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Interview Lino .doc

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Faculty
Social Science
Discipline
Pedagogy
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Homework
University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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Pedagogy

Grundlagen pädagogischer Soziologie (Paier)
Fragen zu -Pädagogischer Soziologie- (Paier) Die Antworten dürften soweit nicht ganz so schlecht sein, aber trotzdem darf mitgedacht werden. Dann viel Spaß beim lernen. 1. Unterschied Piaget – 4


Einführung in die Entwicklungspsycholo­gie
Einführung in die Entwicklungspsycho­logie 106. Die Blastenzeit dauert von der Befruchtung bis etwa zur dritten Entwicklungswoche.­ 107. Unterschiede motorischer Fähigkeiten von afrikanisch

Inwiefern ist der Lehrer in der Lage seine Gegenstandsansicht (GL) seinem Schüler zu vermitteln, sodass dieser den Gegenstand mit seinem Bezug zur Welt erfassen kann?

Man konnte durch genaues analysieren des Interviews klar erkennen, dass Lino keinen Bezug zum Experiment herstellen konnte. Es wurde mehrmals deutlich aufgezeigt, dass sich Lino unter dem Experiment nichts vorstellen konnte bzw. keinen Zusammenhang mit dem Lebensalltag finden konnte.

Lino wurde gefragt ob der Lehrer genau erklärt hatte, wann die Teilchen diffundieren können, bzw. woran das liegt und bei Zeile 90 antwortete er mit:

Weil (.) ja, denk ich. Ich glaub, sie hat nicht so genau erklärt, aber (.) und bei Zeile 92 meint er: is logisch > (lachend: ) irgendwie.<

Diese Aussagen führen zu zwei Möglichkeiten: Entweder der Lehrer erklärt nicht genau und verständlich genug, oder aber Lino nimmt den Unterricht nicht ganz ernst und passt nicht mit voller Aufmerksamkeit auf.

Zum zweiten Punkt wird Lino bei Zeile 557 gefragt: Hmhm. (.) U-n-d ähm (.) würdest du sagen, du hast heute gut mitgearbeitet in der Stunde?

Die Antwort Linos in Zeile 559: > (lachend:) Schon, ja. < (lacht leicht)

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Interessant ist Zeile 542 wo Lino angibt dass ihm das Fach Chemie wichtig ist und dass er speziell in diesem Fach gerne ein Feedback bezüglich der Mitschrift und den Experimenten bekommen würde.

Die Frage die sich nun stellt ist: Warum spricht Lino ständig davon, dass er dem Schulfach Chemie positiv gegenüber steht, mitarbeitet und aufpasst, er aber nahezu nie eine Ahnung hat worum es bei den Versuchen geht und nicht im Entferntesten einen Bezug zur Welt knüpfen kann?

Weitere Beispiele dazu kann man im Interview aus den Zeilen 207-216 herauslesen:

Int.: Aha. Und was hat das mit Wärme zu tun, dieses (.) äh mit dem Blütenstaub und dem Zucken? Das hab’ ich noch nicht ganz verstanden. (.)

Lino: (lacht leicht) > (lachend: ) Ich auch nicht ganz. Nein also ich glaub’, dass ähm < (..) dass (.) desto wärmer es is, dass man da eben sieht, dass sie sich (.) schneller bewegen.

Aber nachdem wir nicht zu große Temperaturunterschiede g’habt habe, glaub’ ich ham wir’s nicht so gut erkannt, aber ..

Int.: Hmhm. Also ihr habt so was, habt ihr auch mit so Blütenstaub ..

Lino: Wir ham so was Ähnliches genommen. Ich weiß nicht genau, wie’s g’heißt hat.

 

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Es ist sehr schwer zu interpretieren ob Lino tatsächlich an den chemischen Versuchen motiviert mitarbeitet und sie zu verstehen versucht, denn aus von seinen Aussagen kann man nur darauf schließen, dass er nahezu gar keine Ahnung hat.

Ob der Lehrer in der Lage ist seine Gegenstandsansicht seinem Schüler zu vermitteln, sodass dieser den Gegenstand mit seinem Bezug zur Welt erfassen kann, wird ab Zeile 416 konkret beantwortet:

Int.: Hmhm. Und könntest du sagen, was das mit deinem Leben zu tun hat, was du da heute in der Chemiestunde gelernt hast? (..)

Lino: (atmet schwer aus)

Int.: Mhm? (..)

Lino: Eigentlich eh die Erkenntnis, die mehr aufg’schrieben ham, also(.) wenn’s wärmer ist, bewegen sich die Teilchen schneller.

Int.: Hmhm

Lino: Aber ansonstn? (..) Ich wüßt’ nicht was das im Alltag (.) bedeutet.

Hier antwortet Lino konkret auf die Frage ob er einen Bezug zum Alltag herstellen kann, mit nein.

Lino ist nicht im Stande den Versuch wiederzugeben bzw. zu erklären wie bei Zeile 299 deutlich zum Vorschein kommt. Er antwortet immer wieder mit „keine Ahnung“ wenn er irgendetwas bezüglich des Versuchs oder eines Zusammenhangs zwischen den Chemiestunden und dem Alltag gefragt wird.

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