Rapid Prototyping ist ein generatives
Fertigungsverfahren und gehört zu den additiven Systemen. Die Technologie
beruht auf einen Aufbau von zweidimensionalen Schichten in der x-y-Ebene. Durch
kontinuierliches Aufeinanderlegen dieser Schichten wächst das Bauteil in
z-Richtung.
Um solche Schichten aufzubauen müssen gewonnenen Datensätze zerlegt
werden. Diesen Vorgang nennt man Slicen. In der Dentaltechnik kommen derzeit
drei verschiedene Verfahren zum Aufbau dieser Schichten zum Einsatz. Dazu
gehört das Lasersinterverfahren, das 3D Drucken sowie Stereolithographie [1; 2;
3].
Bei der Stereolithographie kommen im
Dentalbereich als Materialien Epoxidharze und Acrylate zum Einsatz. Die geslicte
Datei wird dabei mithilfe eines Laserstrahls auf das betreffende Material
prognostiziert. Es kommt dadurch zu einer Verfestigung des sich in einem Bad
befindenden Materials. Das verfestigte Material kann jetzt um einen Betrag
bestimmten Betrag in das Bad gesenkt werden und die nächste Schicht beleuchtet
werden. Durch diesen Prozess können Bauteile mit einer Mindestgröße von 19 µm
und einer Schichtstärke von 2µm gefertigt werden.
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Abbildung
1
Implantatbohrschablone
Im Gegensatz zur Stereolithographie
kommen bei diesem Verfahren keine flüssigen sondern pulverförmige Materialen
als Ausgangsstoff zum Einsatz. Ein Laserstrahl sorgt bei der Herstellung dafür,
dass die Pulverkörner aufgeschmolzen werden. Danach wird eine neue Pulverschicht
mithilfe einer Glättungswalze aufgezogen. Bearbeitet werden Metalle,
Kunststoffe und auch Formsande.
Im Dentalbereich können bereits
Kronen und Brücken (Abbildung 2) mit diesem Verfahren hergestellt werden. Leider aber noch nicht aus
Keramik [1; 2;].
Abbildung
2
Brückengerüst
Es gibt bei diesem Verfahren die
beiden Varianten Wachsdrucken und Kunststoffdrucken.
Beim dreidimensionalen Wachsdrucken
wird durch einen Druckkopf Material im schmelzflüssigen Zustand aufgetragen und
anschließend Plangeschliffen. Es wird dazu verwendet Modelle zu erstellen.
Abbildung 3 Wachsdrucken
Beim 3D Drucken von Kunststoff wird
das Material durch UV-Licht ausgehärtet nachdem es vom Drucker aufgespritzt
wurde. Hier können kleinstmögliche Schichtstärken von 16µm erreicht werden [1;
2;].
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nicht beschädigt und das Material kann optimal genutzt werden. Außerdem könnten
etwa 1000 Kronen pro Tag hergestellt werden, das sorgt für höhere Effizienz und
niedrigere Preise. Dieses neue Verfahren könnte dafür sorgen, dass
Restaurationen auch in Zukunft in Deutschland und nicht in den Billiglohnländern
hergestellt werden [1; 2;].
[1] Dental Online Community:
Schweiger Josef: : Rapid Prototyping-Neue Fertigungswege in Zahntechnik und
Zahnmedizin. Internet 2008-08-30
(http://www.dental-online-community.de/index.php?&navID=28&pageID=26&lang=de-de&angeboteID=121)
[2] Schweiger, Josef: Rapid
Prototyping-Neue Fertigungswege in Zahntechnik und Zahnmedizin. In:
Digital-Dental News (2008) März
(http://www.zirkondioxid.de/fileadmin/user_upload/PDFs/080315_201_ddn_0308_schweiger-1.pdf)
[3] 3d LAB Service
GmbH: o.V.: Cad/Cam ist gestern. Duisburg: Internet 2008-10-14
(http://www.3dlabservice.de/downloads/3dLAB-Flyer-D-0307-kl.pdf)
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