Der Schimmelreiter:
Autor:
Hans Theodor Woldsen Storm wurde am 14. September
1817
in Husum geboren und war ein deutscher Schriftsteller.
Er war sowohl als Lyriker
als auch Autor von Novellen
und Prosa des deutschen Realismus bedeutend.
Im
bürgerlichen Beruf war Storm Jurist. Er beschäftigte sich
intensiv mit Goethes Faust,
Heines Buch der Lieder
und Eichendorffs Prosa und Lyrik. Er
starb am 4. Juli 1888 in Hanerau-Hademarschen.
Personen:
Hauke Haien:
Ist die Hauptperson der
Novelle. Er interessiert sich schon von klein auf für Deiche und merkt schnell,
dass diese nichts taugen. Deshalb will er Deichgraf werden.
Elke Volkerts:
Ist die Tochter des Deichgrafen. Nach dem Tod ihres Vaters hilft sie
Hauke, das Amt des Deichgrafen zu erlangen. In der Ehe ist sie ihm stets eine
zuverlässige Stütze.
Inhalt:
Ein Reisender wird unterwegs von
einem Unwetter überrascht und sucht Unterschlupf in einer Gaststätte. Er
erzählt, er habe auf seinem Weg eine seltsame Begegnung gehabt. Ein Mann in
Umhang ritt mit einem Höllentempo auf einem Schimmel an ihm vorbei. Es wird
plötzlich leise im Raum und der anwesende Schulmeister wird gebeten, die
Geschichte vom Schimmelreiter zu erzählen.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils! Er ist begeistert vom Meer und von den Deichen. Oft sitzt er bis in
die Nacht am Deich und beobachtet, wie die Wellen an den Damm schlagen. Er
überlegt auch, wie man die Deiche sicherer machen könnte.
Eines Tages entlässt der
örtliche Deichgraf Tede Volkerts einen seiner Knechte, da dieser sich lieber
dem Alkohol als seiner Arbeit widmet. Hauke bewirbt sich um die Stelle und wird
angenommen. Er ist fleißig und hilft dem Deichgraf mehr beim Rechen und Planen,
als seine Arbeit in den Ställen zu verrichten. Allmählich weckt er das
Interesse von Elke, der Tochter des Grafen. Das missfällt besonders Ole Peters,
dem Großknecht des Grafen.
Es finden das jährliche,
nordfriesische Winterfest und die damit verbundenen Spiele statt. Der
mittlerweile zum Mann gereifte Hauke gewinnt bei den Spielen und beschließt,
einen Ring für Elke anfertigen zu lassen. Bei der Hochzeit eines Verwanden
macht er ihr einen Antrag, doch Elke lehnt vorerst ab, da sie noch warten will.
Haukes Vater stirbt und Hauke
erbt das Haus und Land seines Vaters. Nach einiger Zeit ereilt auch Elke dasselbe
Schicksal und es wird ein Nachfolger als Deichgraf gesucht. Hauke bewirbt sich
und auch sein langjähriger Konkurrent Ole ist ein Kandidat für den Posten.
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Hauke arbeitet hart und ist
sehr wohlhabend. Er kauft sich einen kranken und verkommenen Schimmel und hegt
und pflegt ihn gesund. Der edle Schimmel ist Haukes großer Stolz. Den
Dorfbewohnern scheint das Tier jedoch unheimlich, da mit dem Kauf des Schimmels
auch das Pferdeskelett auf einer der friesischen Inseln verschwunden war. Der
Schimmel lässt nichts und niemanden außer Hauke an sich ran und oft wird das
Tier auch mit dem Teufel in Verbindung gebracht und sogar selbst als dieser
bezeichnet.
Hauke beginnt mit dem Bau
seines Deiches, welchen er schon seit seiner Kindheit geplant hat. Viele Dorfbewohner
sind dagegen, aber Hauke setzt seinen Willen durch. Vor einem Teil des alten
Deiches lässt er einen neuen bauen. Dadurch entsteht ein neuer Koog und somit mehr Ackerfläche für die Bauern.
Als die Arbeiten dem Ende zugehen, wollen die Arbeiter einen Hund eingraben, da
es Brauch ist etwas "Lebendiges" einzubauen. Doch Hauke rettet das
Tier vor dem Tod. Deshalb heißen viele den Deich verflucht. Hauke ist
begeistert von dem neuen Deich und beobachtet diesen täglich mit seinem
Schimmel. Er vergisst dabei vollkommen auf den alten.
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dieses Vorhaben und stoppt die Arbeiten. So bricht der alte Damm endgültig.
Währenddessen machen sich Elke und Haukes Tochter Wienke aus Sorge auf, um
Hauke zu suchen. Als beide in Richtung Deich kommen, muss Hauke mitansehen, wie
die Wassermassen Elke und Wienke begraben. In seiner Verzweiflung stürzt er
sich ebenso mitsamt seinem Pferd in die Wassermassen.
Intention:
Storm benützt in seinem Werk „Der Schimmelreiter“
Rahmenerzählungen. Er bettet die Erzählung in mehrere kleine Erzählungen ein
und unterbricht so teilweise spannende Momente. Im Erzählrahmen erklärt er, wie
er als kleiner Junge von der Geschichte erfahren hat. Danach folgt die
Geschichte des Reisenden. Im Anschluss daran, beginnt der Schulmeister die
eigentliche Geschichte zu erzählen. Storm lässt in seiner Novelle keine Zweifel an der Existenz des
Schimmelreiters zu.
Meinung: Die Novelle ist sehr spannend und man bekommt
während dem Lesen Lust einmal nach Friesland zu fahren
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