§
Projektphase
2: „Schöner Wohnen“ (Gestaltung des persönl. Wohnraums)
®
Gestaltung des (vorhandenen oder erträumten) eigenen Zimmers: Kennen lernen der
Maße m, cm, mm einschließlich ihrer Umrechnung.
® Zeichnen eines Traumhauses
®
Typische Häuser in Deutschland und den anderen Herkunftsländer der Kinder;
(Unterschiede und Gemeinsamkeiten ® Plakat)
®
Besuch in einem Übergangswohnheim (Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung)
àErkenntnis, dass schöner Wohnen für
Kinder in Übergangswohnheimen etwas ganz anderes bedeutet als für Kinder, die
mit ihren Familien in richtigen Wohnungen wohnen
§
Projektphase
3: „Wohnungssuche“
®
Diskutieren und Sammeln von Möglichkeiten, in der Stadt in der man lebt eine
Wohnung zu suche (Kinder, die bisher nichts von der Wohnsituation in
Übergangsheimen wussten, werden sicherlich betroffen sein und evtl. überlegen,
wie man diesen Familien zu Wohnungen verhelfen könnte )
®
Entwickeln verschiedener Strategien (z.B. Wohnungssuche über die Zeitung, durch
private Initiative oder das Wohnungsamt )
® Planung und Umsetzung der gefundenen
Möglichkeiten und Strategien
-
Zeitungsanzeigen
formulieren
-
Kontakt zum
Wohnungsamt herstellen und Termin vereinbaren
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§
Projektphase
4: „Abschluss des Projekts“
® Zusammenfassung, Auswertung und
Nachbesprechung des Projekts
® Gestaltung einer Wandzeitung (schr.
Ergebnisse, Fotos, selbstgemalte Bilder )
® Verfassung eines Dankschreibens an
das Wohnungsamt
®
Vorbereitung und Planung eines Elternabends, an dem die Wandzeitung und die
restlichen Ergebnisse präsentiert werden
8.2 Weitere Ideen zur
praktischen Umsetzung
1. E-mail Kontaktbörsen für Schulen
(3./4. Schuljahr):
Inzwischen
sind viele Klassenzimmer in den Grundschulen mit Computer und Internet
ausgestattet. Was liegt da näher als Kontakte mit anderen Schulklassen per
e-mail zu knüpfen.
Lernziele:
-
Umgang mit
Computer lernen
-
Kontakte knüpfen
und aufrecht erhalten
-
Fremde Kulturen
kennen lernen
-
Interesse an der
Lebensweise anderer Kinder entwickeln
( www.lehrer-online.de/dyn/308354.htm)
2. Andere Länder- Andere Sitten:
Sitten und
Gebräuche sind von einer Stadt zur anderen oft schon unterschiedlich. Noch
größer sind die Unterschiede zwischen Ost und West oder der Nord- und
Südhalbkugel unserer Erde.
Themen gibt
es viele, ob in der Schule, bei den Mahlzeiten, in Spielen, in Musik etc.
Zum Beispiel
zum Thema Schule:
-
wie sieht es in
Schulen anderer Länder aus?
-
gibt es
Schuluniformen?
-
gehen die Kinder
ganztags oder nur halbtags zur Schule?
-
welche Feste
werden wie gefeiert?
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3.
Interkulturelle Anlauttabelle zum Schriftspracherwerb (1. Klasse):
Interkulturelle
Anlauttabellen nutzen für die 26 Buchstaben des lateinischen Alphabets Anlautwörter,
die in möglichst vielen Sprachen ähnlich sind.
Dazu eignen
sich Internationalismen, wie „Aquarium“, „Banane“, „Elefant“, „Tiger“ und
„Zebra“ (der Tiger, la tigre; das Aquarium, l´ aquario,...)
Auf diese
Weise wird der Schriftspracherwerb konsequent zur Förderung der
Mehrsprachigkeit genutzt.
Durch das
Entdecken von Gemeinsamkeiten beim Sprachenlernen werden Hemmschwellen,
Identifikationsprobleme und Ausgrenzungstendenzen abgebaut und das Bewusstsein
für die Gleichberechtigung der Sprachen und Kulturen gefördert.
(Zeitschrift:
„Grundschule 3/2005“ S. 39-45; Anna und Guiseppe Giambusso/ Gerlind Belke:
Explodieren statt Implodieren)
Literatur:
- Alleman- Ghionda, C.:
Interkulturelle Bildung. In: Zeitschrift für Pädagogik, Beiheft 36
- Arbeitskreis
Grundschule: Und im Ausland sind die Deutschen auch Fremde, Frankfurt am Main,
1988
- Appeltauer, E./
Glumpler, E./ Leuchtenberg, S.: Erziehung zu Babylon. Göppingen 1998
- Auernheimer, G.:
Einführung in die interkulturelle Erziehung. Darmstadt, 1996
- Giambusso, A.&G./
Belke, G.:Explodieren statt Implodieren. In:Grundschule, Heft 3, 2005
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- Glumpler, E.: Interkulturelles
Lernen im Sachunterricht. Bad Heilbrunn, 1996
- Köhnlein, W.
/Marquardt-Maus, B. /Schreier, H: Vielperspektifisches Denken im
Sachunterricht. Bad Heilbrunn, 1999
- Krüger- Potratz,
M.:Interkulturelle Bildung- eine Einführung.In: Hansen, G.; Pfundtner, R.;
Wenning, N. (Hrsg.):Lernen für Europa. Band 10.Waxmann: Münster, New York,
München, Berlin 2004
- Lehrplan für die
Grundschule in Bayern, Ausgabe 2000
- Nieke, W.: Wie ist
interkulturelle Erziehung möglich? In: Kalb, P/Petry C (Hrsg.):Leben und Lernen
in der multikulturellen Gesellschaft, 1993
- Nieke, W.:
interkulturelle Erziehung und Bildung, Opladen 1995
- Pachewska, M.:
Interkulturelle Erziehung im früh beginnenden Fremdsprachenunterricht. Logos
Verlag: Berlin 2005
- Sandfuchs, U.:
Interkulturelle Erziehung In: Einsiedler /Götz /Hacker /Kahlert /Keck
/Sandfuchs (Hrsg.): Handbuch der Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik,
Regensburg 2001
- Speck- Hamdan, A.:
Wie gut, dass wir verschieden sind. In: Sache, Wort, Zahl, Heft 27, 2000^
- www.lehrer-online.de
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