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Humanwissenschaftliche Zugänge (Page 3).docx

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Faculty
Social Science
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Pedagogy
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University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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Pedagogy

Unterrichtsentwurf Müll Versorgung und Entsorgung
Wir haben diesen Unterrichtsentwurf­ für eine fiktive Klasse entworfen. Die Klasse besteht aus 24 Schüler und Schülerinnen mit einer paritätischen Verteilung von Jungen und Mädchen. Alle Schüler u

Gisela Ulmann sagte dass es in verschiedenen unterrichtlichen Konstellationen für die Schüler primär um nichts weiter geht, als den Lehrer zufrieden zu stellen. Wenn der Lehrer zufrieden ist, zeigt er das nächste Bild, gibt den nächsten Satz vor oder stellt die nächste Rechenaufgabe.

Und zwar völlig unabhängig davon, ob ihn nur ein Schüler zufriedengestellt hat oder viele. Wenn es eine richtige Antwort gibt und die sofort gegeben wird, holt er noch weitere Antworten ein...

Sprecher A wie spät, usw. VIELEN DANK -> besser

als SEHR GUT DENISE -> ohne jede Kontextinformation springt einem der erziehungsförmige Charakter der Frage-Antwort Sequenz entgegen.

answer seeking questions und known information questions werden unterschieden

Es wird vorausgesetzt dass man in der Schule nur mit abgeschlossenen Probleme n zu tun hat. Damit ist es mir als Schüler auch unmöglich, durch meine Antwort die Berechtigung der Lehrerfrage anzuzweifeln, also etwa eine widersprechende Antwort zu geben.

Der Lehrer ist nicht dazu da Fragen zu beantworten, sondern Fragen zu stellen.


Text – Die Fiktion administrativer Planbarkeit schulischer Lernprozesse

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Lernen muss man zunächst als intendierte Aktivität, von den inzidentellen Lerneffekten (Mitlerneffekten) unterscheiden. Man kann kaum etwas etwas tun, ohne dass man dabei auch irgendwas lernt. Da wir aber die Subjektseite des schulisch veranstalteten Lehrlernens diskutieren wollen geht es uns hier umnd das intendierte Lernen der Schüler.

Das schulische Konzept sieht vor, dass die Anforderungen von den Schülern intendiert übernommen werden, also ob diese ,wenn man sie zum Lernen bringen will, automatisch auch schon gerade das von ihnen Geforderte auch lernen wollen.

Nicht jede Problematik, vor der ein Subjekt in seiner Lebenspraxis steht, ist eine Lernproblematik. Es gibt viele Problematiken die nicht erst durch Lernen, sondern durch unmittelbares Handeln zu lösen sind. zB Bewältigungsproblematiken. Diese werden erst zu Lernproblematiken, wenn das Subjekt einerseits eine bestimmte Handlungsproblematik nicht direkt überwinden kann, aber andererseits antizipiert ist, dass durch das Dazwischenschieben einer Lernphase eine solche Überwindung der Handlungsproblematik möglich sein wird.

Dies stellt quasi einen Umweg oder eine Lernschleife dar. Jede Lernhandlung ist also einer Bezugshandlung zugeordnet.

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Lernmotivation wie wir sie verstehen ist also der Inbegriff von Lerngründen.

Mit der Unterlassung oder Verweigerung des Lernens für mich eine Beeinträchtigung meiner Lebensqualität droht. So sehe ich mich gezwungen zu lernen.

Bei expansiv begründetem Lernen tritt die Erhöhung der Lebensqualität unmittelbar in den Vordergrund, während bei defensiv begründetem Lernen dies eher zurück geht.

Defensives Lernen geht nicht auf den Lerninhalt, sondern auf die Bewältigung der Lernanforderungen. Es wird versucht die Bedrohung durch Demonstration eines Lernerfolgs abzuwehren. Ich bin hier nicht daran interessiert etwas zu lernen, sondern daran, die jeweilige Anforderung zu bewältigen und soviel zu lernen dass dies gelingen kann.

Genau umgekehrt ist dies beim expansiven Lernen. Hier steuere ich meine Lernaktivitäten nicht primär an äußeren Anforderungssituationen, sondern an den sachlichen Notwendigkeiten. Dies bedeutet dass bei jedem Schritt, den ich bei er Aneignung des Lerngegenstandes weiterkomme, neue Schwierigkeiten auftreten.

Lernprozess muss durch eine quasi gegensinnige Lernbewegung ergänzt werden. Dies soll als affinitives Lernen bezeichnet werden.

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