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Hochkulturen in Europa .doc

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BRG Viktring Klagenfurt
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2003
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Hochkulturen in Europa

Erste Hochkultur in Europa entstand in Griechenland (Kreta) à Minoische Kultur (benannt nach König Minos)

Entstanden im 3. Jahrtausend vor Christus

Hochblüte der Minoische Kultur: 2000 v. Chr. bis etwa 1400 v. Chr.

Wieso entstand diese Hochkultur?

    intensiver Handel mit anderen Hochkulturen (z.B. Ägypten) à Schifffahrt

    Entwicklung einer Schrift à Linear A (Kennzeichnung des Besitzes, Organisation und Verwaltung wirtschaftlicher Güter wie Getreide etc.)

    fruchtbare Böden, intensive Landwirtschaftliche Produktion (aber keine Rohstoffe)

    monumentale Architektur (große Tempel und Paläste à Palast von Knossos), man spricht deshalb heute von einer „Palastkultur“; Tempel sind nicht befestigt, deshalb vermutet man, dass es sehr friedlich war und man sich nicht von außen schützen musste

    Religion: Sie verehrten meist weibliche Naturgöttinnen (z.B. Schlangengöttin) à matriarchale Gesellschaft

Vulkan bricht auf der Insel Thera (heutiges San Turin) aus à Hat nichts mit dem aHat nichts mit dem Untergang der Minoischen Kultur zu tun.

Die Ursache des Unterganges muss also eine andere gewesen sein à Legende des Minotaurus:

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Untergang der Minoischen Kultur also wegen einem kriegerischen Ereignis.

Nach der Minoischen Kultur folgt die Mykenische Kultur (Mykene à antike Stadt).

Mykenische Kultur: zwischen 1600–1200 v. Chr. à entstanden auf dem Festland

Unterschiede zur Minoischen Kultur:

    Befestigungsanlagen à Mykener waren ein kriegerisches Volk (man hat Waffen, Kriegshelme, Streitwagen,.. gefunden)

    es gab eine andere Schrift à Linear B

Nach der Mykenischen Kultur folgt das Dunkle Zeitalter (Dark ages).

Beginn um ca. 1200 v. Chr.:

Es kommt zu einem Kulturbruch (= Zerfall der Mykenischen Kultur) (Schrift verschwindet etc.) der Mykenischen Kultur mit der Einwanderung griechischer Stämme aus dem Norden (z.B. Dorer, Jonier, Aioler,..)

Ende um ca. 850 v. Chr. à Die Schriftlichkeit taucht wieder auf (die Griechische Schrift entsteht): Es tauchen 2 bedeutende Werke auf: die Ilias und ein bisschen später die Odyssee des Dichters Homer à man spricht deshalb von den homerischen Epen oder der homerische Zeit

Trojanischer Krieg: Man entführt die hübscheste Frau, Helena.

à 10 Jahre langer Krieg

à Helden: Hektor (lat. Herkules), Achilleus (ist nur an der Ferse verwundbar, Apollo verletzt ihn tödlich)

 

 

Die Dark ages werden von der Homerischen Zeit abgelöst.

 

 

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1.    Prinz von Troja PARIS

2.    entführte „Schönheit“, verheiratet mit Menelaos HELENA

3.    trojanischer Held HEKTOR

4.    König von Mykene AGAMEMNON

5.    bis auf die Ferse unverwundbarer griechische Held ACHILLEUS

6.    König von Ithaka, Gemahl von Penelope ODYSSEUS

7.    griechische Gott des Lichts/silberner Bogen APOLLON

8.    Göttin der Weisheit/Schutzgöttin Athens ATHENE

Lösung A: Ilias

Lösung B: Odyssee

Ilias und Odyssee sind nicht nur spannende Texte, sondern auch historische Quellen zur Frühgeschichte Griechenlands.

Die Quellen sind allerdings sehr umstritten.

Die Ereignisse die in der Ilias beschrieben werden, sind historisch höchst umstritten. Es deuten viele Dinge darauf hin, dass diese Dinge nicht wahr sind (z.B. die Götter bestimmen das Geschehen, der Trojanische Krieg müsste kurz vor der Zeit stattgefunden haben, als Homer diese Dinge niedergeschrieben hat, es werden eine Reihe von Gegenständen besonders genau und detailgetreu beschrieben, was vermutlich in Verbindung mit den archäologischen Funden keine alltäglichen Gegenstände waren.

Sie waren besonders, weil sie Relikte (=Restbestände) aus der Mykenischen Zeit darstellten.

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Quelle: Homer, Odyssee VIII 387 ff.: Über die homerische Adelswelt

Welche gesellschaftlichen Gruppen werden erwähnt?

§  Handwerker (Zimmermann, Schmied, Ärzte, Künstler à Spezialisten)

§  Bauern auf den Feldern (Tagelöhner, Erntearbeiter à rechtlich frei aber wirtschaftlich abhängig, hörig)

§  DienerInnen (Sklaven à rechtlos, unfrei)

§  Könige, Adelige

Was erfährt man über die wirtschaftlichen Verhältnisse?

Agrargesellschaft (ca. 90 % der Bevölkerung waren Bauern)

Was erfährt man über die politischen Verhältnisse?

§  Monarchie mit 13 Königen (Alkinoos ist der Herrscher) à Primus Inter pares (= der erste unter den Gleichrangigen, er muss seine Fähigkeit zu Herrschen immer wieder bestätigen)

§  außenpolitische Beziehung (Gastfreundschaft (gift-giving-society) à Geschenke)

§  die Macht des Adels beruht auf Landbesitz à Agrargesellschaft

Soziale Ordnung (8./7. Jh. vor Chr.) à geschlossene Hauswirtschaft

Adelige Herren mit Familie (auf Landgütern)

freie Gefolgsleute (Waffendienst)


Gesinde (Angestellte)


unfreie Diener (Sklaven) verarmte Freie (Tagelöhner)

Andere Bevölkerungsgruppen:

§  Spezialisten (z.B. Handwerker)

§  freie Bauern

 

Außenpolitische Beziehungen waren wenig geregelt.

Zwei stabilisierende Elemente gab es trotzdem: Gastfreundschaft

eheliche Verbindungen

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Die Religion der damaligen Zeit: Die Welt der olympischen Götter (in Menschengestalt à Aussehen, Gefühle, Denkweise à sie waren allgegenwärtig, mächtig und unsterblich.)


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