Exkursion Schöckl Der Schöckl ist der Grazer Hausberg. Der Name Schöckl kommt ursprünglich aus dem Slawischen und wird erstmals 1147 als Monssekkel erwähnt und ab 1326 war er unter dem Namen Schöckl
Lebensform Stadt ALLGEMEINES ÜBER DIE STADT Die Stadt ist ein soziales Produkt. Jeder sieht die Stadt etwas anders. Jede Stadt hat ihren eigenen Lebensstil. Der Lebensstil prägt die Stadt und
PK Sozialraum Stadt WS 2008/09 Mag. Hagauer Anna Die Nahversorgung in den Grazer Bezirken Gries und Geidorf Stefan Pollheimer Michael Trummer Christian Fuchsberg Tanja Matzer 1. Einleitung 3 1
Fragenkatalog Kartographie 1) Begriffe und Aufgaben der Kartographie und wissenschaftliche Grundlagen Die Kartographie ist ein Fachgebiet, das sich befasst mit dem Sammeln, Verarbeiten, Speichern
Im Rahmen einer hydrologischen
Einführungsexkursion, die am 16. und 17. Oktober 2008 stattfand, wurden den
teilnehmenden Studenten erste Grundlagen der Hydrogeografie vermittelt. Dabei
wurde am ersten Tag von Hr.
Mag. Arnulf Hasler ein Einblick in die
Wasserwirtschaft der Obersteiermark gegeben, am zweiten Tag vermittelte Dr.
Mag. Fischer Wolfgang vom Institut für Geographie in Graz Grundlagen der
Hydrogeografie am Beispiel des Arzwaldgrabenbaches (exakt: des Arzbaches im
Arzwaldgraben).
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Am Donnerstag, den 16.Oktober 2008 begann
die Exkursion in Knittelfeld. Dort wurde die Zentralstelle des
Trinkwasserverbandes Aichfeld / Murboden sowie der Hochbehälter Aichfeld im
Raum Sachendorf besichtigt (siehe auch Abbildung 1).
Abbildung 1: Standort TWV Aichfeld/Murboden bzw.
Hochbehälter Sachendorf (nördlich)
Die Leitung des Trinkwasserverbandes
Aichfeld / Murboden verwaltet und überwacht die Trinkwasserversorgung von 15
Mitgliedergemeinden (ca. 36 000 Menschen) und wurde 1976 gegründet. Diese
Mitgliedergemeinden sind im folgenden Absatz aufgelistet:
Hierbei ist die Verwaltungsstelle
verantwortlich für 12 Trinkwasserwerke wie z.B. Speicherbehälter, mehrere
Quellfassungsanlagen (z.B. Hauptwasserbrunnen Großlobming, einen Schachtbrunnen
mit einer Schüttung von ca. 120 Liter pro Sekunde, Quellanlage bei St.
Marein
bei Knittelfeld), 187 000 Laufmeter Trinkwasserhauptversorgungsleitungen DN
80-400, zahlreiche Schächte, Hydranten, Schieber sowie die zentrale Schalt- und
Überwachungsanlage. (Angaben aus dem Vortrag von Hr. Ing. Schmid bzw. der
Homepage des Wasserbands www.wasserverband-am.at).
Außerdem befindet sich noch die Abfallsammelstelle sowie die Leitung der
städtischen Beleuchtung auf dem Areal.
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Weiters muss ein 24-Stunden –
Bereitschaftsdienst gestellt werden sowie die laufende Qualitätskontrolle des
Trinkwassers sichergestellt sein. Darunter fallen Aufgaben wie die Überwachung
der Grundwasserschutz- und –schongebiete, die Einhaltung der gesetzlichen
Auflagen und Grenzwerte sowie bakteriologische sowie chemisch-physikalische
Untersuchungen.
Eine Besonderheit im
Verantwortungsbereich des Wasserverbandes ist die Notwendigkeit der
Installation von Druckreduzierungsanlagen aufgrund der hügeligen Lage
Knittelfelds. Derzeit wird versucht, ein Projekt durchzubringen, welches die
freiwerdende Energie aus diesen Druckreduzierungsanlagen zu nutzen versucht.
Allerdings scheitert eine Umsetzung noch an der Finanzierung.
Besichtigt wurde auch noch der
Hochbehälter Aichfeld (siehe auch Abbildung 3) mit einem Fassungsvermögen von
5000 m³ (aufgeteilt auf zwei Kammern).
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Arbeitsgrundlage: Austrian Map, eigene
Bearbeitung
Der Wasserversorgungszweig
bedient ca. 36 000 Menschen (10 100 Abnehmer) mit Trinkwasser. Der
durchschnittliche Gesamtverbrauch liegt bei ca. 2100 m³ pro Tag bei einem
Spitzenverbrauch von 40 Litern pro Sekunde.
Die bereitgestellte Jahresmenge
beträgt etwa 800 000 m³ im Jahr, der Verbrauch liegt bei ungefähr 655 000 m³.
Dies entspricht einem Jahresverbrauch von 44 m³ pro Abnehmer.
Eine besonders wichtige
Fragestellung im Raum Judenburg ist der demografische Wandel. Die
Bevölkerungszahl und damit auch die Zahl der Abnehmer sinkt ständig (2-5% im
Zensuszeitraum), daraus resultieren Einnahmenverluste.
Die Wasserversorgung in Judenburg
überwacht ca. 82 Kilometer Versorgungsleitung, 50 km
Hauswasseranschlussleitung, 2000 Messstellen, 10 Quellen, 4 Brunnen, 3 Pumpwerke,
4 Hochbehälter sowie 143 Hydranten. Der Großteil des Trinkwassers stammt aus
dem Bereich der Seetaler Alpen.
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Die Leitung der ARA, situiert im Hauptgebäude,
verwaltet 55 km öffentliche Kanäle, 15 Pumpstationen, verfügt über einen
digitalen Leitungskataster und stellt einen 24-stündigen Bereitschaftsdienst.
Weiters befindet sich hier ein Labor, in dem ca. 1500 Analysen pro Jahr
durchgeführt werden.
Abbildung 5: Skizze des Kraftwerksgeländes (westlicher
Teil)
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Arbeitsgrundlage: Prospekt ARA
Judenburg, ohne Impressum
Abbildung 6: Skizze des Kraftwerksgeländes (östlicher
Teil)
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Arbeitsgrundlage: Prospekt ARA
Judenburg, ohne Impressum
Wie aus den Abbildungen 5 und 6
ersichtlich, besteht die Anlage aus folgenden Komponenten (Arbeitsgrundlage:
Prospekt ARA Judenburg, ohne Impressum):
Mechanische Reinigung
-Schotterfang
(Abscheidung von 25 Tonnen Schotter pro Jahr)
-Schneckenhebewerk
(Kapazität 325 Liter pro Sekunde)
-Rechenanlage
(Trommelrechen mit 3 und 7 mm Spaltweite)