Hooligans
Was sind Hooligans
Hooligan kommt aus dem englischen und wird übersetzt mit
„Raufbolden“, „Rabauken“ oder „Schlägertypen“. Hooligans sind Personen die im
Rahmen von bestimmten Veranstaltungen, darunter auch Sportereignisse, durch
aggressives und unkontrolliertes Verhalten für Aufsehen sorgen.
Hooligans treten meist in größeren Gruppen auf und zeigen
eine hohe Gewaltbereitschaft. Jedoch trifft diese hohe Gewaltbereitschaft nicht
auf alle Hooligans bzw. deren Gruppen zu. In der Regel sind sie auch fanatische
Anhänger eines Sportvereins. Das größte Problem mit Hooligans gibt es im
Fußball. Hooligans grenzen sich von den normalen Anhängern ab, da sie mit dem
Fußballklub sehr eng verbunden fühlen und sich mit ihm auch identifizieren
können. Gefährlich wird es meist bei oder nach Fußballspielen, da dort meist
aggressive Hooligans aufeinander treffen und es oft zu extrem gewalttätigen
Auseinandersetzungen kommt und teilweise auch Personen schwer verletzt werden.
Bei der Unterscheidung zwischen Fans, Ultras und
Hooligans eines Vereins muss man aufpassen. Hooligans kultivieren mit ihrem
Verhalten Gewalt.
Geschichte des Hooliganismus
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Ein Beispiel aus Deutschland aus den 1930iger Jahren
zeigt, dass eine gewisse kriminelle Energie schon immer vorhanden war. Damals
wurde ebenfalls das Spielfeld gestürmt und der Unmut wurde an einem Spieler
ausgelassen.
Die mediale Verbreitung des Hooliganismus setzte in den
60iger Jahren in England ein. Damals macht sich die InterCity-Firm (kurz die
Firma) einen Namen. Sie war die bekannteste Fußball-Fangruppe Englands. Ihre
Anhänger standen dem Verein West Ham United nahe und versetzten die Gegner in
Angst und Schrecken. Verblüffend war es, dass sich der Verein nicht nur Firma
nannte, sondern auch den gleichen Aufbau wie eine Firma hatte. Es gab sowohl
Manager, Direktoren, Boten als auch die Fans, die sich auf den Straßen
prügelten.
Charakteristik eines Hooligans
Hooligans sind vorwiegend junge Männer zwischen dem 16.
und 30. Lebensjahr. Hooligans kommen aus den verschiedensten sozialen
Schichten. Es gibt teilweise auch welche, die einen Universitätsabschluss
haben. Jedoch kommen die meisten aus ärmlichem Verhältnis. Die folgenden
Eigenschaften weisen jedoch alle auf. Sie haben ein mehr oder wenig stark
ausgeprägtes Bedürfnis nach Gewalt, gehen kaum Partnerschaften ein und haben
meist problematische Vorbilder. Weiteres kommt die familiäre Situation in der
Kindheit dazu, die meist durch einen gewalttätigen Vater geprägt ist.
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breiten sich meist nicht nur im Stadion aus, sondern werden außerhalb des
Stadions fortgesetzt.
Herkunft und Verbreitung
Meistens sieht
man Hooligans bei Fußballspielen, aber es gibt sie auch bei anderen Sportarten
und in anderen Lebensbereichen. Die Hooligan-Bewegung stammt ursprünglich aus England und hat sich sehr schnell weltweit ausgebreitet. In den 1950er und
1960er Jahren war Hooliganismus in Großbritannien auch bei Tanzveranstaltungen
in Großstädten weit verbreitet. Die ersten Vorfälle von Hooligans gehen bis ans
Ende des 19. Jahrhundert zurück. Heute gilt der Begriff im angelsächsischen
Sprachgebrauch als veraltet. Die Großeltern kennen ihn, die mittlere und die
junge Generation haben ihn (im Gegensatz zur Situation in Deutschland) nicht im
aktiven Sprachrepertoire, sondern belächeln die altbackene Bezeichnung. Den
gemeinten Personenkreis bezeichnet man eher als riots.
Philosophie und Hooligan-Kultur
Bestimmte Elemente der Hooligan-Kultur sind unter anderem
das Kultivieren einer Ästhetik der Aggression. Die meisten geben an, dass ihr
Bewegunggrund der Kick sei, den man mit physischer Gewalt erreicht.
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Leute der Hauptgrund.
Hooligans sind nicht nur ein Haufen wilder Leute, sondern
es gibt sowohl eine hierarchische Ordnung, als auch den sogenannten Ehrenkodex,
den man als Hooligan beachten sollte. Der sagt aus, dass man keine Zuschauer
der Veranstaltung verletzten darf, sondern nur gegnerische Hooligangruppen
attackieren darf. Außerdem sollten beide Gruppierungen zahlenmäßig gleich stark
sein.
Schauplätze von Hooligans
Immer öfters, vor allem in England, kommt es mittlerweile
zu Konflikten außerhalb des Stadions, da rund um die Stadien bereits eine hohe
Aufklärungsrate von Gewaltdelikten vorliegt. Oft verabreden sich die
verfeindeten Hooligangruppen im größeren Umfeld des Stadions um von der Polizei
nicht gleich verhaftet zu werden. Die Maßnahmen des höheren Polizeieinsatzes
bzw. der höheren Videoüberwachung haben das Problem nicht gelöst, sondern nur
verdrängt. Mittlerweile suchen viele Hooligangruppen den Konflikt in unteren
Ligen oder auf neutralen Plätzen, wo es meist zu noch mehr Gewaltbereitschaft
kommt als in großen Stadien.
Politische Motivation
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durch die unterschiedliche Herkunft der einzelnen Hooligans in ihren Gruppen
zurückführen. Trotzdem lässt sich anhand von einigen Namen von Gruppen die
Zugehörigkeit erkennen.
Rechtsextremismus
Vom Hooliganismus ist es nicht mehr weit zum
Rechtsextremismus. Der Hass der verfeindeten Gruppierung richtet sich laut
einer Umfrage aus Deutschland bei Rechtsextremen nicht nur gegen die
verfeindeten Hooligans sondern generell gegen das Land. Deshalb kommt es gerade
bei Länderspielen oft zu rechtsradikalen Ausschreitungen.
Anhand dieser Umfrage kann man feststellen,
dass es in Deutschland derzeit 13.000 Hooligans gibt. Laut Bundesregierung hat
der Verfassungsschutz bei knapp zehn Prozent der in der Polizeidatei
„Gewalttäter Sport“ erfassten Hooligans Gewalttaten im rechtsextremen Bereich
aufgezeichnet. Die genaue Zahl lässt sich jedoch nur schwer feststellen, da man
von einer weitaus höheren Zahl ausgehen kann, da die Dunkelziffer recht hoch
sein könnte. Darüber hinaus muss man die kriminelle Energie beachten, die in
einem Hooligan steckt.
Beispiele aus Österreich:
Vorfälle mit
nationalsozialistischen Symbolen:
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Bei dem Spiel von St.
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