1.
Benutzungsrichtung
-
die meisten zweisprachigen Wörterbücher sind nicht
konsequent auf eine Benutzungsrichtung konzipiert
-
die Infrormationstypen über Aussprache,
Otrhographie, Morphologie und Grammatik finden sich fast ausschliesslich im
produktiven Bereich des Wörterbuches – d. h. bei den Lemmata
-
eine bessere Lösung – 4-teilige zweisprachige
Wörterbücher – Problem: großes Platzbedarf
-
→ die beste Lösung sind die elektronischen
Wörterbücher
-
die Informationen über Aussprache, Otrhographie,
Morphologie und Grammatik werden unter Berücksichtigung der intendierten
Benutzergruppe selektiert
2.
Orthographie und Aussprache
-
Varianten: in der Regel wird in den Wörterbüchern
nur eine Variante angegeben (z. B. beim Englischen nur britische oder
amerikanische)
-
Transkriptionsysteme: alle Wörterbücher benutzen
heute die IPA-Lautschrift
-
IPA-Lautschrift erst von beim Verlag Langenscheidt
1953 verwendet
-
früher verschiedene Schriftgattungen, z. B.
lateinische Schrift für engl. Laute ohne deutschen Entsprechung, hochstehende
Schrift, usw.
3.
Morphologie und Grammatik
Informationen
zur Morphologie und Grammatik
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils! B. bei Diskrepanzen zwischen beiden Sprachen – dt. Ratschlag
ist zahlbar, engl. advice nicht zahlbar)
-
die morphologischen und grammatischen Informationen
sind vor allem im Hinblick auf die produktive Funktion wichtig
-
für rezeptive Funktion wichtig die morphologisch
unregelmäßige Formen (damit es deutlich wurde, dass sie dem entsprechenden
Lemma zuzuordnen sind)
-
die Valenzangaben und morphosyntaktische Angaben
nur dort nützlich, wo sie zur Äquivalenzdifferenzierung beitragen
-
aus der Sicht der Sprachproduktion sind die
morphologische und grammatische Informationen zum Lemma nur für
identifikatorische Zwecke nötig
Grammatische
Bezugsmodelle
-
es geht vor allem um Wortklasseneinteilung und
Komplex der Valenz
-
Problem: die Wörterbücher verfügen insbesondere bei
Valenzinformationen nicht über ausreichende theoretische Basis (z. B. die
Kategorie transitiv/intransitiv problematisch – diese Unterscheidung ist
unzureichend), die übliche Terminologie wird jedoch immer weiter verwendet,
weil sie schon geläufig und für die Benutzer verständlich ist
Darstellungsformen
-
in diesem Bereich gibt es nicht große Unterschiede
zu den einsprachigen Wörterbüchern, am auffäligsten ist der Unterschied in geringer
Quantität derValenzangaben in zweischprachigen Wörterbüchern
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
-
für grammatische Kategorien werden Abkürzungen
verwendet, daneben noch (nicht) transparente Darstellungsformen
-
es muss berücksichtigt werden, dass zwei Sprachen
beschrieben werden → verschiedene Beschreibungskategorien
-
neben Wortklasseneinteilung und
Wortklassensubkategorisierungen sind noch zwei Typen von expliziten Indikatoren
zu finden:
o Konstruktionindikatoren
= explizite Hinweise auf die Valenz einer lexikalischen Einheit, meist in
Klammern
o Patternillustrationen
– keine grammatische Terminologie verwendet, nicht in Klammern, das Stichwort
ganz oder als Tilde (~) enthalten
-
grammatische Eigenschaften können noch duch
Beispiele oder bestimmte Formen der Äquivalenzdifferenzierung ausgedrückt
werden
V. Reflexe des open choice und des idiom principle in
zweisprachigen Wörterbüchern
-
in den zweisprachigen Wörterbüchern sind neben den
Lexemen auch nichtlexemische Einheiten zu finden = sprachliche Elementen wie
Kollokationen und Beispielen
-
die individuelle Verhältnisse zwischen den
Sprachpaaren werden in den zweisprachigen Wörerbüchern sehr gut deutlich, das
Wörterbuch stellt eine idelae Ort zur Beschreibung von im lexikographischen und
sprachodidaktischen Sinne relevanten Kollokationen dar
Kollokationen
und derer implizit kontrastiver Charakter
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
-
auch wenn in einer L2-Sprache eine Kollokation der
Kollokation der L1-Sprache entspricht, sind diese zwei Begriffe nicht
gleichzusetzen (z. B. dt. hohe Miete – engl. high rent, aber: dt.
hohe Summe – engl. large sum)
Quelle:
Herbst, Thomas,
Informationstypen in zweisprachigen Wörterbüchern, Lexikographie, 2003
|