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Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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116.) Welche unspezifischen Abwehrmechanismen gibt es?

Zellulär:

  • Eosinophile Granulozyten (Degranulation)
  • Basophile Granulozyten und Mastzellen (Degranulation)
  • Neutrophile Granulozyten (Degranulation, Phagozytose, ox. Burst)
  • Monozyten, Makrophagen (Phagozytose, Ox. Burst, Neutralisation, Präsentation)
  • NK-Zellen (Zytolyse, Phagozytose, Apoptose)

 

Humoral:

  • Natürliche Antikörper (Präzipitation, Agglutination, Opsonisierung, Neutralisation,..)
  • Unspezifische bakterizide, fungizide und virizide Stoffe (Akute-Phase-Proteine, Lysozym,..)
  • Bestimmte Zytokine (Interferone, Interleukine, Chemokine, TNF,..)
  • Komplementsystem

 

117.) Welche typisch bakterielle Abwehrmechanismen gibt es?

  • Monozyten, Makrophagen, Neutrophile, evtl. andere Granulozyten
  • Lysozym, Komplementsystem


118.) Welche spezifischen Abwehrmechanismen gibt es gegen Bakterien?

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119.) Welche spezifischen und unspezifischen Rezeptoren gibt es auf welchen Zellen?

Unspezifische Rezeptoren:

  • Mannose-Rezeptor
  • LPS-Rezeptor
  • Lektin-Rezeptor
  • N-formyl-methionin-Rezeptor
  • Toll-like-Rezeptoren (aktivieren Transkriptionsfaktor NF-κB, welches die Zytokinproduktion stimuliert).

Diese befinden sich auf Monozyten/Makrophagen, NK-Zellen, Neutrophilen,.. und führen zu einer direkten Immunadhärenz.

Spezifische Rezeptoren:

  • Verschiedene Fc-Rezeptoren
  • C3b-Rezepto

Makrophagen: Fcγ-R, Eosinophile: Fcε-Rezeptor, NK-Zellen, andere Granulozyten,.. Sie verursachen eine indirekte Immunadhärenz.

120.) Was ist der Unterschied zwischen Phagozytose von Einzeller und Phagozytose von Bakterien?

Einzeller werden nur umhüllt und so in die Zelle eingebracht. Bakterien werden durch rezeptorvermittelte Phagozytose aufgenommen.

 

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MHCII Moleküle werden von professionell APCs konstant im ER synthetisiert. Jedes frisch gemachte MHCII-Molekül trägt eine Protein, die sog. „invariante Kette“ bei sich. Diese invariante Kette stabilisiert das MHCII-Molekül. Sie enthält eine Sequenz (CLIP), die nahe der Peptid-Bindetasche (N-Termini) bindet und die Binding-Site somit verschließt. Es können keine Proteine gebunden werden.

Dieses „unzugängliche“ MHCII-Molekül wandert in exozytotischen Vesikeln in Richtung Zelloberfläche und fusioniert dabei mit dem endosomalen Vesikel, welches Bakterien-Peptid-Bruchstücke in sich hat. Das endosomale Vesikel besitzt ein MHCII-ähnliches Protein mit stärkerer Affinität zu MHCII als die CLIP-Sequenz – DM – welches die CLIP-Sequenz vom MHCII verdrängt.

Nun ist die Peptid-Bindestelle frei und das AG kann gebunden werden. Dadurch ist das MHCII stabil und wird an die Zelloberfläche befördert.

 

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??! DM ist im Gegensatz zu MHCII nicht polymorph.

123.) Wodurch ist eine Domäne am MHC charakterisiert?

  • Unterschiedliche Gene
  • Eigene Struktur
  • Ca. 100 AS groß
  • Schleifenbildung durch Disulfid-Brücken

 

124.) Struktur von MHCI und MHCII?

MHCI und MHCII sind codierende Sequenzen auf der DNA, die zusammen (HLA-Lokus) HLAI und HLAII produzieren. Die verschiedenen Gene sind entweder polymorph (I/II) oder nicht-polymorph (Protein, die in AG-Präsentation involviert sind oder unbekannte Funktion).

Die Proteine MHCI und MHCII besitzen beide an ihrem N-Terminus eine eptid-bindende Gruppe.

MHCI: Besteht aus einer α-Kette (drei Domänen) und einer nicht-kovalent gebundenen β2-Mikroglobulinkette. Die α3-Domäne ist diejenige, mit der das MHCI in der Membran verankert ist (C-Termnus). Sie ist invariant und bindet den T-Zell-Corezeptor CD8.

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Die polymorphen Reste, die für die Unterschiede zwischen Individuen verantwortlich sind, sind in der α1 und α2 Domäne zu finden. Demnach können verschiedene AG-Peptide gebunden werden und die Bemerkbarkeit des TCR kann dadurch variieren.

MHCII: Besteht aus einer α-Kette (2 Domänen) und einer β-Kette (2 Domänen). α1 und β1 befinden sich am N-Terminus und besitzen polymorphe Reste, die Peptide zw. 10-30 AS binden können.

Die nicht-polymorphen Domänen α2 und β2 sind am C-Terminus in der Membran der APC verankert. Die β2-Domäne hat eine Bindungsstelle für den CD4-Corezeptor.

125.) Was passiert mit den Stoffen, die in der Lymphe herumschwimmen?

Sie gelangen zum nächsten Lymphknoten und werden dort rausgefiltert. Sie werden falls pathogen von Makrophagen oder dendritischen Zellen aufgenommen und der spezifischen Abwehr präsentiert. Der Rest der Lymphe fließt in das venöse Blut zurück.

 

 

 

 

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