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Beginnen werde ich mit einer kurzen
Einleitung worin die größten Ungerechtigkeiten liegen
Den meisten Menschen ist bewusst, dass es
auf der Erde sehr unterschiedliche Lebensumstände gibt und es manchen Ländern
und den darin lebenden Menschen besser geht als anderen. Ich möchte nun mit der
Hilfe von Catograms diese Ungerechtigkeiten zeigen, da ich finde, dass es sich
hier um eine sehr anschauliche Methode handelt um Unterschiede zu zeigen.
Bei Cartograms handelt sich um eine
spezielle Form von Karte. Ich verwende hier absichtlich den Englischen Begriff
da der Deutsche Begriff Kartogramm etwas allgemeiner ist. Wikipedia beschreibt Cartograms als: “A cartogram is a map in
which some thematic mapping variable – such as travel time or Gross National
Product – is substituted for land area. The geometry or space of the map is
distorted in order to convey the information of this alternate variable.” (Wikipedia, 2009)
Als Quelle für die Cartograms verwende ich
die Seite Worldmapper (Worldmapper, 2006)
Dadurch das die Erde ein Geoid ist oder in
der Annäherung ein Rotationsellipsoid sind natürlich alle zwei Dimensionalen
Karten mehr oder weniger falsch. Man verwendet dazu verschiedene
Projektionssysteme die entweder Flächentreu, Winkeltreu oder Längentreu sind
(nur bei Karten mit großem Maßstab stimmen alle drei Eigenschaften annähernd).
Die meisten Weltkarten die bei uns üblich sind verwenden die Mercator
Projektion die Winkeltreu ist, aber leider Flächen und Linien falsch darstellt.
Daher kommt das Gebiete die in der Näher der Pole liegen zu groß dargestellt
werden. (Worldmap, 2009)
Die Folgende Karte zeigt die wirklichen
Flächen Größen der Erde
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Abbildung 1 Flächen Verteilung der Länder
(Worldmapper, 2006)
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Grafiken wurden automatisiert entfernt Abbildung 2 Verteilung der Bevölkerung auf der Erde.
Stand 2000 (Worldmapper, 2006)
Die folgende Karte zeigt wie viele Menschen
in den Verschiedenen Ländern mit nur 10$ purchasing power parity (purchasing
power parity bedeutet die Umrechnung des Geldes auf die jeweilige Kaufkraft. So
bekommt man z.B. um 10$ in Indonesien sehr viel mehr als um 10$ in den USA. So
mit kann man Geldwerte bessere vergleichen)
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Abbildung 3 Leben mit 10$ PPP (Worldmapper, 2006)
Man sieht hier schön, dass sehr viele arme
Menschen in Asien und Afrika leben.
Ein weiteres schönes Beispiel ist die
folgende Karte:
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Abbildung 4 die ärmsten 10% (Worldmapper, 2006)
Diese Karte zeigt das Einkommen der ärmsten
10% der Bevölkerung eines Landes, als eine Proportion zu den ärmsten 10% der
Weltbevölkerung.
Hier sieht man, dass die Ärmsten in den
reichen Ländern sehr viel mehr verdienen als die ärmsten in den
Entwicklungsländern. Indien hat so eine große Fläche da es in Indien einfach
sehr viele Menschen gibt die Wenig verdienen aber in Summe verdienen sie sehr
viel.
Ich denke diese Grafiken zeigen sehr schön
das der Reichtum sehr ungleich über die Welt verteilt ist. Zwar haben einige
Länder in den letzten 20 Jahren große Entwicklungen nach vorne gemacht, aber
damit sind auch viele arme Länder noch ärmer geworden. Länder die in den
letzten Jahrzenten sich stark entwickelt haben sind sicher die ehemaligen
Ostblockländer und unter ihnen vor allem die neuen EU Mitglieder (aber auch
sehr unterschiedliche Entwicklung unter diesen Ländern) oder auch Länder wie
China und Indien in denen aber nach wie vor ein großer Teil der Bevölkerung
unter Armut leidet. Die nächsten beiden Karten zeigen die Veränderung am HDI der
Länder.
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Abbildung 5 Entwicklungszuname (Worldmapper, 2006)
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Abbildung 6
Entwicklungsabnahme (Worldmapper, 2006)
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unterschiedlich. So sieht man, dass sich vor allem der Süd und Süd Osten von
Asien sehr stark entwickelt hat (z.b. Indien, China, Pakistan, Süd Korea) aber
das sich in Afrika sehr wenig getan hat. Aber einige Länder haben sich auch
sehr stark zurückentwickelt. Dazu gehören unter anderen Afghanistan, Kongo,
Irak, Somalia und andere Staaten die in den letzten Jahren viele Kriege erlebt
haben.
Wobei der HDI nicht immer das perfekte
Mittel ist um schlechtes Leben zu zeigen. Ein weiteres schönes Beispiel ist die
Unterernährung. Dabei ist anzumerken das zwischen 1990 und 2000 die Anzahl der
unterernährten Menschen angestiegen ist (aber auch die gesamte Weltbevölkerung
dadurch ist der Prozentsatz leicht zurückgegangen).
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Abbildung 7 Unterernährte Menschen in 2000 (Worldmapper,
2006)
Speziell in Afrika ist die Unterernährung
ein sehr großes Problem. So sind ca. 60% der Menschen in Zentralafrika unterernährt.
Eine der großen Ungerechtigkeiten des
Klimawandels ist das die Verursacher und die Leidtragenden des Klimawandels
meist nicht aus den gleichen Ländern kommen. So sind die betroffenen des
Klimawandels meist aus den sehr armen Ländern und die Verursacher aus den
reichen Ländern.
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Abbildung 8 Betroffen von Naturkatastrophen zwischen
1974 und 2004 (Worldmapper, 2006)
Abbildung 8 zeigt
uns schön, dass vor allem die Menschen in Süd Ost Asien und Ost Asien von
Naturkatastrophen betroffen sind (Betroffen inkludiert: die Menschen brauchen
Unterstützung zum Überleben oder auch das erkranken an einer Ansteckenden
Krankheit die auf eine Naturkatastrophe zurück zuführen ist.)
Wobei wenn man sich die Todesfälle bei
Katastrophen anschaut kommt man zu einem etwas anderes Bild (wobei auch hier
wieder vor allem Entwicklungsländer betroffen sind.)
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Abbildung 9 Von Naturkatastrophen getötet 1974 - 2004.
(Worldmapper, 2006)
Abbildung 9 zeigt
Menschen die von Naturkatastrophen getötet wurden zwischen 1974 und 2004 wobei
der Tsunami vom 26. 12. 2004 nicht mehr in der Abbildung vorhanden ist.
Wobei bei vielen Naturkatastrophen auch der
Mensch an der Anzahl der Toten beteiligt ist. So wurden zum Beispiel die
Dürrekatastrophe 1984 in Äthiopien durch falsches Menschliches handel sehr
verstärkt (Bürgerkrieg, kein zulassen von Katastrophenhilfe..).
Die Anzahl der Toten könnte durch viele
Maßnahmen verringert werden, wie zum Beispiel bessere Warnsysteme (mit guter
Kommunikation), Politischer Wille für die Entwicklung von Infrastruktur und
Katastrophenschutz.
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