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Integration von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf in die Regelschulen (Page 4).doc

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Faculty
Social Science
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Educational Science / Pedagogy
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University, School
Hagen
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Educational Science / Pedagogy

Nationalsozialismus Erziehung
NS- Pädagogik Unterrichtsinhalte­: à in jedem Fach wird kriegerischer Hintergrund in den Vordergrund gestellt, eigentliche Fachthemen kommen viel zu kurz - für Kinder wird Thema Krieg zum

Ziel der Schule der Vielfalt ist es, eine Balance zwischen individualisiertem Lernen und des Lernens an gemeinsamen Unterrichtsgegenständen herzustellen, um neben individuellem Lernen auch gruppenbezogenes soziales Lernen zu ermöglichen.

Das ist jene „Pädagogik der Vielfalt in Gemeinsamkeit“, wie sie Prengel (1995) und Preuss-Lausitz (1993) fordern: Im sozialen Kontext der Schule macht sie Pluralität möglich und lässt Individualisierung zu, welche einen idealen Rahmen für die Integration von Kindern mit Beeinträchtigungen darstellt.

Nach Heyer ist die wichtigste Unterstützung für einen Schüler mit besonderem Förderbedarf in einem integrativem Unterricht die Normalität der Situation, d.h. „das Zusammenleben mit Kindern ohne Behinderung, das miteinander und voneinander Lernen und die daraus entstehenden vielfältigen Anregungen für die eigene Entwicklung“ (2002, S.194).

Hierzu gehört auch die Nähe zwischen schulischer und außerschulischer Welt, in der soziale Erfahrungen und Beziehungen der Kinder entwickelt werden, die nur in einer wohnortnahen Schule realisiert werden können (ebd., S.196).

5.2 Zieldifferentes Lernen

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Auch Eberwein (2002, S.509) sieht in der Realisierung zieldifferenten Lernens die eigentliche Chance, integrativen Unterricht von Schülern mit besonderem Förderbedarf zu gründen. Die Umsetzung betrachtet er folgender Weise:

„über eine flexible Lehr-/Lernorganisation, d.h. über verschiedene Formen der inneren Differenzierung soll die individuelle Lernfähigkeit von Schülern hinsichtlich des Inhaltes, des Schwierigkeitsgrades, des Umfangs sowie der Reihenfolge und zeitlichen Dauer einer Aufgabenstellung so berücksichtigt werden, dass nicht jeder Schüler auf dem gleichen Wege und zur gleichen Zeit das gleiche Ziel erreichen muss.“ (ebd., S. 509).

Ein sinnvolles gemeinsames Lernen aller Kinder, die sich in ihrer Gesamtentwicklung durch die vielfältigen vor- und außerschulischen Erfahrungen voneinander unterscheiden, ist nur dann möglich, wenn akzeptiert wird, dass die Kinder auch in ihrer Lernentwicklung unterschiedlich sind.

Das bedeutet, dass beim gemeinsamen Lernen zur gleichen Zeit ganz verschiedene Lernziele gelten können und somit jedes Kind beim Erreichen seines Ziels unterschiedlich weit ist (Heyer, 2002, S.193).

5.3 Kooperative Grundhaltung aller Beteiligten

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Das Zusammenleben fällt den Schülern leichter, wenn die Unterschiedlichkeit von allen Beteiligten akzeptiert und respektiert wird, wobei die Erwachsenen durch Vorleben eine Vorbildfunktion einnehmen (Heyer, 2002, S.193).

Nach Heyer hat die Integrationsentwicklung einen Erfolg,

wenn sich das ganze Kollegium einer Schule für das integrative Prinzip einsetzt, untereinander kooperiert, im Team unterrichtet und bei seiner Umsetzung gegenüber den Kindern und im Umfeld der Schule „an einem Strang zieht“ (ebd., S.193).



[1] In: Eberwein & Knauer, 2002, S.17.

[2] Um den Lesefluss nicht zu hemmen, soll durchgehend das männliche Genus ver­wendet werden.

Gemeint sind aber in diesen Fällen beide Geschlechter.

[3] So auch der Verweis auf den Titel der Arbeit.

[4] d.h. auch die Schüler ohne Beeinträchtigungen.

[5] Gleichgültig ob im Kindergarten oder in der Nachbarschaft entstanden.

[6] Konzepte von Maria Montessori und Célestin Freinet.


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