„Kenner und
Nichtkenner müssen eingestehen, das Beethoven mit der Zeit einer der größten
Tonkünstler sein wird.“
Beethoven
widmete Haydn seine ersten drei Klaviersonaten.
1797
komponierte Haydn die berühmte Kaiserhymne zu Ehren des damaligen Kaiser`s
Franz, die heute die deutsche Nationalhymne ist. ( Einspieler)
1800
verstarb seine Frau. Der nun 68-jährige lebte umsorgt von Personal weiter in
seinem Haus in der Nähe Wien`s.
1802
erkrankte auch Haydn. Er war seitdem körperlich nicht mehr in der Lage zu
komponieren oder öffentlich aufzutreten. In dieser Zeit unterrichtete und
förderte er junge Komponisten, u.a. Johann Nepomuk HUMMEL und Carl-Maria von
WEBER. Haydn wurde von seinen Dienern gut gepflegt und empfing viele Besuche
und öffentliche Ehren während der letzten Jahre. Es können aber keine sehr
glücklichen Jahre gewesen sein, da er oft Trost am Klavier suchte.
Am 31.Mai
1809 starb Joseph Haydn im Beisein seiner Dienstleute an Entkräftung. An diesem
Tag griff Napoleon mit seiner französischen Armee Wien an.
Haydn wurde
auf dem Hundsturmer Friedhof beigesetzt,
1820 wurde
Haydn exhumiert und nach Eisenstatt in die Bergkirche überführt. Als der Sarg
geöffnet wurde, fehlte der Schädel des Komponisten. Es stellte sich heraus, dass
8 Tage nach der damaligen Beisetzung, heimlich der Sarg geöffnet wurde, um den
Schädel zu stehlen.
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Haydn war
Katholik, er liebte die Jagd und das Angeln.
Er war von
der Körpergröße ein kleiner Mensch, hatte die Pocken überlebt und sein Gesicht
war voller Narben. Er soll nicht gut ausgesehen haben und war daher jedes Mal
überrascht, wenn die Frauen ihn umschwärmten. Die Maler die Haydn während
seiner Lebenszeit malten, versuchten seine attraktive Persönlichkeit statt dem
hässlichen Gesicht zum Ausdruck zu bringen. Deshalb gleicht auch kein Bild dem
anderen.
Haydn wird
als DER Vater der klassischen Sinfonie und des
Streichquartetts betrachtet, er beeinflusste Mozart und auch Beethoven.
Haydn war
unter seinen Zeitgenossen eine Mensch mit viel Humor, die oft mit Streichen
verbunden waren. Das spiegelt sich auch in seiner Musik nieder.
Vielleicht
mehr als jeder andere Komponist ist Haydn bekannt für Scherze, die er in seine
Musik steckte. Das berühmteste Beispiel ist der plötzliche laute Akkord in der
Sinfonie Nr.94 „ mit dem Paukenschlag“ Weitere Beispiele: das vorgetäuschte
Ende in den Quartetten(Op) Opus 32 Nr.2 und Opus 50 Nr.3.
Haydn
schrieb sehr viele Werke
Unter
anderem
· 107 Sinfonien
· 24 Opern
· 14 geistliche Werke als Messen
· 35 Solokonzerte für die Orgel, oder
Trompete, Klavier und Cello
· 83 Streichquartette
Haydn
schrieb nicht nur Sonaten und Symphonien, sondern auch Stücke die der
Volksmusik ähnlich sind.
Noch zu
Lebzeiten erhielt Haydn viele Ehrungen, u.a. wurde er Mitglied der königlichen
Akademie von Schweden und Ehrenbürger der Stadt Wien.
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