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Hinduismus .doc

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Faculty
Social Science
Discipline
Theology
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University, School
BG/BRG Knittelfeld
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2003
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Hinduismus

Der Hinduismus ist eine geschichtlich gewachsene Religion. Es gibt im Hinduismus kein einheitliches System, keine allgemein akzeptierten Dogmen, kein Lehramt und keinen Gründer. Man nimmt an, dass die Religion der Inder auf die im 1. Jahrhundert entstandenen heiligen Schriften zurückgeht.

Für den Hindu ist das Leben vom Morgen bis zum Abend, von der Geburt bis zum Tod von der Religion durchdrungen. Riten, Gebete, Opfer, Lesungen heiliger Texte, Waschungen, Meditation und Fasten prägten den Alltag.

Die unzähligen Tempel sind nicht wie bei uns Versammlungsorte der Gläubigen, sondern Wohnungen der Götterbilder, die dort liebevoll geschmückt und verehrt werden.

Hunderttausende Menschen strömen jährlich zu den Ufern des Ganges, wenn sie denken dass ihr Tod naht. Wenn man am Ufer des Ganges stirbt, bedeutet es im nächsten Leben in einer höheren Kaste zur Welt zu kommen.

Das Kastenwesen:

Die indische Gesellschaft kennt unzählige nach Beruf und Gegend unterschiedene Gesellschaftsschichten. Jede Gruppe - Kaste oder Unterkaste – hat ihre Vorschriften. Sie prägen nach wie vor das konkrete Leben in Beruf, Familienleben, Heirat und Tagesgeschehen.

Die Kaste sagt, was getan werden kann, getan werden muss oder auch nicht getan werden darf.

 

Die bekannte Einteilung sind die vier Hauptkasten:

·        Brahmanen: Ruhe, Selbstbeherrschung, Reinheit Geduld und Aufrichtigkeit

·        Kshatriya: Heldentum, Energie, Freigiebigkeit, Herrschen

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·        Shudra: Dienende Arbeiten

Lebensstadien:

·        Schüler: Lehre bei einem Guru

·        Heirat: Gründung einer Familie, Ausübung des Berufes

·        Großeltern: Leben für sich alleine

Einsiedler: Bindungen zur Familie und Kaste wird abgebrochen

Grundwerte:

·        Kama: Verlangen, Begehren, Wohlstand, Vermögen

·        Samsara: Ewige Wiederkehr, die weder Anfang noch Ende kennt

·        Karma: Gesetz des Handelns

·        Moksha: Befreiung und Erlösung des Menschen

Götter:

Der Hinduismus ist in der Tat ein Bündel verschiedener Religionen. Er kennt über 330 Millionen Götter, has heißt, es gibt unendlich viele.

Sehr bekannt ist die Götterdreiheit Brahma, der Weltschöpfer, Vishnu, der Welterhalter und Shiva, der Weltzerstörer.


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