Inhaltsverzeichnis:
1. Geschichte
2. Die Opfer in
Hiroshima und
Nagasaki
3. Hibakusha
4. Gedenken
5. Bekannte Hibakusha
Hiroshima und Nagasaki
1. Die Atombombenangriffe auf
Hiroshima und Nagasaki vom 6. und 9. August 1945 wurden nach einem
erfolgreichen Atombombentest von Präsident Truman beschlossen und angeordnet.
Durch die beiden Atombomben starben ca. 92’000 Menschen sofort und ca. 130’000
Menschen bis Jahresende an den Folgeschäden. Weitere Hunderttausende starben in
den folgenden Jahren oder wurden behindert geboren.
Hiroshima und Nagasaki wurden
aus folgenden Gründen als Ziele gewählt:
-Hiroshima wurde
bis zu diesem Zeitpunkt noch verschont von Bombardierungen.
-Hiroshima war
ein Truppensammelpunkt und diente zur Lagerung kriegswichtiger Güter.
-Hiroshima hatte
keine Kriegsgefangenenlager, daher wurden nicht die eigenen gefangenen
Soldaten getötet.
-In Hiroshima gab
es viele Holzbauten. Die Amerikaner haben deshalb mit einem grossen
Brand gerechnet.
-Nagasaki war damals
ein wichtiger Kriegshafen. In Nagasaki wurden unter anderem die
Torpedos gebaut, mit denen Japan die US-Flotte auf Pearl Harbour
angegriffen hatte.
2. a) Die Opfer in
Hiroshima:
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b) Die Opfer in
Nagasaki:
Etwa 22’000 Menschen starben
sofort. Weitere 39’000 starben in den nächsten Monaten. Anderen Schätzungen
zufolge gab es insgesamt 70’000 bis 80’000 Tote.
3. Hibakusha:
Die Personen, welche die
Atombombenangriffe 1945 überlebt haben, nennt man Hibakusha (das bedeutet
Explosionsopfer). Heute gibt es immer noch ca. 340’000 Überlebende.
Da die Strahlenkrankheit
damals als ansteckend galt, wurden Hibakusha gesellschaftlich diskriminiert.
Viele Hibakusha werden erst heute als solche registriert, da sie erst jetzt über
ihre Geschichte berichten. Die häufigste Folgeerkrankung waren Tumore und
Erkrankungen der Schilddrüse. Viele der Opfer erlitten allerdings auch
psychische Schäden: Sie hatten oft Angst, ob ihre Kinder gesund geboren werden
oder bekamen Schuldgefühle. Viele Hibakusha (40’000) kamen aus Südkorea und
kehrten in den meisten fällen zurück in ihr Heimatland. Die Japanische
Regierung entschädigte jedoch erst im Jahre 2005 40 koreanische Hibakusha.
4. Gedenken:
In Hiroshima wurde die zerstörte
Innenstadt wieder aufgebaut. Nur eine Insel im Fluss wurde als Friedenspark
erhalten. In diesem Friedenspark gibt es mehrere Gedenkstätten: Eine Flamme,
die erst erlöschen soll wenn alle Atombomben zerstört würden; die
Atombombenkuppel (Ruine der Handelskammer von Hiroshima); und das Friedensmuseum.
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5. Bekannte
Hibakusha:
a) Die junge Sadako Sasaki
war erst 2 Jahre alt als die Bombe über Hiroshima explodierte. Sadako war ein
fröhliches Mädchen. Sie ist scheinbar gesund aufgewachsen. Im Alter von 12
Jahren am 21. Februar 1955 ist sie im Sportunterricht zusammengebrochen und ins
Krankhaus eingeliefert worden. Die Ärzte diagnostizierten Leukämie. Mitte
Oktober veränderte sich die Farbe von Sadakos Beinen und sie schwollen an. Eine
ihrer Freundinnen kam zu ihr ins Krankenhaus um sie zu besuchen und erzählte
ihr von einer japanischen Legende die sagt, dass wenn man es schafft 1000
Origami Kraniche zu falten, gehe ein Wunsch in Erfüllung. Also fing Sadako an
1000 Kraniche zu falten, jedoch ging ihr Wunsch nicht in Erfüllung weiterleben
zu können. Sie starb am 25. Oktober an Leukämie.
Heute gibt es ein Denkmal in
Hiroshima, das an sie erinnert.
Es schicken immer noch Kinder
aus der ganzen Welt tausende Kraniche zu ihrem Denkmal.
b)
Man kann sich fragen ob er unglaubliches
Pech oder einen Schutzengel hat. Tsutomu Yamaguchi überlebte beide Atombombenangriffe
der USA. Am 6. Oktober befand er sich in Hiroshima als die erste Bombe
detonierte.
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