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Klimazonen
Klimaüberblick von Norden Richtung Äquator
1. Polare
Klimazone Gekennzeichnet dadurch, dass es keine
Durchschnittstemperatur über 0 gibt (Tagesklima kann über 0 sein, Durchschnitt
immer unter o).
Inlandvereisung => alles mit Schnee und Eis bedeckt, nur die höchsten Gipfel
schauen heraus (während Eiszeit war Inlandvereisung auch in Österreich)
Grönland => Urbevölkerung = Inuit (Eskimos), keine Klischees (z.B. Iglu,
Pelzmantel,
), Iglus heute nur mehr zum Fischen, Inuit = Mensch
2. Subpolare
Klimazone
a. Tundra sehr lange und trockene Winter, kurze und
kühle Sommer, unter 10° Durchschnittstemperatur, baumlose Zone, Moose,
Flechten, Zwergsträucher, Latschen
sieht aus, wie in Österreich im Hochgebirge oberhalb der Waldgrenze
Permafrost => taut nur an der Oberfläche => Matsch- und Schlammbildung
Stützpfosten für die transsibirische Eisenbahn, schwierigste Verhältnisse,
schwierige Erschließungen, viele Bodenschätze (Erdöl, Gold,
)
schwierige Arbeitsbedingungen, viele Vergünstigungen für Arbeitnehmer (hohe
Löhne, Versorgung,
)
teure Pipelines
Insekten, Mückenplage und Gelsenplage im Sommer
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3. Gemäßigte
Klimazone Jahreszeitenklima Ozeanische Gebiete geringere Temperaturschwankungen, ausgeglichene Temperaturen durch das Meer
(=Wärmespeicher), Meer nimmt Temperatur langsam auf und gibt sie langsam ab,
häufiger Niederschlag (feucht), Luftmassen reichern sich über dem mehr mit
Feuchtigkeit an, treffen auf Land, treffen auf ein Hindernis, Luft steigt auf
(= Steigungsregen), kühlt ab, Wolken bilden sich und es kommt zum Niederschlag
Kontinentale
Gebiete größere Temperaturgegensätze, je weiter man
ins Landesinnere kommt => große Temperaturschwankungen zwischen Sommer und
Winter, Tag und Nacht, je weiter im Landesinneren, desto trockener, Wolken
haben sich schon ausgeregnet
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Die
gemäßigte Klimazone reicht in Westeuropa weit in den Norden. Grund ist der
Golfstrom (= Warme Meeresströmung vom Golf von Mexiko und gilt als
Zentralheizung Europas). Er beeinflusst alle Küstengebiete so positiv, dass
Landwirtschaft betrieben werden kann. Im Norden kühlt der Golfstrom ab und
fließt zurück in den Golf von Mexiko und erwärmt sich dort wieder =>
Kreislauf.
Laub- und Mischwälder, optimal für landwirtschaftliche Nutzung
Je weiter ins Landesinnere, desto trockener, das Klima ändert sich, Bildung
von Steppen, Langgras- und Kurzgrassteppen, Schafhaltung und Ziegenhaltung,
Sandwüsten
nomadische Wirtschaft (z.B.
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4. Subtropen
a. Mittelmeerklima
(Winterregenklima, Westseitenklima):
i. Sommer
sind heiß und trocken, starke, kurze Niederschläge (Gewitter), Winter sind kühl
und feucht
ii. Verbreitungsgebiete:
Mittelmeerraum, Kalifornien, Westseite Australiens, Kap der guten Hoffnung
iii. Mittelmeerküche
(-diät): Olivenöl, gesunder Tee, Fisch, Obst und
Gemüse, Wein (Rotwein)
iv. Tourismus:
(Türkei, Spanien), Massentourismus, wichtige Einnahmequelle, Nachteile: Algen,
Entstehung von Aquaparks, Bau von Kanalisation
v. Exportfaktor:
Olivenbäume, Wein, Fisch, Bau von Häusern, fruchtbare Böden => Bewässerung
=> Oberflächengewässer, Grundwasser
vi. Pflanzen:
Korkeichen, Zypressen, Lavendel, Akazien, Weizen (Nudeln)
b. Ostseitenklima:
i. Sommer
sind heiß und feucht => Reisanbau, Wasserbüffel, China, Nordamerika (Tabak,
Tee)
c. Steppen:
i. Australien,
Schafhaltung, Nomaden, Sand-, Stein-, Felswüsten, Oase
ii. Häuser
werden außerhalb der fruchtbaren Böden (Datteln) gebaut
iii. Perforierter
Schlauch, der Löcher im gleichen Abstand hat => verhindert Verdünstung bei
Bewässerung
5. Tropische
Klimazone
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b. Wechselfeucht
= Savannen, gehen Richtung Äquator, kurze Regenzeit
nach langer Trockenzeit
Dornsavanne => bis zu 3 Monate Regenzeit
Trockensavanne => bis zu 6 Monate Regenzeit
Feuchtsavanne => bis zu 9 Monate Regenzeit
c. Regenwald
=> immerfeucht
Brandrodungsanbau große Bäume fällen, bleiben so liegen, trocknen, trockenes Blattdach wird
dann angezündet, Frauen zuständig für Anbau und Ernte, Mais, Maniok, Bananen
und Erdnüsse => Grundnahrungsmittel, Asche erhöht Fruchtbarkeit der Böden,
Arbeit ohne Maschinen, Feuchtigkeit und Wärme => Pflanzen wachsen schnell
Maniokverarbeitung Maniok hat etwa die gleiche Bedeutung wie bei uns die Kartoffel
Knollen ernten, werden zusammengetragen und geschält, ins Dorf getragen, in
Fluss 3 Tage eingeweicht, Bitterstoffe und Giftstoffe werden dabei gelöst,
werden gewaschen und sind dann so weich, dass sie in kleine Flocken zerrissen
werden können, werden gerieben und ausgebreitet auf Matten, an Sonne
trocknen, stampfen, sieben (=> Maniokmehl), wird mit kochenden Wasser zu
Brei weiterverarbeitet (=Maniokbrei), tägliche Nahrung, manchmal mit Fleisch
(Affen, Schlangen, Antilopen, Vögel), Eiweißmangel
Klimakennzeichen Tageszeitenklima, Tage laufen ähnlich ab, dunstig, bewölkt, Sonnenaufgang
=> Erwärmung des Bodens => Dunst => Niederschlag => Abend, dunstig,
hohe Durchschnittstemperatur (ca. 26°C), hohe Luftfeuchtigkeit (vergleichbar
mit Dampfbad), je höher die Luftfeuchtigkeit, desto wärmer spürt man die
Temperatur, sehr belastende Klimazone zum Arbeiten, der Regenwald reicht
jeweils 5° in die nördliche und südliche Breite
Vegetation schnelles Wachstum, optimale Wachstumsbedingungen, große, dicke Bäume,
natürlicher Treibhauseffekt, immer grüne Pflanzen, große Vielfalt
Stockwerkbau Pflanzen mit unterschiedlichen Größen
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ii. Geschlossenes
Blätterdach
iii. Strauchschicht
Parasiten
Lianen usw., Kampf ums Licht, unten können nur Pflanzen wachsen, die nicht so
viel Licht brauchen, nicht so undurchdringlich, wie man immer glaubt, Mangroven
=> typische Pflanzen im Regenwald, Feuchtigkeit für Stelzwurzeln, Öle und
Duftstoffe werden aus Rinde gewonnen
Boden dünne Humosauflage, nährstoffarm, üppige Vegetation
Nährstoffkreislauf: Blätter, Früchte, usw., die auf Boden fallen werden unten
von Bakterien und Sporen zersetzt, verfault, werden sofort in den Kreislauf
eingebunden und den Pflanzen zugeführt
beim Abroden wird diese Funktion zerstört und man kann höchstens 1 Jahr noch
etwas anbauen Primärwälder = Regenwaldgebiete, die noch nie vom Menschen zerstört
wurden Sekundärwälder = Menschen haben bereits eingegriffen => wesentlich
artenärmer
Globale Verteilung Südamerika => Amazonas, Afrika => Kongo, Südostasiatische Inselwelt
=> Philippinen, Indonesien, Malaysia, Japan => größter Import von
Tropenholz (Essstäbchen)
P.f.S.: = food-crops, Produkte für die Selbstversorgung (Mais, Bananen, Maniok,
Erdnüsse)
P.f.E.: = cash-crops, Export [Bananen, Mango, Ananas, Licci, Physalis,
Orchideen (Blumen), Kaffee, Kakao, Ölpalmen (Fette)]
Gründe für die Zerstörung des Regenwaldes siehe Buch S. 32
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