Ideologie & Utopie: der Essay bei Musil & Adorno 1. Einleitung Ziel dieser Arbeit ist es, den Essaybegriff von Theodor W. Adorno mit Selbigem von Robert Musil zu vergleichen. Ansatzpunkte
Einführung in die Kulturwissenschaft­ Entwicklung/ Bestimmung des Kulturbegriffs: Kulturwissenschaft­en à mehrere Disziplinen/ Varianten (Kulturanthropolog­ie/Kulturethnologi­e) Diszi
Interkulturelle Kommunikation (Juliana Roth/Klaus Roth) Gegenstandsbereich­ è Von Genese als auch vom Gegenstandsbereich­ interdisziplinär (Ethnologie, Völker- und Volkskunde, interkulture
In
unserer westlichen Gesellschaft werden Familien mit drei oder mehr Kindern als kinderreich
bezeichnet. Der sogenannte Mittelwert in Europa liegt bei ca. 1,4 Kindern pro
Familie.
Nur in jeder achten deutschen Familie leben drei oder mehr Kinder.
Unterschiede ergeben sich jedoch zwischen deutschen Familien und Familien mit
Migrationshintergrund: 14,7% der deutschen Familien leben mit mehr als drei Kindern
in einem gemeinsamen Haushalt. Dagegen leben etwa 29,9% der Zuwandererfamilien kinderreich.
Die
Gründe für Kinderreichtum hierzulande können sehr unterschiedlich
sein: Häufig liegen dem eigenen Kinderwunsch positive Erfahrungen mit den
eigenen Geschwistern oder der eigenen Kindheit zugrunde.
Viele Menschen sehen
ein Kind als Wert an sich, das Lebendigkeit in die Familie bringt und das Familienleben
bunter gestaltet. Es kann aber genauso vorkommen, dass Eltern versuchen an den
eigenen Kindern gut zu machen, was sie selbst in ihrer Kindheit nicht erfahren
haben.
Dennoch
gehen die Tendenzen eher in Richtung Ein-Kind Familie. Auch hierfür können
zahlreiche Argumente vorgebracht werden:
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Es wurde erstmals die Möglichkeit zur konkreten
Familienplanung gegeben.
·Die
Säuglings- und Kindersterblichkeit ging aufgrund der umfassenden medizinischen
und hygienetechnischen Fortschritte des 20. Jahrhunderts ebenfalls zurück.
·Wesentlich
für den Rückgang der Kinderzahlen waren auch die zunehmenden
Individualisierungstendenzen in den westlichen Gesellschaften seit den 1970er
Jahren.
·Als
nicht unwesentlicher Grund für Kinderarmut wird häufig auch der finanzielle
Aufwand bezeichnet, den ein Kind mit sich bringt.
·Weitere
Gründe können sein: Das Fehlen eines geeigneten Partners, höhere
Lebenshaltungskosten, Sorge um den Arbeitsplatz usw..
Frauen
in Entwicklungsländern wünschen sich heute im Schnitt nicht mehr als zwei oder
drei Kinder. Dennoch sind die Geburtenraten steigend! Die Gründe dafür:
·Rund
350 Millionen Frauen fehlt der Zugang zu geeigneten Verhütungsmitteln.
·Mädchen
werden sehr jung verheiratet.
·Frauen,
die einige Jahre zur Schule gegangen sind, bekommen später ihr erstes Kind und
haben insgesamt weniger Nachkommen als Frauen ohne Schulbildung. Allerdings
sind die Bildungschancen von Mädchen vielfach deutlich schlechter als die von
Jungen.
Fast zwei Drittel der 130 Millionen Kinder, die nicht zur Schule gehen,
sind Mädchen.
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In den Entwicklungsländern lebt heute die größte Elterngeneration aller
Zeiten.
·Insgesamt wollen rund 120 Millionen Frauen
keine weiteren Kinder mehr bekommen oder die nächste Geburt hinauszögern.
Dennoch verhüten sie nicht.
·Aufgrund ihres niedrigen Status können diese
Frauen bei ihren Männern neue Verhütungsmittel nicht durchsetzen bzw. bekommen
sie keine ausreichenden Informationen darüber.
·Häufig werden Söhne als Nachkommen bevorzugt.
Oft bekommen Paare so lange Kinder, bis die gewünschte Anzahl an Söhnen
erreicht wird.
·Hinzu
kommt, dass Kinderreichtum in vielen Entwicklungsländern Ansehen mit
sich bringt und viele Familien ihre Kinder als Unterstützung bei Arbeit,
Krankheit und im Alter sehen.
Im
Moment leben etwa 6,3 Milliarden Menschen auf der Erde. Jährlich nimmt diese
Zahl jedoch um 80 Millionen zu, stärker als je zuvor. Während jedoch in den
Industrieländern eine Frau im Schnitt 1,4 Kinder zur Welt bringt, bekommen
Frauen in den 49 ärmsten Entwicklungsländern in etwa 5,5 Kinder.
Um das Problem
einer „Bevölkerungsexplosion“ in den Griff zu bekommen, wird es auch in Zukunft
nur einen Lösungsweg geben: Bildung!
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Dort hat eine Frau ohne Schulbildung durchschnittlich 6,9
Kinder, während eine Frau mit abgeschlossener Grundschule etwa 3,9 Kinder
bekommt. Frauen, die eine weiterführende Schule absolviert haben, bekommen
sogar im Durchschnitt nur noch 2,7 Kinder.“ [2]
3.Beispiel Afrika
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Die
Zahl der Geburten liegt in Afrika bei etwa 46 Geburten je 1000 Einwohner
jährlich. Aufgrund der verbesserten medizinischen Situation konnte auch die
Sterbeziffer seit dem Ende des 2. Weltkriegs gesenkt werden.
Diese beiden
Faktoren führen zu einem jährlichen Bevölkerungswachstum von 2,9%.
Länder
mit der höchsten Kindersterblichkeit, 2002[3]
Die
Zahlen beziehen sich auf jene Kinder, welche ihren fünften Geburtstag nicht
erleben, bezogen auf jeweils 1000 Geburten.