SE Bewegungs- und Sportdidaktik
WS06/07
Leitung: Ao. Univ.-Prof. Dr. Konrad Kleiner
Von: Ulrich Fuhrmann
Studienkennzahl: A
033 627
Karrieren
im Leistungssport und
Zukunftsunsicherheit
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung.3
- Problemstellung.3
- Fragestellung.4
Was ist Leistungsport.4
Was ist Hochleistungssport.4
Wie kommen Kinder zum Leistungssport.4
Anregung durch Familie.4
Anregung durch Schule.5
Anregung durch Medien.6
Wie entstehen Karrieren.6
Die Wahl der Sportart.6
Das Geschlecht der Sportler.7
Die Motivation durch die Familie.8
Die Motivation durch die Schule.9
Karriereschub durch Medien.10
- Welche Faktoren beeinflussen
ein Karriereende.10
Pubertät.10
Interesse an Partnerschaft, Familiengründung.11
Verletzungen.12
Mobbing.12
Reiferes Alter.13
- Womit kann man der
Zukunftsunsicherheit von Leistungssportlern begegnen,
welche neuen
Perspektiven gibt es .14
- Nachsportliche Karriereverläufe.16
Fallbeispiele für sportliche Karriere und die Zeit danach.18
6.1.1. Karriere
von Iko Sormaz.18
6.1.2. Karriere
von Patrick Jovanovic.20
6.1.3. Karriere
von Ulrich Fuhrmann.21
- Zusammenfassend.22
- Literaturverzeichnis.23
1. Einleitung
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
2. Problemstellung
Nach Alfred Richartz (Lebenswege
von Leistungssportlern 2000, S. 9) ist der zeitgenössische Leistungssport ein
Medienspektakel unübertroffener Faszination.
Dadurch will die Allgemeinheit über
das Leben der Sportstars informiert werden und hat Hunger auf Erfolgstories.
Allerdings zeigen diese Heldengeschichten nur einen winzingen Bruchteil des
Lebens von Leistungssportlern und sind daher sehr beschränkt für den üblichen
Verlauf einer Leistungssportkarriere verwendbar.
In vielen Fällen kann
leistungssportliches Engagement in eine biographische Falle (Bette/Schimank,
1994, Sportlerkarriere und Doping) führen. Dadurch dass das Leben so sehr an
den Sporterfolg konzentriert ist, können schulischer und beruflicher Werdegang
leiden. Auch die Persönlichkeitsentwicklung kann nicht nur positiv beeinflusst
werden.
Ich möchte zeigen wie Kinder und
Jugendliche zum Leistungssport finden, wie eine Sportkarriere entstehen kann,
welche Faktoren förderlich oder hinderlich sind und wie die Angst vor einem
Karriereende , das heißt die Sorge und Unsicherheit vor der Zukunft von
verschiedenen Sportlern bewältigt werden kann oder konnte.
3.Fragestellung
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
Dazu unter Anderen Völp (1990, S.
30) folgende Definition:
Leistungssportler sind Athleten,
die mit ihrem Training gezielt auf die maximale Ausschöpfung ihres persönlichen
sportlichen Leistungspotential hinarbeiten.
Für Kaminski, Mayer und Ruoff
(1984, S. 60) sind Leistungssportler Menschen die Sport mit intensiven Training
betreiben mit dem Streben nach sportlicher Leistung von höchsten Niveau und dem
Ziel, an nationalen und internationalen Wettkämpfen teilzunehmen.
Nach Holman ( zitiert in
Diplomarbeit von S. Kattinger) ist Leistungssport: der schnellste Weg zum
Frührentner.
3.2 Was ist Hochleistungssport ?
Folgende Definition findet sich in
Karriereverlust und Krise von Wippert 2002:
Der Bereich des Leistungssports,
in dem die gesamte Trainings- und Wettkampftätigkeit, sowie das Lebensregime
des Sportlers auf das ummittelbare Erreichen von Welthöchstleistungen in der
Auseinandersetzung mit den leistungsfähigsten Sportlern, bzw. Mannschaften der
Welt gerichtet ist. Er ist ebenso als Spitzensport zu bezeichnen.
3.3. Wie kommen Kinder zum
Leistungsport
3.3.1. Anregung durch Familie
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
Der Zeitpunkt zu dem Kinder mit
einer Sportausübung beginnen ist sehr unterschiedlich. Manche beginnen im
Kindergartenalter, einige erst im späten Volkschulalter.
Bei erfolgreichen
Leistungssportlern werden in den Medien immer die Kleinbilderfotos von Stars:
mit Schiern, mit Ball, mit Tennisracket veröffentlicht.
Dieser Beginn einer Sportausübung
hat aber noch überhaupt keinen Aussagekraft über eine mögliche Karriere als
Leistungssportler, sondern entsteht immer durch das Interesse der Eltern den
eigenen Kindern eine Chance zur Sportausübung zu bieten, ebenso wie viele
Eltern den Kindern das Spielen eines Musikinstruments beibringen lassen, ohne
zu erwarten, das die Kinder zu Philharmonikern werden.
Trotzdem ist in unserer
Gesellschaftsform die Familie in der Liste der Faktoren die Kinder zum Sport
bringen die absolute Nummer 1.
In Familien wo die Eltern und
mögliche Geschwister dem Sport gegenüber positiv eingestellt sind und auch
selbst Sport betreiben, ist es eine Selbstverständlichkeit, dass ein Kind in
jungen Jahren Sport ausübt und vor allem selbst ausüben will.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
In ehemaligen totalitären Staaten
(z.B. der DDR) war das Hinführen der Kinder zum Sport perfekt durchorganisiert.
Schon in den Kindertagsstätten wurden Wettkämpfe organisiert und die Talente in
Leistungsgruppen eingeteilt, um schon im Kindergartenalter mögliche spätere
Spitzensportler auszufiltern und so früh wie möglich zu fördern.
Die Eltern hatten kaum die
Möglichkeit der Mitsprache und waren außerdem meistens darüber erfreut, dass
gerade ihr Kind die Chance auf ein Leben als Spitzensportler erhält.
( aus Gesprächen mit Sporteltern im
ehemaligen Ostberlin 1998 anläßlich eines Fußballturniers).
Ebenso verlief die Hinführung der
Kinder zum Sport im ehemaligen Jugoslawien. Der Staat bot den Kindern die
Chance durch Sport eine mögliche Karriere mit verbesserter Lebensqualität zu
erhalten.
3.3.2. Anregung durch Schule
Auch wenn augenblicklich im
Schulunterricht eine Verringerung der Sportstunden stattfindet, werden immer
wieder Kinder deren Eltern nicht Sport interessiert sind und die ihrem
Nachwuchs keine Sportausübung ermöglichen, durch engagierte Lehrer zum Sport
gebracht.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils! |