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Karto Teil 1 .doc

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Faculty
Environmental Science
Discipline
Geo Sciences
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University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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WS 2008
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Geo Sciences

Karto Teil 2
1) Arten der Informationsdarste­llung Die klassische Form kartographischer Darstellung war und ist die Karte auf einem materiellen Träger. Sie ist aber nicht immer das Endprodukt, sondern kann a


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Fragenkatalog Kartographie

1)           Begriffe und Aufgaben der Kartographie und wissenschaftliche Grundlagen

Die Kartographie ist ein Fachgebiet, das sich befasst mit dem Sammeln, Verarbeiten, Speichern und Auswerten raumbezogener Informationen.

Die kartographischen Techniken sind immer mehr mit den Nachbargebieten verzahnt. Sie verschaffen dem Benutzer über Datennetze raumbezogene Informationen.

Nachbargebiete:

  • Geowissenschaften
  • Geoinformatik
  • Geodäsie
  • Geographie
  • Fernerkundung
  • Kognitionswissenschaft

 

Definition: Topographische

Teilgebiete der angewandten Kartographie, das sich der mit der Herstellung analoger und digitaler topographischer Karte und der Fortführung befasst. Ist eine Kartenart, in der alle für die Orientierung und Tätigkeit des Menschen im Gelände notwendigen Gegebenheiten der Erdoberfläche entsprechend dem Kartenmaßstab wiedergeben ist. Siedlungen, Verkehrswege, Gewässer, ... bilden den Hauptinhalt topographischer Karten, welche durch Kartenschrift erläutert sind.

Definition: Thematische

Sie bringen auf einer inhaltlich, entsprechend reduzierten und überarbeiteten topographischen Grundlage spezielle Themen zum Ausdruck, die auf ganz bestimmten Aussagezwecken abgestimmt sind Die Gestaltung und Nutzung von thematischen Karten nennt man Modellierungsprozess. Vor allem hinsichtlich wo Kartengestaltung, Herstellungs- und Herausgabetechnologien zu lösen sind.

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Die Kartographische Darstellung gibt es schon seit langer Zeit, dennoch hat sie sich erst relativ spät aus einem Hilfsmittel zur Erforschung der Erde, zur Abgrenzung privaten Besitzes und politischer Zuständigkeit, zur Landnutzung sowie für den Verkehr und für militärische Operationen zu einem eigenständigen Wissenszweig entfaltet.

Gliederung:

Karteninhalt. Topographische und Thematische Kartographie

Methodik/Technik: Praktische und Theoretische Kartographie

Stoffgebiet: Allgemeine und Angewandte Kartographie

Herkunft/Zweck: Amtliche und Gewerbliche Kartographie

Allgemeine Kartographie: erstreckt sich auf das Basiswissen und den methodischen Kern des Fachgebietes. Weiteres vereint sie Theorie und Praxis.

Angewandte Kartographie: bedingt sich von der allgemeinen Kartographie, indem sie für die jeweilige Anwendung die zweckmäßigen Varianten entwickelt.

Kernziele:

Erzeugung von kartographischen Darstellungen digital oder graphisch – damit der Benutzer eine Vorstellung der vergangen, gegenwärtigen und geplanten Raumwirklichkeit gewinnt.

Grundlage:

Wissenschaftliche Erkenntnis, methodische Möglichkeiten, technische Erneuerungen, ....

 

Die Anwendungsfelder sind breit gefächert.

 

Die wichtigsten: = Funktion

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Hauptfunktionen von Karten sind demnach:

Darstellungsmittel: Information, Bildung

Orientierungsmittel: Navigation

Verwaltung- und Planungsmittel: Entscheidungen

Forschungsmittel: Wissenschaft

Propagandamittel: Beeinflussung

Produktionsmittel: Kartenentwurf

Wofür Karten:

  • Menschliche Orientierung
  • Dokumentation der Umwelt

Visualisierung räumlicher Objekte.

Die Karte ist eine maßstäblich verkleinerte, generalisierte und erläuterte Grundrissdarstellung von Erscheinungen der Erde und anderem.

In der Kartographie wird der Objektbegriff unterschiedlich verwendet:

Kartenobjekt logische Einheit in der georäumliche Daten(Attribut) zusammengefasst sind, die in der Karte durch ein Zeichen repräsentiert werden. Sie verfügen mindestens über ein geometrisches und ein inhaltliches Attribut.

Differenzierung von Zeichen geometrisch werden Objekte in der Karte durch ihren individuellen Grundriss abgebildet.

Inhaltlich werden Objekte durch Merkmale der zugehörigen Klasse repräsentiert. zB durch Merkmale der Klasse Wald und nicht individuelle Merkmale der jeweils repräsentierten Waldfläche. In Karten werden nicht Strukturen realer Objekte, sondern deren gedanklichen abgeleiteten invarianten Merkmale in Form von Begriffen repräsentiert.

 

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Prozess der Objektbildung: Nutzung/Verarbeitung/Kommunikation von Objekten erfordert deren Ordnung durch Schema.

Allgemeine Kartenmerkmale:

Analog:

  • Materielle Karte
  • Material Papier, Folie
  • Kartendruck – permanente Karte

 

Digital:

  • Immaterielle Bildschirmkarte
  • Digitaler Datensatz
  • Bildschirmanzeiger – flüchtige Karte

 

2)           Begriffe und Arten der Kommunikation/der Kommunikationsprozess der Kartographie

Kommunikation dient zur Informationsübertragung unter Menschen. Wichtig für ein besseres Begreifen der Umwelt, das die einzelnen Objekte durch Bildung von Klassen, Arten, Gattungen, Typ, usw. einem Ordnungsschema unterworfen werden.

Information heißt Mitteilung, Nachricht.

Eine Kommunikation zwischen Kommunikatoren ist entweder eine:

Duplexkommunikation (dialogisierend): als wechselseitige, sich gegenseitige beeinflussende Beziehung

oder

Simpexkommunikation (diagnostizierend): als einseitige Erfassung, Beobachtung, Analyse oder Erkenntnis der Außenwelt.

Entstehung und Gebrauch kartographischer Darstellungen sind ihrem Wesen nach spezielle Kommunikationsprozesse. Sie sind typische Mittel menschlicher Kommunikation über räumliche Strukturen der Unwelt.

 

Der Kartograph ist innerhalb eines Kommunikationsnetzes einerseits ein Empfänger und andererseits ein Sender von Informationen.

 

 

3)           Informationstheorie/Arten der Informationsdarstellung

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Die Entwicklung der Informationstheorie vollzog sich zunächst auf einer mathematisch-technischen Grundlage, die vor allem für die Nachrichtentechnik geeignet war.

Für die Informationsverarbeitung sind folgende Definitionen üblich:

  • Zeichen (ein Element aus einer Darstellung)
  • Signal (physikalische Darstellung von Nachrichten)
  • Daten (Zeichen oder analoge Daten)

 

Es wird einer zum Sender und der andere zum Empfänger. Störquellen von außen können dem Empfänger von Nachrichten beeinflussen, wie auch eine falsche Aufnahme des Empfängers.

Arten der Informationsdarstellung:

Analog (graphisch) + digitale

  • Materielle (real) Präsentation (Kartenbildung)
  • Virtuelle Darstellung (Bildschirmkarten)
  • Latente (nicht wahrnehmende) Form (belichteter Photofilm)
  • Digitale Wiedergabe – zB bewegte Darstellung (Animation) in Form von zB Filmen

 

Karten lassen sich durch technische Prozesse in reale Karten, digital in analoge Darstellung und umgekehrt umwandeln.

4)           Zeichentheorie/Kartosemiotik

Eine wechselseitige Kommunikation ist nur dann sinnvoll, wenn beide die Zeichen und ihre Bedeutung verstehen.

Die Zeichentheorie unterscheidet zwischen die folgenden Betrachtungsweisen als sog. Zeichendimensionen:

 


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