Klimawandel
und die Wirtschaft
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis i
Abbildungsverzeichnis i
1 Einleitung
1
2 Klimafolgen
und Anpassungsstrategien 3
3 Wirtschaft im Fokus -
Auswirkungen
des Klimawandels auf volkswirtschaftliche Sektoren 6
3.1 Energiewirtschaft 6
3.2 Landwirtschaft 7
3.3 Bauwirtschaft 8
3.4 Verkehr und Logistik 8
4 Anpassungsmaßnahmen
- Handlungsoptionen als Chance 10
4.1 Energiewirtschaft 10
4.2 Landwirtschaft 11
4.3 Bauwirtschaft 12
4.4 Verkehr und Logistik 13
5 Schlussfolgerungen
15
Literatur 17
Abbildungsverzeichnis
Abbildung
1 Straßenschäden nach Extremwetterereignissen 9
Abbildung
2 Alternative Energie 10
Abbildung
3 Hagelschutz 12
Abbildung
4 Mobiler Hochwasserschutz 13
1 Einleitung
Der Klimawandel ist Realität, es gilt als wissenschaftlich belegt, dass die globale
Temperatur ansteigen wird. Die klimatischen
Veränderungen haben weitreichende Folgen in ihrer Dimension, ihrer Komplexität
und ihren Auswirkungen. Sie zeigen uns dringenden Handlungsbedarf.
Nur durch ein Handeln in der heutigen Zeit
und Anpassungsmaßnahmen für morgen können die negativen Auswirkungen eingegrenzt
werden. Eine fortschreitende Klimaänderung ist heute schon nicht mehr
aufzuhalten, da die Ursachen hierfür in der Vergangenheit liegen (vgl.
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Die Rolle der Wirtschaft in der Diskussion zum
Klimawandel hat verschiedene Aufgaben inne und soll in der vorliegenden Arbeit
Berücksichtigung finden. Das Aufzeigen von Wechselbeziehungen zwischen
sozioökonomischen Entwicklungen und klimatischen Veränderungen, als auch das
Bewerten der Kosten des Klimawandels liegen in dem Aufgabenfeld.
Des Weiteren
liegt die Aufgabe der Wirtschaft auch in der Einschätzung von
Handlungsempfehlungen zur Vermeidung und Anpassung bezüglich derer Wirkungsweise
und Kosteneffizienz, die Betrachtung der Anpassung steht im Folgenden im
Vordergrund. (vgl. Schulze 2009: 3)
Neben den Auswirkungen des Klimawandels auf
ausgewählte Wirtschaftsbereiche, wird ein besonderer Schwerpunkt auf die
möglichen Anpassungsmaßnahmen der betroffenen Sektoren gelegt. Die sich
verändernden klimatischen Bedingungen und die daraus entstehenden
Anpassungsmaßnahmen, werden in vielen Bereichen als Chance für die betroffenen
Unternehmer wahrgenommen. Es wird dargestellt, dass sich zum einen Chancen durch
die möglicherweise günstigeren klimatischen Bedingungen ergeben, zum Beispiel
für die Landwirtschaft. Zum anderen wird aber auch diskutiert, für welche
Unternehmen die Anpassung an die Klimaveränderungen ein neues Geschäftsfeld
eröffnet.
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einen Überblick über die ausgewählten Wirtschaftsbereiche, welche vom
Klimawandel betroffen sind oder sein könnten und in denen eine Nachfrage nach
möglichen Anpassungsmaßnahmen entstehen wird. Das vierte Kapitel zeigt daran anknüpfend
beispielgebend, dass diverse bauliche und technologische Anpassungsmaßnahmen in
den betroffenen Wirtschaftsbereichen denkbar sind. In diesem Zusammenhang
werden auch die Chancen der jeweiligen Unternehmen charakterisiert.
2 Klimafolgen und Anpassungsstrategien
Der Klimawandel kann, wie bereits beschrieben,
nicht vollständig vermieden werden. Daher ist eine Anpassung an die Folgen
erforderlich. Das IPCC definiert Anpassung als “adjustment in natural or human
systems to a new or changing environment. Adaptation to climate change refers to adjustment in
natural or human systems in response to actual or expected climatic stimuli or
their effects, which moderates harm or exploits beneficial opportunities” (IPPC
2007: 76). Unter Anpassung an den Klimawandel sind Anwendung und die Umsetzung von Maßnahmen zur
Verringerung der Vulnerabilität natürlicher und gesellschaftlicher Systeme
gegenüber aktuellen und künftigen Folgen des Klimawandels zu verstehen (IPPC 2007: 76).
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der Adaption (vgl. UNISDR 2004: 7; Schulze 2009: 5). Ohne bei den Bemühungen um einen wirksamen Klimaschutz
nachzulassen, ist es notwendig, sich gleichzeitig an die jetzt bereits
unvermeidbaren Folgen des Klimawandels anzupassen, um sich schon heute auf den
Ernstfall von morgen besser einstellen zu können. In Bezug auf die sich verändernden Klimabedingungen entsteht bzw.
besteht bereits ein Anpassungsdruck auf das „ökonomische[s],
gesellschaftliche[s] und ökologische[s] Kapital“ (Ott und Richter 2008: 7)
Mittels Anpassung kann eine Verhinderung
oder Minderung von Klimaschäden und - folgen stattfinden. Unter Klimafolgen werden die Auswirkungen auf Mensch und
Natur gefasst, die sich direkt oder indirekt aus einer Änderung des Klimas
ergeben. (vgl Ott und Richter 2008: 8) Dabei
wird der entstehende Schaden als „Zerstörung,
Minderung und Beeinträchtigung von konkreten oder abstrakten Werten“ (Greiving
2002: 28) verstanden.
Zu unterscheiden sind die nachsorgende
bzw. die vorsorgende Anpassung. Eine nachsorgende bzw. reaktive Anpassung findet nach der Beobachtung von Auswirkungen der
Klimaänderung statt.
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Distribution von Schäden bestehen. Des Weiteren besteht insbesondere für die
Branchen der Industrie und des Gewerbes Chancen im Bereich der Anpassung, da
eine hohe Nachfrage nach Prävention der Schäden und Verringerung der Folgen existiert.
Diese Chancen und die weiteren Wirtschaftszweige werden im vierten Kapitel detailliert. (vgl. Ott und Richter 2008: 8)
Um das Spektrum der Anforderungen und
Adaptionsmöglichkeiten der Wirtschaft aufzeigen zu können, werden die
Klimaschäden auf die der ökonomisch bedeutsamen Schadenskategorie beschränkt. Durch
extreme Klimaereignisse können Schäden in den Wirtschaftsbereichen (z.B. in der
Landwirtschaft) und an Wirtschaftsfaktoren (z.B. Produktivität) entstehen. Als
direkte Schäden sind Zerstörungen an Immobilien, Produktionsstätten und Infrastruktureinrichtungen
und der direkten Verlust an Wertschöpfung denkbar. Zugleich können die
Veränderungen des Klimas auch indirekte Schäden verursachen, wie zum Beispiel das
Abwandern von Unternehmen, um die Konkurrenzfähigkeit
zu bewahren( vgl. Website euroactiv).
Die Quintessenz des von Nicholas Stern, ehemaliger
Chefökonom der Weltbank, veröffentlichte Stern Reviews- The Economics of
Climate Change ist: „The benefits of strong, early action on climate change
outweight the costs” (Stern 2006: 1). Aus
ökonomischer Betrachtungsweise sind jedoch nur Anpassungsmaßnahmen sinnvoll,
sofern der erwartete (gesamte) Nutzen höher ausfallen als die erwarteten
(gesamten) Kosten. ( vgl. Schulze 2009: 7)
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