Klasse Cephalopoda
→ Unterklasse
Nautiloidea (Kambrium – Rezent)
Ordnung
Orhtoceratida (Ordovizium – Trias)
Ordnung
Nautilida (Devon-Rez)
→ Unterklasse
Coleoidea (Karbon – Rezent)
Ordnung
Belemniten (Karbon – Kreide)
→
Unterklasse Ammonoidea ( Devon – Kreide)
Ordnung Goniatit
(Devon – Perm)
Ordnung
Ceratit (Trias)
Ordnung
Ammonit (Jura – Kreide)
Heteromorpher
Ammonit
Aptychus
Allgemeine
Fakten:
-
Ausschließlich
marin
-
weitest
Entwickelte Molluskenart (größte Koplexität)
→ Nervensystem,
Augen (Lochkammerprinzip), hoch entwickeltes Gehirn
-
Nautiloidea
+ Ammonoidea haben kalkiges Außenskelett
-
Coleoidea
→ Innenskelett (von Weichkörper umschlossen)
-
Lage
des Siphos
bei den Gruppen der Cephalopoda mit Exoskelett:
→ Nautiloidea (aufgerollt) – Sipho
zentral
→ Nautiloidea
(langestreckt) – Sipho zentral oder randlich (ventral)
→ alle
Ammoniten ,– Sipho extern (ventral)
Unterklasse
Nautiloidea (Kambrium – Rezent)
Ordnung Orhtoceratida (Ordovizium – Trias)
Ordnung Nautilida (Devon-Rezent)
Grafiken wurden automatisiert entfernt
-
Erkenntnis
über Morphologie und Biologie durch rezenten Nautilus ( auch für
Ammonoideen)
-
Planspiral
aufgerolltes Gehäuse
-
1.
Gehäuseabschnitt: Wohnkammer (Sitz des Weichkörpers)
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-
Sutur: Linie, entlang
welcher Septen auf Gehäuseröhre auftreffen und mit ihr verwachsen (Loben u.
Sättel)
-
Aus
Wohnkammer ragt „Kopffuß“ heraus, Mund liegt inmitten fleischiger Ringe
(Loben), auf denen sich zahlreiche Tentakel erheben (eigentlicher Kopf nicht
erkennbar)
-
Schlund: von Schnabelähnlichen
Kiefer (Ober- u. Unterkiefer, z.T als Deckel fungierend) umgeben, dahinter Radula
-
Wohnkammer: Eingeweidesack,
U-förmiger Verdauungstrakt, Enddarm mündet in Mantelhöhle, in Mantelhöhle
ragen 2 Kiemenpaare (Tetrabranchiata)
-
Mantelhöhle
ventral von Trichter (paariger beweglicher Hautlappen) umfasst,
-
Fortbewegung:
Auspressen
von Wasser aus Mantelhöhle, Beweglichkeit des Trichters sorgt für begrenzte
Manövrierfähigkeit (h2o Einstrom, hinter Kopfklappe)
-
Weichkörper
durch Muskeln im rückwärtigen Teil der Wohnkammer befestigt + paariger
Retraktionsmuskel kann Kopffuß in Wohnkammer zurückziehen →
Kopfklappe (Deckel) verschließt Mündung
-
Sipho: liegt zentral o.
randlich (eher ventral), Funktion: Flüssigkeit aus Kammern pumpen und
stattdessen mit Gas (90% Stickstoff) füllen → Auftrieb
(kompensiert Gewicht v. Schale u. Weichkörper)
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-
Tentakel:
Festhalten
- an Untergrund oder von Nahrung (ausschließlich tierisch: tot oder sehr
langsam)
-
mit
Kiefer werden Stücke abgebissen, mit Radula zerkleinert
-
Geschlechtliche
Fortpflanzung (Eiablage)
Stratigraphie:
-
Vor allem im Silur brauchbare Leiffossilien
Unterklasse Coleoidea
(Karbon – Rezent)
Ordnung Belemniten
(Karbon – Kreide)
-
Skelett
ins Körperinnere verlagert oder ganz reduziert
-
Wegen
Tintendrüse auch als „Tintenfisch“ bezeichnet
-
Innenskelett
der Belemnitentiere besteht aus Proostrakum, Phragmokon und Rostrum, Proostrakum
= Rest der Wohnkammer
-
Phragmokon
=
gekammerte, gasgefüllte Auftriebskörper (=außenschaligen Kopffüßer)
-
Rostrum: eine kegelförmige,
kalkige Spitze umhüllt den hinteren Teil des Phragmokons, diente als
Gegengewicht zum Auftriebskörper, ermöglicht waagrechte Schwimmhaltung
-
Rostren
aus Calcit
der eigentlichen Belemniten („Donnerkeil“) gut erhaltungsfähig →
überwiegende Zahl der fossil bekannten Belemnitenarten.
Grafiken wurden automatisiert entfernt Belemniten Phragmokon mit Rostrum
Stratigraphie:
Belemniten: genügend häufig,
kenntlich und verbreitet, um in Jura und Kreide als Leitfossilien
in Frage zu kommen
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Unterklasse
Ammonoidea ( Devon – Kreide)
Ordnung
Goniatit (Devon – Perm)
Ordnung
Ceratit (Trias)
Ordnung
Ammonit (Jura – Kreide)
Heteromorpher
Ammonit
Aptychus
Morphologie
(siehe Nautiloidea)
-
Verwölbungen des Septalrandes
(d.h. die Anwachslinie des Septums an der Gehäusewand) nennt man „Sättel“,
die relativ zurückgebliebenden Abschnitte des Septalrandes (=Sutur)
heißen „Loben“
-
Lobenlinie/Sutur für Ammonoideen charakteristisches
Merkmal zur Bestimmung
-
Verfaltung
Septalränder → Oberflächenvergrößerung der Septalmembranen → abpumpen
der Kammerflüssigkeit erleichtert
-
Vom
Weichkörper keine genau deutbaren Strukturen bekannt geworden (Ziegler,1983)
→ Reste v. Kiemen, Eibehälter u. Tintenbeutel
-
Radula
und Kiefer blieben manchmal erhalten → Unterkiefer (=Anaptychen): schaufelförmiges,
zweiflügeliges Gebilde
-
Vor
Allem bei manchen Jura- und Kreide-Ammoniten sind die Anaptychen von außen mit
einer zweiklappigen Kalzitauflage versehen, diese wird als Aptychus
bezeichnet (eventuell sekundär Deckelfunktion)
Stratigraphie:
Die Ammonoidea
bilden wichtige Leitfossilien, geringfügig im
Ordovizium, aber
vor allem für den langen Zeitraum von
Devon bis Kreide
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Die meist späteren Formen waren weitgehend
eingerollt,
wobei die planispirale Bauform im Gegensatz
zu den
Schnecken überwog. Dennoch treten selten auch
trochospirale Formen auf.
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Unterscheidung
durch Sutur:
Grafiken wurden automatisiert entfernt
→ nur sichtbar, wenn
die Schale entweder
entfernt
oder verwittert ist.
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Frage nach Schwestergruppe der Cephalopoda
ungeklärt; die besten
Argumente bestehen für ein Schwestergruppenverhältnis
mit den
Gastropoda
Synapomorphien der Cephalopoda und Gastropoda
(1) Kopf-Fuß-Komplex vom übrigen Körper durch
halsartiges
Zwischenstück getrennt
(2) Epipodial-Tentakeln der Gastropoda
homolog zu Armen der
Cephalopoda (nicht ganz klar; in diesem Fall
bei Gastropoda unverändert,bei Cephalopoda abgewandelt)
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