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Ip/TCP Subnetting .doc

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Faculty
Information Science
Discipline
Information Technology / Computer Science
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Paper
University, School
Gewerbliche Schule Schwäbisch Gmünd
Additional information
2010
Responsible User
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Networking




















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IP Adresse

Vergabe von IP-Adressen

Am oberen Ende der Adressvergabe steht die Internet Assigned Numbers Authority (IANA). Diese vergibt Adressbereiche des IPv4 an sogenannte Registrare.

Die IANA gibt wiederum die IP-Adressen an Regional Internet Registry (RIR) weiter heir gibt es fünf Vergabestellen:

  • AfriNIC (African Network Information Centre) - zuständig für Afrika
  • APNIC (Asia Pacific Network Information Centre) - zuständig für die Region Asien/Pazifik
  • ARIN (American Registry for Internet Numbers) - Nord Amerika
  • LACNIC (Regional Latin-American and Caribbean IP Address Registry) – Lateinamerika und Karibik
  • RIPE NCC (Réseaux IP Européens Network Coordination Centre) - Europa, Mittlerer Osten, Zentralasien.

 

Für unseren Adressraum ist die Réseaux IP Européen (RIPE) zuständig. Sie vergibt die Adressen die der RIPE für unseren Raum zugeordnet wurden wiederum weiter an Local Internet Registries (LIR). Die LIR’s verteilen dann die IP-Adressen an Unternehmen, Universitäten, Behörden, Privatnutzer oder an Internet Server Provider (ISP’s)die wiederum die ihnen zugewiesenen Adressen vergeben.

Netzklassen

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Diese Festen Netzgrößen wiesen ein Großes Problem auf, nämlich die Verschwendung von IP-Adressen. Z.B. musste einem Anwender der nur 100.000 IP-Adressen benötigte ein Klasse A Netz zugewiesen werden. Somit gingen fast 16 Millionen Adressen verloren. Dieses Problem wurde durch das Classless Inter-Domain-Routing (CIDR) gelöst. Durch das CIDR können beliebig große Netze vergeben werden.

Bild à Subnetz Funktionsweise

Adressierung

Die IP-Adressen können dem Kunden entweder permanent (feste IP) zugewiesen werden oder dynamisch (dynamische IP)

Statische Adressierung

Statische Adressen werden meist dort verwendet wo eine dynamische Adressierung nicht möglich oder sinnvoll ist. Z.B. werden Statische IP-Adressen an Server vergeben da sie immer über die gleiche IP erreichbar sein müssen.

Dynamische Adressierung

ISP’s vergeben ihre Adressen dynamisch d.h. sobald sich ein Nutzer einwählt wird ihm über die Dauer seines „Besuches“ eine IP-Adresse zugewiesen, die nach dem Beenden wieder für einen anderen Kunden zur Verfügung steht. Durch die Dynamische Adressierung können die ISP’s mehrere Kunden versorgen als bei einer Statischen Adressierung.

 

IPv4

 

Allgemein

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Adressformat

IPv4 benützt 32-Bit Adressen. Somit sind ca. 4,3 Milliarden eindeutige Adressierungen möglich. Die Adressen werden in 4 Blöcke mit jeweils 8 Bit aufgeteilt. Dies ergibt einen Wertebereich von 0 bis 255 pro Block.

IPv6

Allgemein

IPv6 ist der Nachfolger des jetzigen IPv4. Es soll die IPv4 ablösen, da die Adressen langsam knapp werden. IPv6 hat insgesamt 340 Sextillionen (3,4*10^38) IP-Adressen zur Verfügung. Mit den Adressen des IPv6 Könnte man eine Billiarde Adressen pro Kopf vergeben, ausgehend von einer Weltbevölkerung von knapp 7 Milliarden.

Adressformat

IPv6 Adressen sind 128 Bit lang. Die Adresse wird in einen Routing Bereich mit 64 Bit und in eine Interface-Adressierung mit 64 Bit aufgeteilt. Diese wiederum sind in 16 Bit bereiche aufgeteilt. Die Adressen des IPv6 Werden in Hex angegeben.

Vergleich IPv4 und IPv6

IPv4 IPv6

- 32 Bit Länge - 128 Bit Lange

- 4 Blöcke mit je 8 Bit - 8 Blöcke mit Je 16 Bit

- Dezimal - Hex

- 4,3 Milliarden Adressen - 340 Sextillionen Adressen

Subnetz

Allgemeines

Subnetting ist die Aufteilung eines Adressraums in mehrere kleine Adressräume.

Zu jeder IP-Adresse gehört auch eine Subnetzmaske die angibt welcher Teil einer IP-Adresse zur Netzwerk ID gehört und welcher Teil zur Host ID. Dabei gehören die Einsen zur Netz ID und die Nullen zur Host ID. Ein gutes Beispiel hierfür wäre eine Firma bei der die eine Hälfte der Mitarbeiter ein eigenständiges Netzt haben genauso wie die andere Hälfte auch und somit die eine Gruppe nicht auf das netz der anderen Gruppe zugreifen kann (z.B. aus Sicherheitsgründen).

 

 

 

Funktionsweise

 

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Hierfür ein kleines Beispiel:

11111111.11111111.11111111.00000000

Netzanteil Hostanteil

IP-Adressen sind in 5 Klassen unterteilt. Jede Klasse hat ihre eigene Standard Subnetzmaske.

Klasse

IP-Bereich

Netzmaske

Mögliche Hosts

A

1.0.0.1

bis

127.255.255.254

255.0.0.0

254= 3 16.387.064

B

128.1.0.1

bis

191.255.255.254

255.255.0.0

254= 64.5162

C

192.1.0.1

bis

223.255.255.254

255.255.255.0

254=2541

D

224.0.0.1

bis

239.255.255.254

255.255.255.255

2540 = 1

E

240.0.0.1

bis

255.255.255.254

Werden nicht vergeben!

Schreibweise von IP-Adresse und Subnetzmaske

Es gibt zwei verschiedene Schreibformen Wenn man Subnetzmaske und IP-Adresse kombinieren will.

IP-Adresse/Subnetzmaske

192.168.0.1/255.255.255.0

IP-Adresse/Präfix

192.168.0.1/24

Bei der ersten Schreibweise werden einfach die IP-Adresse und die Subnetzmaske hintereinander geschrieben. Bei der zweiten Schreibweise wird ein Präfix hinter die IP-Adresse geschrieben. Das Präfix gibt an, wie viele Einsen in der Subnetzmaske aufeinander folgen. Bei 24 wäre es in binärer Schreibweiße:

1111 1111 1111 1111 1111 1111 0000 0000

Oder in dezimaler Schreibweiße:

255.255.255.0

CIDR

Classless Inter-Domain-Routing wird verwendet um die bestehenden Adressbereiche besser auszunutzen. Mithilfe des CIDR entfallen die fünf Netzklassen, die die Präfixlänge angaben. Somit ist eine genauere Adressvergabe möglich um nicht wie bei den Netzklassen IP-Adressen zu verschwenden.

Beispiele für die neue Aufteilung:


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