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Klimawandel: Eine Sozialwissenschaftliche Bestandsaufnahme .doc

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Environmental Science
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Environmental Sciences
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Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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2009
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Klimawandel: Eine Sozialwissenschaftliche Bestandsaufnahme

Klimagerechtigkeit und die Bewertung sozialer Folgen des Klimawandels




1         Inhalt

Inhaltsverzeichnis

1 Inhalt. 2

2 Einleitung. 3

3 Die Globale Ungerechtigkeit in Bildern. 3

3.1 Grundkarten. 3

3.2 Verteilung des Wohlstands auf der Erde. 4

3.3 Der Globale Klimawandel 7

4 Probleme der Entwicklungsländer in Bezug auf den globalen Klimawandel 9

4.1 Globaler Klimawandel gegen Lokale Umweltschutz/Umweltprobleme. 9

4.2 Globaler Klimawandel und Politische Handlungsmöglichkeiten. 11

4.3 Globaler Klimawandel und die Erzeuger des Klimawandels. 12

5 Die sozialen Folgen des Klimawandels. 14

6 Resümee. 14

7 Literaturverzeichnis. 16




2         Einleitung


Der Globale Klimawandel ist ein Problem, das wie der Name schon sagt den ganzen Planeten Erde und alle seine Einwohner betrifft. Die Erwärmung unsere Klimas wird alle Menschen treffen, nur ist die Änderung nicht überall gleich sondern auf unserem Planeten sehr unterschiedlich verteilt.

So wird es im Allgemeinen die Entwicklungsländer stärker treffen als die Industrieländer. Für viele Entwicklungsländer ist nicht nur die höhere Durchschnittstemperatur ein Problem sondern auch die Änderung der Niederschlagsregime (Änderung der Niederschlagsmengen und Zeiten), wie zum Beispiel eine mögliche Veränderung der Monsune in Asien. Nur wird das Problem des Globalen Klimawandels von vielen Entwicklungsländern anders gesehen als wir annehmen.

Das hat viele verschiedene Gründe auf die ich in dieser Arbeit eingehen will.

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Beginnen werde ich mit einer kurzen Einleitung worin die größten Ungerechtigkeiten liegen

3         Die Globale Ungerechtigkeit in Bildern


Den meisten Menschen ist bewusst, dass es auf der Erde sehr unterschiedliche Lebensumstände gibt und es manchen Ländern und den darin lebenden Menschen besser geht als anderen. Ich möchte nun mit der Hilfe von Catograms diese Ungerechtigkeiten zeigen, da ich finde, dass es sich hier um eine sehr anschauliche Methode handelt um Unterschiede zu zeigen.

Bei Cartograms handelt sich um eine spezielle Form von Karte. Ich verwende hier absichtlich den Englischen Begriff da der Deutsche Begriff Kartogramm etwas allgemeiner ist. Wikipedia beschreibt Cartograms als: “A cartogram is a map in which some thematic mapping variable – such as travel time or Gross National Product – is substituted for land area.

The geometry or space of the map is distorted in order to convey the information of this alternate variable.” (Wikipedia, 2009)

Als Quelle für die Cartograms verwende ich die Seite Worldmapper[1] (Worldmapper, 2006)

3.1       Grundkarten

Dadurch das die Erde ein Geoid ist oder in der Annäherung ein Rotationsellipsoid sind natürlich alle zwei Dimensionalen Karten mehr oder weniger falsch. Man verwendet dazu verschiedene Projektionssysteme die entweder Flächentreu, Winkeltreu oder Längentreu sind (nur bei Karten mit großem Maßstab stimmen alle drei Eigenschaften annähernd). Die meisten Weltkarten die bei uns üblich sind verwenden die Mercator Projektion die Winkeltreu ist, aber leider Flächen und Linien falsch darstellt. Daher kommt das Gebiete die in der Näher der Pole liegen zu groß dargestellt werden. (Worldmap, 2009)

Die Folgende Karte zeigt die wirklichen Flächen Größen der Erde


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Abbildung 1 Flächen Verteilung der Länder (Worldmapper, 2006)

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Abbildung 2 Verteilung der Bevölkerung auf der Erde. Stand 2000 (Worldmapper, 2006)

3.2       Verteilung des Wohlstands auf der Erde

Die folgende Karte zeigt wie viele Menschen in den Verschiedenen Ländern mit nur 10$ purchasing power parity (purchasing power parity bedeutet die Umrechnung des Geldes auf die jeweilige Kaufkraft. So bekommt man z.B. um 10$ in Indonesien sehr viel mehr als um 10$ in den USA. So mit kann man Geldwerte bessere vergleichen)


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Abbildung 3 Leben mit 10$ PPP (Worldmapper, 2006)

Man sieht hier schön, dass sehr viele arme Menschen in Asien und Afrika leben.

Ein weiteres schönes Beispiel ist die folgende Karte:


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Abbildung 4 die ärmsten 10% (Worldmapper, 2006)

Diese Karte zeigt das Einkommen der ärmsten 10% der Bevölkerung eines Landes, als eine Proportion zu den ärmsten 10% der Weltbevölkerung.

Hier sieht man, dass die Ärmsten in den reichen Ländern sehr viel mehr verdienen als die ärmsten in den Entwicklungsländern. Indien hat so eine große Fläche da es in Indien einfach sehr viele Menschen gibt die Wenig verdienen aber in Summe verdienen sie sehr viel.

Ich denke diese Grafiken zeigen sehr schön das der Reichtum sehr ungleich über die Welt verteilt ist. Zwar haben einige Länder in den letzten 20 Jahren große Entwicklungen nach vorne gemacht, aber damit sind auch viele arme Länder noch ärmer geworden. Länder die in den letzten Jahrzenten sich stark entwickelt haben sind sicher die ehemaligen Ostblockländer und unter ihnen vor allem die neuen EU Mitglieder (aber auch sehr unterschiedliche Entwicklung unter diesen Ländern) oder auch Länder wie China und Indien in denen aber nach wie vor ein großer Teil der Bevölkerung unter Armut leidet.

Die nächsten beiden Karten zeigen die Veränderung am HDI[2] der Länder.


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Abbildung 5 Entwicklungszuname (Worldmapper, 2006)


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Abbildung 6 Entwicklungsabnahme (Worldmapper, 2006)

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Aber die Verteilung der Entwicklung ist sehr unterschiedlich. So sieht man, dass sich vor allem der Süd und Süd Osten von Asien sehr stark entwickelt hat (z.b. Indien, China, Pakistan, Süd Korea) aber das sich in Afrika sehr wenig getan hat. Aber einige Länder haben sich auch sehr stark zurückentwickelt.

Dazu gehören unter anderen Afghanistan, Kongo, Irak, Somalia und andere Staaten die in den letzten Jahren viele Kriege erlebt haben.

Wobei der HDI nicht immer das perfekte Mittel ist um schlechtes Leben zu zeigen. Ein weiteres schönes Beispiel ist die Unterernährung. Dabei ist anzumerken das zwischen 1990 und 2000 die Anzahl der unterernährten Menschen angestiegen ist (aber auch die gesamte Weltbevölkerung dadurch ist der Prozentsatz leicht zurückgegangen).


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Abbildung 7 Unterernährte Menschen in 2000 (Worldmapper, 2006)

Speziell in Afrika ist die Unterernährung ein sehr großes Problem. So sind ca. 60% der Menschen in Zentralafrika unterernährt.

3.3       Der Globale Klimawandel

Eine der großen Ungerechtigkeiten des Klimawandels ist das die Verursacher und die Leidtragenden des Klimawandels meist nicht aus den gleichen Ländern kommen. So sind die betroffenen des Klimawandels meist aus den sehr armen Ländern und die Verursacher aus den reichen Ländern.

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Abbildung 8 Betroffen von Naturkatastrophen zwischen 1974 und 2004 (Worldmapper, 2006)

Abbildung 8 zeigt uns schön, dass vor allem die Menschen in Süd Ost Asien und Ost Asien von Naturkatastrophen betroffen sind (Betroffen inkludiert: die Menschen brauchen Unterstützung zum Überleben oder auch das erkranken an einer Ansteckenden Krankheit die auf eine Naturkatastrophe zurück zuführen ist.)

Wobei wenn man sich die Todesfälle bei Katastrophen anschaut kommt man zu einem etwas anderes Bild (wobei auch hier wieder vor allem Entwicklungsländer betroffen sind.)


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Abbildung 9 Von Naturkatastrophen getötet 1974 - 2004. (Worldmapper, 2006)

Abbildung 9 zeigt Menschen die von Naturkatastrophen getötet wurden zwischen 1974 und 2004 wobei der Tsunami vom 26. 12. 2004 nicht mehr in der Abbildung vorhanden ist.

Wobei bei vielen Naturkatastrophen auch der Mensch an der Anzahl der Toten beteiligt ist. So wurden zum Beispiel die Dürrekatastrophe 1984 in Äthiopien durch falsches Menschliches handel sehr verstärkt (Bürgerkrieg, kein zulassen von Katastrophenhilfe..).

Die Anzahl der Toten könnte durch viele Maßnahmen verringert werden, wie zum Beispiel bessere Warnsysteme (mit guter Kommunikation), Politischer Wille für die Entwicklung von Infrastruktur und Katastrophenschutz.


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