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Hilferuf, Auszug eines Gespräches mit Rolf Stangenberg (Page 4).doc

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Faculty
Social Science
Discipline
Psychology
Document category
Miscellaneous
University, School
FernUniversität in Hagen
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Psychology

Epilepsie Erscheinungsformen Ursachen und Behandlung
Epilepsie Erscheinungsformen­ – Ursachen – Behandlung Spezialgebiet für Biologie und Umweltkunde 8A Jahrgang 2006/07 Inhaltsverzeichnis­ Einführung........­... 3

So! Das willst Du aber nicht mitkriegen, nicht wahr? Und deshalb hast Du Dich verpieseln wollen. Du willst nicht mitkriegen, wer Du bist überhaupt, mit Sicherheit. Das ist nämlich das ganze Problem. Du willst nicht wissen wer Du bist, aber gleichzeitig ist das Deine größte Sehnsucht, zu wissen, wer Du bist. ..Aber Du hast sehr viele Kräfte in Dir, die Dich ständig davon abbringen wollen.....

.. Aber was nützt Dir diese Energie, solange Du sie nicht lenken kannst in eine gute Richtung.....

.. Wenn Du jetzt Dich entscheidest: “So, jetzt habe ich aber die Schnauze voll, jetzt will ich endlich ...“ So, das ist Verantwortung übernehmen - zu sagen:“ Jetzt will ich endlich diese Mächte von mir weisen, weil die gehen mir so was von auf den Sack, ich kann damit nichts mehr anfangen“.

Dann kannst Du Dich jetzt entscheiden Dir zu vergeben für Deine Unwissenheit (was Du gestern oder jemals jemand getan hast, dafür kannst Du Dir nicht vergeben, das ist geschehen, aber für Deine Unwissenheit, Deine fehlende Einsicht oder für Deine Unbewusstheit ), dass Du ein Sklave unter Umständen dieser Unwissenheit gewesen bist, die Dich übermannt und gezwungen hat, Dich gestern so zu verhalten.

Du vergibst Dir also für Deine Unbewusstheit und Deine Unwissenheit. So, den vierten Schritt haben wir jetzt auch durch.

 

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..... das weißt Du? Du weißt also, dass Du die Angst in Dir hattest, ein Versager zu sein? Und Du wusstest (Unterbrechung)

Gut, ich habe gesagt, Angst zu versagen, Angst, es nicht zu schaffen, Angst in Selbstzweifeln zu versinken. Also, d. h. im Klartext, Du siehst jetzt, dass der Fred auch aus der Angst, als Versager dazustehen, wenn er bei Dir bleibt sozusagen, dass er gezwungen war, sich von Dir zu trennen, weil sonst nämlich keine andere Möglichkeit gesehen hatte, dieser Konfrontation zu entgehen, dass er hätte zu Dir sagen müssen (Unterbrechung)

Noch einmal, ich rede von der Angst, die sein Leben zerstört hat, die Angst zu

versagen und dass diese Angst unter anderem dafür verantwortlich ist, dass er sich von Dir getrennt hat. Und ob Du Dir das vorstellen kannst? Wärest Du denn bereit, wenn er ein Sklave seiner Ängste ist, ihm dafür zu vergeben? Für seine, noch mal, nicht dafür, was er Dir angetan hat, sondern für seine Unbewusstheit.

Dafür kriegst Du eine Meditation, und ich möchte, dass Du die mit Fred machst. Und in dieser Meditation wirst Du dann merken, ob Du ihm vergeben hast. Denn wenn Du ihm vollkommen vergeben hast, dann wirst Du keinerlei Wut und Widerstand ihm gegenüber spüren.

 

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Um das jetzt mal einfach zu sagen: Mit den Inhalten des Verstandes. Die Inhalte des Verstandes sind erstmal Deine Gedanken, Deine Gefühle und Deine gemachten Erfahrungen und Lebenssituationen. Das ist das, womit Du Dich identifizierst, d. h. wenn ich Dich frage „ja, wer bist Du denn, Monika?“ dann wirst Du mir, was weiß ich, die Geschichte: Ich bin Monika, so und so alt, und ich habe die und die Erfahrung gemacht, und im Augenblick denke ich das und das, und da- und davon bin ich überzeugt, und das und das ....“

Und all das, was Du mir da erzählst bist Du nicht. Das ist nur, was Du denkst, was Du bist und das ist das Problem. Wie kommst Du aus diesem Drama raus? Indem Du nichts anderes tust als Du anfängst, immer öfter, im Laufe des Tages, und wenn es nur ½ Minute ist, Dich bewusst zu fragen, „was fühle ich jetzt, was denke ich jetzt, was wird mir jetzt bewusst.

Und diese Dinge, die Dir dort bewusst werden, die kannst Du zum großen Teil, deshalb sind sie Dir auch nicht bewusst, zum großen Teil, nicht akzeptieren. D. h., das Schlüsselwort ist: Akzeptieren. Wie schaffst Du es jetzt, Dinge zu akzeptieren? Übrigens, Du kriegst auch einen Zettel, auf dem steht alles noch mal zusammengefasst drauf, da steht auf der linken Seite: „Aus dem Leiden“ rechte Seite: „ In das Sein und dem Zustand des Glücks“.

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Du hast mir gesagt, dass Du erkannt hast, dass Du Hilfe brauchst. Du hast 2. akzeptiert, angenommen, dass Du Hilfe brauchst, und Du hast das 3. ausgedrückt, indem Du mich angerufen und gesagt hast: „Rolf, ich brauche Deine Hilfe“.

Das ist verantwortungsvoll. Das meine ich. So, wenn Du das mit allen Dingen genauso tun würdest, würde sich jedes Problem auflösen, weil jedes Problem hängt direkt damit zusammen, dass Du nicht hier bist, sondern in der Vergangenheit oder in der Zukunft, sprich, in Gedanken, die mit Vergangenheit zu tun haben oder mit Gedanken, die mit den Sorgen über die Zukunft zu tun haben.

Du bist versklavt in dem Wust von mentalem Lärm. So, und das ist Dein Problem, d. h., weil Du ständig denkst und denkst und denkst, ohne es mitzukriegen, kannst Du nichts mehr fühlen, kannst Du nichts mehr mitkriegen, was alles noch so schönes im Moment passiert. Deine einzige Aufgabe, ist wieder zurück in diesen Zustand des Jetzt zu kommen und auf einmal fängt das Leben wieder an zu Leben.

Und das machen wir jetzt einfach mal, und zwar an diesen Beispielen, die ich eben schon mal angedeutet habe. Das erste, was ich Dich fragen möchte, was – und es ist scheißegal, was, es kommt immer, wenn Du etwas beobachtest, zu der Er-lösung.

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Wenn Du einen Schmerz wahrnimmst, dann mag er auch eine Zeit intensiver werden, aber auf einmal ist er weg. Immer, immer. Und zwar durch das Phänomen des Bewusstwerdens durch die Beobachtung. Kannst Du mal definieren, was Gefühl ist? (die meisten Menschen wissen gar nicht, was Gefühl ist). Ein Gefühl ist eine Energie in einem Körper, die Du lokalisieren kannst und wahrnehmen könntest als so etwas wie Kribbeln, Wärme, Kälte, Ziehen und Druck.

Das ist ein Gefühl. Alles andere ist .... Da hast Du ein Riesenproblem mit, mit fühlen, mit Bewusstwerden von Fühlen. Trotzdem kannst Du das umdrehen, Du kannst Dich fragen, was fühle ich jetzt

(Übung/Kopf – hat mir in dem Augenblick damals nichts gebracht, weil ich überhaupt nicht kapiert hatte, was der Zweck dieser Übung sein sollte)

UNTERBRECHUNG - Ich glaube, was wir im Augenblick machen, kommen wir über das bewusste Fühlen in den Zustand des HIER und JETZT. Und im hier und jetzt gibt es kein Problem. Das ist eigentlich der Witz, worum es eigentlich geht. (Widerstand) Das ist mir völlig klar.

Dein Verstand will Dich ständig aus dem Hier und Jetzt rausbringen, weil Dein Verstand kann im Hier und Jetzt nicht überleben (Wenn Du intensiv beobachtest und spürst, ist der Verstand ausgeschaltet). Dein Verstand hat aber soviel Macht, dass Du keine Ahnung hast im Augenblick davon, dass er Dich fast ständig besetzt hält, Und der Schlüssel ist, in das Hier und Jetzt zu gehen und beobachten (spüren, wahrnehmen, erkennen, fühlen), was ist und das akzeptieren (annehmen), egal, was es ist.

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Egal, was es ist: Du wirst wütend, Du wirst sauer, Du wirst dies oder das, oder es zieht sich was zusammen, oder Du kriegst Krämpfe - es ist völlig egal, was es ist, aber Du bleibst dann in Dir und bei Dir. Das ist alles, das ist wirklich alles, das weißt Du noch nicht, aber das ist das, worum es geht, nämlich, im Hier und Jetzt zu sein.

Und Du bist überall, nur nicht im Hier und Jetzt.

Wenn ein Gedanke innerhalb von 5 Minuten 20 mal auftaucht, und dieser ist destruktiv, und man will, dass er verschwindet, dann erlaubt man ihm einfach, zu verschwinden. Oder man beobachtet ihn im Hier und Jetzt. D. h., Du haftest Dich nicht mehr an den Gedanken, sondern beobachtest ihn, dann bleibst Du im Hier und Jetzt.

Du wirst die Gedanken nicht direkt abstellen können. Sie kommen und kommen und kommen wie ein Wasserfall, aber Du brauchst Dich nicht mit ihnen zu identifizieren, Du brauchst sie nicht aufzuschnappen, um dann ein Drama draus zu machen. Das machst Du aber: „Er hat mich im Stich gelassen“ ist erst einmal nur ein Gedanke.

Wenn Du sagst: „Ja prima, es ist nur ein Gedanke und ich erlaube ihm aber zu verschwinden, weil mit dem habe ich gar nichts zu tun“, dann hast Du kein Problem, aber wenn Du den aufschnappst und denkst, „mir passiert das immer, keiner liebt mich, kein Wunder, ich habe ja auch..und das werde ich nie ändern und da komme ich nie wieder raus“, ja, dann bist Du verloren.

 


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