In Diskussionen wurde heraus gearbeitet, dass die
Planung (Raumordnung und Landesplanung) mit den bereits bestehenden rechtlichen
und planerischen Instrumente Anpassungsmaßnahmen wirkungsvoll unterstützen kann. Regeln und Instrumente sollten aber verhältnismäßig
weich sein, da die kleinräumigen Auswirkungen der klimatischen Veränderungen
unsicher und höchst unterschiedlich ausfallen werden. ‚Die‛ räumliche
Anpassungsstrategie gibt es folglich nicht. Räumliche Planung ist als ein Schlüsselbereich für die Anpassung, an die bereits nachweisbaren und die zu
erwartenden Änderungen, des Klimas
definiert worden. Anpassungen an den
Klimawandel stellen eine hohe Bedeutung für soziokulturelle, ökonomische und
ökologische Belange der Gesellschaft dar, sind daher Bestandteile einer
nachhaltigen Raumentwicklung. In Bezug auf die Wirtschaft wurde die Aufgabe der
Planung erörtert.
Es wurde postuliert, dass sich mit den klimatischen
Veränderungen, auch die natürlichen Lebensbedingungen ändern könnten, dass stärker
als bisher Konflikte in der Landnutzung existieren und natürliche Ressourcen in
Quantität und Qualität beeinträchtigt oder sogar gefährdet sein könnten.
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Der räumlichen Planung kommt, nach persönlichen Einschätzungen, dabei die wichtige
Aufgabe zu, verschiedene Raumansprüche miteinander zu
vereinbaren. Klimaanpassung erfordert, sämtliche
Raumnutzungsformen zu koordinieren beziehungsweise zu vereinbaren, Wohngebiete
und Einkaufszentren, Industrie- und Gewerbeflächen und Infrastruktursystemen
bis hin zu land- und
forstwirtschaftlichen Flächen, als auch Gebiete für Freizeit und Erholung und
Naturschutz.
Die Planung kann, in diesem Zusammenhang, eine Optimierung der Standortvoraussetzungen anstreben, um eine nachhaltige
Raumentwicklung, auch unter sich verändernden Klimabedingungen, zu sichern. Um
dies zu gewährleisten, ist wie in vielen weiteren Fällen, besonders bei
Standortentscheidungen ein frühzeitiges Handeln gefragt.
Ohne zeitnahe Anpassungsmaßnahmen an die
steigende Intensität des Klimawandels, ist davon auszugehen, dass die Schäden,
in den vom Klimawandel betroffenen Wirtschaftsbereichen, zunehmen werden. Aller
Voraussicht nach, werden Unternehmen noch flexibler auf Veränderungen reagieren
müssen. Insbesondere im Bereich der technologischen und baulichen
Anpassungsmaßnahmen werden Chancen für die Unternehmen zu finden sein, um die
klimatischen Veränderungen, als auch die Anpassung daran, als neues
Tätigkeitsfeld zu gewinnen.
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Internet-Datei: www.erklim.de (zugegriffen am 27.07.2010).
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Manche mögen´s heiß!. Aktuelle
Themen 388. Frankfurt am Main: Deutsche Bank Research.
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Kemfert, Claudia 2007: Die ökonomischen
Kosten des Klimawandels. In: Aus Politik und Zeitgeschichte. 47/2007: 14-19.
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