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Kommune 2 (Kindergarten und die verschiedenen Phasen) .docx

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Faculty
Social Science
Discipline
Sociology
Document category
Paper
University, School
Universität Kassel
Additional information
2012
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Die Konflikttheorie der autopoietischen Systemtheorie von Thorsten Bonacker
Die Konflikttheorie der autopoietischen Systemtheorie von Thorsten Bonacker Bergische Universität Wuppertal Fachbereich G Seminar: Konflikttheorien und Konfliktmanagement­ Dozent: T. H. Kröll WS 2


Typisch Junge, typisch Madchen
Typisch Junge, typisch Mädchen In der Welt gibt es viele Stereotypen, die sehr verschiedene sind. Manche bilden sich mit den Ausländern, andere mit den Berufen. Die häufigste Merkmale betreffen abe

Kommune 2 (Kindergarten und die verschiedenen Phasen)

2. Phase: Lockerung der Fixierungen in der Kommune 2

- Beide Kinder standen beim Einzug in die Kommune monatelang unter dem schockartigen Eindruck, die Mutter verloren zu haben.

- Allmähliche Auflösung der Elternfixierung.

- Auslassung der Affekte im Alltagsleben an anderen Erwachsenen ermöglicht es den Kindern ihre Aggressionen gegen die Eltern zu artikulieren.

-Parallel zur Fähigkeit diese Aggressionen zu artikulieren entwickelt sich die Fähigkeit sich mit Bedürfnissen nach Liebe ebenfalls an die anderen Erwachsenen zu wenden.

-Die immer stärker libidinösere Beziehung der Erwachsenen untereinander resultiert bei den Kindern in einer Auflockerung der ausschließlichen libidinösen Fixierung auf die Eltern.

-ZeitweiseAkzeptanz als Elternersatz.

- Integration der Kinder nicht mehr bloßes Programm, ihnen wird durch die Erwachsenen mehr Aufmerksamkeit geschenkt.

- Durch Analyse, Sensibilität und intensive Beobachtung der Kinder konnten die Erwachsenen die eigenen Bedürfnisse besser verstehen lernen.


Nicht Duldung, sondern Bejahung der kindlichen Sexualität

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- Der Geschlechterunterschied wird von den Kindern sehr früh bemerkt.

- Die emotionale und rationale Verarbeitung des Geschlechterunterschieds gehört zu den wichtigsten Leistungen in der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung.

- Eine positive Einstellung zur kindlichen Sexualität bedeutet hier nicht nur, dass man den Kindern offen die Sexualität erklärt, sondern dass man die von den Genitalien ausgehenden Lustempfindungen der Kinder affektiv bejaht.

- Die Besetzung von Dingen (Hier im Bsp.: Befähigung zum Autofahren) geht stets mit sexueller Energie vor sich.

- Die angebliche soziale Unterlegenheit der Frau, ihr Mangel an Autonomie und Aktivität wird psychisch motiviert durch die kindliche Minderbewertung des weiblichen Genitals.

- Diese Minderbewertung ist der Ausdruck der jahrtausendlangen Unterdrückung der Frauen durch die Männer.

- Diese Unterdrückung wird in der traditionellen Erziehung ständig reproduziert: Jungs = als männlich geltende Tätigkeiten/ Mädchen= passive, hausfräuliche Rollenspiele

- Die übertriebene Wertschätzung des männlichen Genitals führt einerseits zur psychischen Minderbewertung der Frau und andererseits steigert sie beim Jungen die Angst, des hochgeschätzten Organs durch Kastration beraubt zu werden, also wie die Frauen zu werden.

- Geschlechtsunterschied wird konzentriert auf das sichtbare Haben oder Nichthaben eines Organs.

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- Dadurch gleichzeitig Entgegenwirkung gegen eine Fetischisierung von Konsumgütern als sexuelle Ersatzobjekte (Bsp.: Auto als Liebesobjekt/Penis).

FAZIT:

- Die kindliche Sexualität ist für die Auffassung von sozialen Rollen und sozialen Fähigkeiten von großer Bedeutung.

-         Wenn die Angst vor dem Geschlechtsunterschied verringert ist, wird eine realere Befriedigung in genitalen Beziehungen möglich.

-         Das sexuelle Interesse der Kinder, wenn es nicht durch Einschüchterungen und Verbote gehemmt wird, geht bis zu koitusähnlichen Nachahmungen der Erwachsenensexualität.

Die Kinder realisieren selbst dann die Unmöglichkeit, ihre genitalen Wünsche mit Erwachsenen zu befriedigen.

-         Voraussetzung dass die Kinder diese Erfahrung wirklich ausleben konnten war, dass die Erwachsenen nicht nur keine Verbote aussprachen, sondern ihre eigenen Hemmungen überwinden konnten.

-         Die bewusst gemachte eigene Erfahrung wirkt für die Kinder als Antrieb, ihre genitale Sexualität realitätsgerechter mit gleichaltrigen statt mit Erwachsenen zu befriedigen. Voraussetzung hierfür ist, dass die Kinder im Kinderkollektiv aufwachsen.


Aufbewahrungsanstalt

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- Erweist sich lediglich als eine Aufbewahrungs- und Dressuranstalt in welcher nicht auf die Kinder eingegangen wird.

- Die Kindergärtnerinn stellt nur eine disziplinierende, verbietende und gebietende Instanz dar.

- Interesse an der eigenen Sexualität wird bei den Kindern ständig unterdrückt.

- Die kindlichen Bedürfnisse mussten ständig in Abhängigkeit von verbietenden Erwachsenen artikuliert werden, weshalb die Kinder nicht lernen konnten, ihre eigenen Bedürfnisse mit denen der anderen Kinder abzustimmen.

- Ein Kinderkolletiv sollte es Kindern aber vielmehr erleichtern, soziales Verhalten einzuüben. Dabei werden sie erfahren, dass die Durchsetzung des eigenen Interesses die individuellen Bedürfnisse eines anderen Kindes einschränken kann.

Gerade diese Erfahrung des Konflikts ist notwendig für die Entwicklung intensiver Beziehungen unter den Kindern. Im städtischen Kindergarten werden all diese Möglichkeiten von vornherein abgebrochen.


Aufgabe für die Gruppe:

1) Weshalb wird die kindliche Sexualität vorliegend bejaht bzw. gefördert?

2) Wie wird der städtische Kindergarten charakterisiert?






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