4.3
Interkulturelle Erziehung
-
richtet sich an ausländische und einheimische Kinder
-
gilt als wichtiges Bildungselement für die
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Persönlichkeitsentwicklung des Schülers
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Verbesserung und Weiterentwicklung der Beziehungen zwischen Kulturen
und Nationen
Doppelaufgabe der Schule:
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Eingliederung in die dt. Schule
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Offenhalten der Möglichkeiten einer Wiedereingliederung in die
Schule des Heimatlandes
à
Einführung des muttersprachlichen Unterrichts
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Muttersprache pflegen und weiterentwickeln
-
geographische, kulturelle und politische Kenntnisse und
Einsichten über Herkunftsland erwerben
-
sprachliche Vielfalt in Deutschland sichern
à
muttersprachlichen Unterricht grundsätzlich für deutsche Schüler öffnen
à Ort des interkulturellen
Lernens
-
wichtig: Begriffsbildungen und Wertvorstellung
im Unterricht müssen auf der deutschen Sprache aufbauen, damit das Kind
auch diese Sprache lernt
Ziele interkultureller
Erziehung:
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Kenntnisse über andere Kulturen erwerben
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Entwicklung von Neugier, Offenheit und Verständnis für andere
kulturelle Prägungen
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Vorurteile gegenüber Fremden wahr- und ernst nehmen
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Das Anderssein der anderen respektieren
-
Verständnis für andere Standpunkte entwickeln
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Das Gemeinsame und Verbindende in den Kulturen entdecken
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Auseinandersetzung mit Widersprüchen zwischen den Kulturen
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à
Durch interkulturelle Erziehung können somit durchaus positive Effekte erzielt
werden, die letztendlich aus der kulturellen Vielfalt der
Schülerschaft in der GS hervorgehen.
à
Der LP der Grundschule bietet nahezu in allen Fächern interkulturelle
Lernfelder an (besonders im Sach- und Religionsunterricht).
5.
Chancen der Heterogenität
in der GS
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Durch empirische Befunde hat man herausgefunden, dass Kinder lieber und
oft auch besser von Kindern als von Lehrern lernen. à Chance das Kinder mit Lerndefiziten sich an
leistungsstärkeren Kindern orientieren. Das Miteinander- und Voneinander
Lernen wird in heterogenen Gruppen zur Selbstverständlichkeit.
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Kommunikation wird gefördert. Dadurch können Freundschaften, z. B.
zwischen behinderten und nicht behinderten Kindern kommen.
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Kinder lernen, dass jeder Mensch individuell ist, dass es
verschiedene Begabungen, Stärken, Schwächen und Ansichten gibt. Diese gilt es zu
tolerieren und zu achten. Sie lernen sich gegenseitig zu helfen.
Dies wirkt sich auch auf ihr zukünftiges Leben aus, was gerade in
unserer heutigen multikulturellen Gesellschaft von großer Bedeutung ist.
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Heterogenität kann egozentrischen Einstellungen entgegenwirken.
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Ss lernen ihre eigene Individualität entdecken und anerkennen
6.
Risiken der Heterogenität
in der GS
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Dem Lehrer gelingt es oft nicht auf die einzelnen Schüler einzugehen,
d.h. je größer die Heterogenität, desto schwieriger wird die Individualisierung
und Differenzierung.
-
Lehrer hat aufgrund der erforderlichen, zunehmenden inneren
Differenzierung keine Zeit mehr à
mehr Zeit für Vorbereitungen, steht nicht im Verhältnis zum Gehalt eines
GS-Lehrers.
-
Es gibt ein höheres Konfliktpotential in heterogenen
Grundschulklassen.
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Gegenseitiges Verständnis muss erst erworben werden, kann auch
misslingen.
7.
Schlussgedanke
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