Title, Topic

Interkulturalität - Religion .doc

®
Page 1 of 5
[1] [2] [3] [4] [5]
Faculty
Social Science
Discipline
Sociology
Document category
Term paper
University, School
Universität Wien - Alma Mater Rudolphina
Additional information
2008
Responsible User
This text has been add by user .gol1297 on 2010-05-07. Disclaimer
Popularity
579  visits
Document length
~4.777  Words
~31.480  Chars
Rating
Networking




















More documents
Sociology

Was ist Soziologie?
Was ist Soziologie? Arbeitsteilung: Zerlegung eines Produktionssystems­ in spezialisierte Einzelaufgabenà wirtsch Verflechtung. Industrialisierung­: AT wurde komplexer, moderne Welt: internatio


Makrosoziologie
Fragen 2, 5, 6, 8, 10, 11 zu Tenbruck: Was war der Kulturvergleich, ehe es den Kulturvergleich gab? 2.) Gesellschaftliches­ Handeln und individuelles Handeln, wo sieht Tenbruck Ähnlichkeiten?


Warum sind Männer agressiver als Frauen
Warum sind Männer aggressiver als Frauen? Essay Was bedeutet eigentlich Aggression? Aggression (lat. aggressio -Angriff-) ist eine Verhaltensweise, die durch einen Konflikt zwischen Individuen oder


Gleichstellung Behinderter
Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen (Behindertengleich­stllungsgesetz) Ziel: Ist, die Benachteiligung von behinderten Menschen zu beseitigen und zu verhindern sowie die gleichberechtigt



Seminararbeit zu „Die Lebenssituation der zweiten Migrantengeneration“

LV-Leiterinnen: Patrizia Gapp, Anne Unterwurzacher SS 2008









Interkulturalität - Religion

Ist Religion ein Hindernis bei der Integration?








Christiane Golubits, 0600527


Inhaltsverzeichnis


1. Einleitung 3

2. Zielsetzung 4

3. Integration 5

3.1 Anforderung an Migranten 6

3.2 Anforderung an die aufnehmende Gesellschaft 7

4. Stereotype, Vorurteile, Feindbilder 8

5. Rassismus 10

6. Islam 11

6.1 Charakter und Sinn der Heirat im Islam 12

6.2 Heiratsverhalten türkischer Jugendlicher 15

7. Amir-Mokri Minoo 19

8. Schlussfolgerungen 20



Literaturverzeichnis 22


Anhang 23




1.    Einleitung

 

Im Zuge der Anwerbungsaktionen in den 60iger Jahren kamen auch nach Österreich viele ArbeitsmigrantInnen. Das eigentliche Ziel der ArbeitsmigrantInnen war die Verbesserung ihrer finanziellen Situation mit einer nachfolgenden Rückkehr in das Heimatland.

Allerdings stellte sich dieses Ziel, sowohl von der Arbeitgeberseite als auch von der Seite der MigrantInnen, als nicht verwirklichbar heraus. Bei vielen Familien war als erstes das Familienoberhaupt eingereist und erst Jahre später kamen im Zuge des Familiennachzuges Ehefrau und/oder Kinder. Der Großteil dieser MigrantInnen stammt aus dem ehemaligen Jugoslawien und der Türkei.

Im Zuge dieser Migrationsprozesse haben sich in einigen Staaten Westeuropas quantitativ starke muslimische Minderheiten niedergelassen.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Interkulturalität - Religion.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Mit ihren Treffpunkten, Geschäften, Lokalen und Moscheen, ihren eigenen Medien und nicht zuletzt mit ihrem äußeren Erscheinungsbild, das sie als MuslimInnen erkennen lässt, haben sie den Charakter westeuropäischer Städte verändert. Angesichts des hohen Anteils muslimischer MigrantInnen sehen manche VertreterInnen der Politik, der Presse sowie Teile der Bevölkerung eine islamische „Bedrohung“ nicht mehr nur von der islamischen Welt ausgehend, sondern in unmittelbarer Nähe „lauernd“.

In Österreich hat sich infolge des Hauptanteils türkischer ArbeitnehmerInnen und ihrer Familien unter den muslimischen MigrantInnen ein Islam etabliert, der die religiöse Vielfalt des Heimatlandes widerspiegelt. Da von einer dauerhaften Präsenz von MuslimInnen türkischer Herkunft in Österreich ausgegangen werden kann, ist es notwendig, eine neue Qualität des Zusammenlebens anzustreben, das nicht wie bisher von Vorurteilen, Ängsten und Unverständnis der anderen Kultur und Religion gegenüber gekennzeichnet ist.


2.  Zielsetzung

 

Niklas Luhmann definiert Religion als ein System. Das Verhältnis Religion und Gesellschaft beschreibt er als ein System der Differenzierung. Religion ist somit ein Teilsystem eines Gesellschaftssystems. Der Grad der Wichtigkeit, die ein Individuum diesem Teilsystem zumisst, liegt nicht zuletzt an der vorgelebten Religiosität der Eltern, also ist es ein Bestandteil des Sozialisationsmusters innerhalb eines Familiensystems.

Vgl. Luhmann S. 11)

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Interkulturalität - Religion.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Ist es der Islam, der eine Integration der muslimischen Einwanderer in Europa behindert oder ist es die jahrzehntelange Ablehnung durch die europäischen Gesellschaften, die die in Europa lebenden Muslime nach einer anderen Identität suchen lässt?

Durch die Gegenüberstellung der Definition Integration und der Beschreibung des Islams, der Wertehaltung der ÖsterreicherInnen und der türkischen Minderheit soll versucht werden zu erörtern, ob der Islam einen Einfluss auf die Integration hat.


3.  Integration

 

„Integration bezeichnet auf einer allgemeinen Ebene die Eingliederung neuer Bevölkerungsgruppen in bestehende Sozialstrukturen und die Art und Weisen, wie diese neuen Bevölkerungsgruppen mit dem bestehenden System sozi-ökonomischer, rechtlicher und kultureller Beziehungen verknüpft werden.“ (Heckmann, S. 2)

Der Begriff der interkulturellen Integration ist stärker auf die Integration von ethnischen Minderheiten bzw. Einwanderern in die Mehrheitsgesellschaft zugeschnitten. Er orientiert sich am Konzept des kanadischen Multikulturalismus und stellt einen Mittelweg zwischen den Polen Assimilation und Segregation dar.

 

Interkulturelle Integration basiert auf drei Grundprinzipien:

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Interkulturalität - Religion.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

2. Chancengleichheit oder "different but equal": Allen ethnischen Gruppen werden gleiche Chancen auf Teilhabe in den wichtigen Bereichen der Aufnahmegesellschaft und deren Institutionen - z. B. gleiche Teilhabe an Öffentlichkeit und Medien - gewährt.

3. Aktive Akzeptanz von Migration und Integration; dazu gehören drei Einsichten:

- (Gesteuerte) Einwanderung ist notwendig und nützlich.

- Einwanderer müssen interkulturell integriert werden.

- Interkulturelle Integration entwickelt sich nicht von selbst, sondern bedarf erheblicher politischer und gesellschaftlicher Anstrengung der Aufnahmegesellschaft (diversity mainstreaming) und der Einwanderer.

(Vgl. Geißler)

„Integration als allgemeiner soziologischer Begriff meint zum einen die Eingliederung, insbesondere Akzeptierung, von Einzelnen in einer Gruppe, zum anderen stabile, gleichgewichtige Kooperation von Einheiten eines Systems.

Beide Aspekte gehen in den Begriff der Integration von Migranten ein. Integration ist die stabile Eingliederung von Migranten in Bevölkerung, Gesellschaft und Staat des Aufnahmelandes.

Unter struktureller Integration als Teildimension verstehe ich den Zugang zu Positionen und Status und den Erwerb von Mitgliedschaften mit Rechten und Pflichten in den gesellschaftlichen Kerninstitutionen (Staatliche Gemeinschaft, Wirtschaft und Arbeit, Bildung und Ausbildung).

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Interkulturalität - Religion.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Akkulturation ist jedoch auch ein wechselseitiger Prozess, in welchem Kulturkontakte mit der Minderheit auch die Mehrheit verändern.

Mitgliedschaften und Positionszugang im privaten Bereich (soziale Verkehrskreise, Vereine, Religionsgemeinschaften) zeigen sich in Beziehungen der Migranten außerhalb der Herkunftsethnie: soziale Integration.

Mitgliedschaft in einer neuen Gesellschaft und staatlichen Gemeinschaft zeigt sich auf der subjektiven Seite in Gefühlen und Kognitionen nationaler oder ethnischer Zuordnung und Zugehörigkeit: identifikative Integration.“ (Heckmann)

Da Integration als Wechselbeziehung zwischen MigrantIn und Aufnahmegesellschaft verstanden werden kann, haben auch beide Seiten Bereitschaft und bestimmte Leistungen zu zeigen.

3.1      Anforderung an Migranten

 

Migration über Grenzen hinweg bedeutet eine umfassende Neu-Sozialisation. Das Wesentlichste ist der Erwerb der neuen Sprache um einem Kommunikationsdefizit entgegenzuwirken. Ein weiterer großer Lernprozess ist das Erkennen der gegebenen Umgangsformen, politischen und gesellschaftlichen Strukturen, der Hierarchien und Organisationsstrukturen des neuen Heimatlandes.


Page 1 of 5
[1] [2] [3] [4] [5]


swopdoc.com ist not responsible for the content of this text provided by third parties

Legal info - Copyright - Terms - Partner - Statistik - Contact
antiblock.org adblockdetector.com

Swap your documents