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Interkulturelles Lernen, Inhalt und Geschichte (Page 3).docx

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Faculty
Social Science
Discipline
Pedagogy
Document category
Miscellaneous
University, School
Ludwig-Maximilians-Universität München - LMU
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Pedagogy

Jugendliche und Alkohol
Erörterungstext Jugendliche und Alkohol Findest du, dass Jugendliche zu leichtfertig mit dem Alkohol umgehen und meinst du, dass zu viel und zu oft Alkohol getrunken wird? Fast täglich kann man

§  Projektphase 2: „Schöner Wohnen“ (Gestaltung des persönl. Wohnraums)

® Gestaltung des (vorhandenen oder erträumten) eigenen Zimmers: Kennen lernen der Maße m, cm, mm einschließlich ihrer Umrechnung.

® Zeichnen eines Traumhauses

® Typische Häuser in Deutschland und den anderen Herkunftsländer der Kinder; (Unterschiede und Gemeinsamkeiten ® Plakat)

® Besuch in einem Übergangswohnheim (Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung)

àErkenntnis, dass schöner Wohnen für Kinder in Übergangswohnheimen etwas ganz anderes bedeutet als für Kinder, die mit ihren Familien in richtigen Wohnungen wohnen

§  Projektphase 3: „Wohnungssuche“

® Diskutieren und Sammeln von Möglichkeiten, in der Stadt in der man lebt eine Wohnung zu suche (Kinder, die bisher nichts von der Wohnsituation in Übergangsheimen wussten, werden sicherlich betroffen sein und evtl. überlegen, wie man diesen Familien zu Wohnungen verhelfen könnte )

® Entwickeln verschiedener Strategien (z.B. Wohnungssuche über die Zeitung, durch private Initiative oder das Wohnungsamt )

® Planung und Umsetzung der gefundenen Möglichkeiten und Strategien

-       Zeitungsanzeigen formulieren

-       Kontakt zum Wohnungsamt herstellen und Termin vereinbaren

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§  Projektphase 4: „Abschluss des Projekts“

® Zusammenfassung, Auswertung und Nachbesprechung des Projekts

® Gestaltung einer Wandzeitung (schr. Ergebnisse, Fotos, selbstgemalte Bilder )

® Verfassung eines Dankschreibens an das Wohnungsamt

® Vorbereitung und Planung eines Elternabends, an dem die Wandzeitung und die restlichen Ergebnisse präsentiert werden

8.2 Weitere Ideen zur praktischen Umsetzung

1. E-mail Kontaktbörsen für Schulen (3./4. Schuljahr):

Inzwischen sind viele Klassenzimmer in den Grundschulen mit Computer und Internet ausgestattet. Was liegt da näher als Kontakte mit anderen Schulklassen per e-mail zu knüpfen.

Lernziele:

-       Umgang mit Computer lernen

-       Kontakte knüpfen und aufrecht erhalten

-       Fremde Kulturen kennen lernen

-       Interesse an der Lebensweise anderer Kinder entwickeln

( www.lehrer-online.de/dyn/308354.htm)

2. Andere Länder- Andere Sitten:

Sitten und Gebräuche sind von einer Stadt zur anderen oft schon unterschiedlich. Noch größer sind die Unterschiede zwischen Ost und West oder der Nord- und Südhalbkugel unserer Erde.

Themen gibt es viele, ob in der Schule, bei den Mahlzeiten, in Spielen, in Musik etc.

Zum Beispiel zum Thema Schule:

-       wie sieht es in Schulen anderer Länder aus?

-       gibt es Schuluniformen?

-       gehen die Kinder ganztags oder nur halbtags zur Schule?

-       welche Feste werden wie gefeiert?

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3. Interkulturelle Anlauttabelle zum Schriftspracherwerb (1. Klasse):

Interkulturelle Anlauttabellen nutzen für die 26 Buchstaben des lateinischen Alphabets Anlautwörter, die in möglichst vielen Sprachen ähnlich sind.

Dazu eignen sich Internationalismen, wie „Aquarium“, „Banane“, „Elefant“, „Tiger“ und „Zebra“ (der Tiger, la tigre; das Aquarium, l´ aquario,...)

Auf diese Weise wird der Schriftspracherwerb konsequent zur Förderung der Mehrsprachigkeit genutzt.

Durch das Entdecken von Gemeinsamkeiten beim Sprachenlernen werden Hemmschwellen, Identifikationsprobleme und Ausgrenzungstendenzen abgebaut und das Bewusstsein für die Gleichberechtigung der Sprachen und Kulturen gefördert.

(Zeitschrift: „Grundschule 3/2005“ S. 39-45; Anna und Guiseppe Giambusso/ Gerlind Belke: Explodieren statt Implodieren)

Literatur:

-   Alleman- Ghionda, C.: Interkulturelle Bildung. In: Zeitschrift für Pädagogik, Beiheft 36

-   Arbeitskreis Grundschule: Und im Ausland sind die Deutschen auch Fremde, Frankfurt am Main, 1988

-   Appeltauer, E./ Glumpler, E./ Leuchtenberg, S.: Erziehung zu Babylon. Göppingen 1998

-   Auernheimer, G.: Einführung in die interkulturelle Erziehung. Darmstadt, 1996

-   Giambusso, A.&G./ Belke, G.:Explodieren statt Implodieren. In:Grundschule, Heft 3, 2005

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-   Glumpler, E.: Interkulturelles Lernen im Sachunterricht. Bad Heilbrunn, 1996

-   Köhnlein, W. /Marquardt-Maus, B. /Schreier, H: Vielperspektifisches Denken im Sachunterricht. Bad Heilbrunn, 1999

-   Krüger- Potratz, M.:Interkulturelle Bildung- eine Einführung.In: Hansen, G.; Pfundtner, R.; Wenning, N. (Hrsg.):Lernen für Europa.

Band 10.Waxmann: Münster, New York, München, Berlin 2004

-   Lehrplan für die Grundschule in Bayern, Ausgabe 2000

-   Nieke, W.: Wie ist interkulturelle Erziehung möglich? In: Kalb, P/Petry C (Hrsg.):Leben und Lernen in der multikulturellen Gesellschaft, 1993

-   Nieke, W.: interkulturelle Erziehung und Bildung, Opladen 1995

-   Pachewska, M.: Interkulturelle Erziehung im früh beginnenden Fremdsprachenunterricht. Logos Verlag: Berlin 2005

-   Sandfuchs, U.: Interkulturelle Erziehung In: Einsiedler /Götz /Hacker /Kahlert /Keck /Sandfuchs (Hrsg.): Handbuch der Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik, Regensburg 2001

-   Speck- Hamdan, A.: Wie gut, dass wir verschieden sind. In: Sache, Wort, Zahl, Heft 27, 2000^

-   www.lehrer-online.de


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