Kritik: Ausklammerung des Makrokontextes, Historizität.
è
Psychologie: Psychologische Grundkategorien als Grundbegriffe:
Identität, Werte, Verhalten, Wahrnehmung, Attribution, Entwicklung von
interkulturellen Trainings:
1.)
„Kulturassimilator“ (Brislin 1985):
Erlernen von Perspektivwechsel und isomorphen Attributionen, basierend auf
„critical incidents“ (Kulturstandards werden erraten wie z.
B.
Regelorientierung, Direktheit interpersonaler Kommunikation) Kritik: Ausgang
von homogenen Nationalkulturen kann Stereotypisierung bewirken)
2.)
Organisationspsychologe Hofstede:
mehr als 110 000 Fragebögen in 40 Ländern: vier das Arbeitsverhalten und
menschliche Existenz generell bestimmende Faktoren (kulturelle Indikatoren):
a)
Machtdistanz (Umgang mit Verteilung
von Macht, Hierarchie)
b)
Unsicherheitsvermeidung (Umgang mit
Risiken, Regeln, Riten, ...)
c)
Individualismus-Kollektivismus (Maß
der Bindung d. Individuums an Gruppe)
d)
Maskulinität-Femininität (Grad an
Kompetetivität bzw. Fürsorge)
Kritik:
Reduktion von Kultur auf vier Werte, Kultur als mentales Programm
Methoden:
1.)
Alltagsmethoden, alltägische interkulturelle Kompetenz (Mehrsprachigkeit,
Empathie, Perspektivwechsel, Akzeptanz von Alterität, Adaptionsbereichtschaft)
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils! Phänomenologisch-hermeneutische und
induktive Erfassung interkultureller Interaktionen. Erkenntnisgewinn in IKK
durch Empirie, am wichtigsten: teilnehmende Beobachtung. Ermittlung emischer
Perspektive und etische Darstellung
a)
Mikroperspektivische Sicht auf
Signale der Kommunikationspartner, auf in der Interaktion „entstehende Kultur“
(culture brougt about) und auf in die Interaktion mitgebrachten Kulturen
(cultures brought in) und deren jeweils spezifische Dynamik des Zusammenwirkens
b)
Erkundung impliziter Grundannahmen
und Erwartungen, in Kontext setzen mit Makroebene, politische, ökonomische und
soziokulturelle Umstände einbeziehen
3.)
Interkulturelles Lernen, Ziel: Interkulturelle Kompetenz (kognitive und
affektive Anteile).
a)
Problematik: Konfrontation eigener
kultureller Prägung stellt eigene Identität in Frage, mögliche Freisetzung von
Emotionen.
b)
Lernmodelle (Hoopes oder Bennet,
1981 und 1986): Mehrere Phasen vom Zustand des Ethnozentrismus bis zur
Internalisierung kultureller Differenz.
c)
Anwendung im Kontext von wirtschaftlichen
und politischen und kulturellen Organisationen, an Universitäten.
d)
Unterscheidung: kulturspezifisches
und kulturallgemeines Training
Interkulturelle
Forschungsfelder in EE
1.)
Kontexte gegenwärtigen und
historischen interkulturellen Handelns
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3.)
Umgangsformen mit Kultureller und
religiöser Differenz in Kulturkontakt und –konflikt
4.)
„Erzählen zwischen Kulturen“
(Verarbeitung interkultureller Erlebnisse)
5.)
„Globalisierung der Sachkultur“
6.)
gegenläufige Prozesse der
kulturellen Adaption und Hybridisierung
7.)
Ethnologische Gender- und
Familienforschung aus interkultureller Perspektive
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