysteme:
Kultur
als Rahmen der Gesellschaft vs. Kultur als (Unter-)bestandteil der Gesellschaft
7.
„kulturelles Kapital“
Kultur
besteht aus Werten, Glaubensgrundsätzen und den Produkten des daraus
resultierenden
Handelns.
Kultur und Gesellschaft bedingen sich gegenseitig.
„kulturelles
Kapital“ bezieht sich auf das Individuum und beschreibt die Verinnerlichung von
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Zusammenhänge
zu deuten und Situationen (richtig) zu erfassen. „Kapital zu wissen, dass es
eine
Oper
ist; ein Picasso; ein Kafka...“
Bezug
zur Wiko:
Die
Verinnerlichung von Kulturbestandteilen kann sich auch auf Marken
übertragen.
„Mir gefällt Picasso – Mir gefällt Persil. Etc.“
8.
Idealtypus
„Unter
einem Idealtypus versteht Weber die Konstruktion des Wissenschaftlers, die in
der Realität
so
nicht existiert.“ - S. 111 unten
Ideal
wird hier ohne positive Konnotation verwendet sondern als Ideal im Sinne von
„rein“.
Idealtypus
dient auch als „Maßstab“ an dem tatsächliche Verhältnisse gemessen werden
können.
9.
vier Arten sozialen Handelns *
zweckrationales
Handeln: „zweckdienlichkeit“ der Handlung, nicht Sinnhaftigkeit des
Handlungsziels
im Mittelpunkt der Überlegung. (Bsp. Bankverkehr)
Wertrationales
Handeln: muss nicht ökonomisch sinnvoll sein. „Eigenwert des Handelns“-->
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Affektuelles
Handeln: Durch aktuelle Affekte+Gefühlslagen“ (Bsp kaufentscheidung aus dem
Bauch
heraus
Traditionales
Handeln: eingelebte Gewohnheit (z.B. Jubiläumsfeier, rituelle Zeremonie,
jährliches
Fest)
10.
fokussierte/unfokussierte Begegnung
Goffmann
unterscheidet zwischen fokussierten und unfokussierten Begegnungen.
Bei
einer unfokussierten Begegnung ist dem Individuum die Gegenwart weiterer
Akteure zwar
bewusst,
es konzentriert sich jedoch nicht auf diese. (Begegnungen z.B. auf öffentlichen
Plätzen)
Bei
einer fokussierten Begegnung konzentriert das Individuum die Aufmerksamkeit auf
einen
Akteur
und wendet sich an diesen. (z.B. Gespräche etc.)
Bezug
zur Wiko:
Wiko
versucht in Interaktion mit Menschen zu treten die im Idealfall
fokussiert
sein sollte, da (Werbe-)inhalte bewusst aufgenommen werden
sollten.
Es macht Sinn verschiedene Instrumente unter dem Gesichtspunkt der
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