Helmut Feilke: Wege zum Text
Zusammenfassung
Helmut Feilke beschreibt in seinem Artikel die Bedeutung der Texte als Werkzeug der Kommunikation. Er arbeitet die wichtigsten Aspekte für eine grundlegende Textfertigkeit im Alltag heraus und geht dabei besonders auf die Förderung von Textkompetenzen im Schulunterricht ein.
Zum einen konzentriert sich Feilke auf die Funktion der Texte im Unterricht als Gegenstand der Beurteilung und wichtigen Bezugspunkt der Verständigung zwischen SchülerInnen und LehrerInnen. Dabei spricht er das Problem des Textverständnisses und der Ausdrucksschwierigkeiten von Schülern an und führt als Ursache fehlendes textbezogenes Wissen und ungenügende Text-Fähigkeiten an. Um diese Kompetenzen zu fördern, zeigt F. im weiteren Verlauf wichtige Punkte auf, denen im Unterricht besondere Beachtung geschenkt werden solle, und spricht dabei die besondere Leistung schriftlicher Texte an.
Am Beispiel einer unklaren Nachricht, die eine Mutter mit mangelnder Textpraxis der Lehrerin ihrer Tochter hinterließ, werden grundlegende Bedingungen herausgefiltert, die einen Kontext für das Verstehen von Texten schaffen sollen, wie zum Beispiel die korrekte orthografische Verwendung und satzgrammatische Ausführlichkeit.
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1. Kontexte klären: Hierzu sei es unter anderem auch wichtig, die kulturellen Kontexte der Erfahrung und des Wissens abzuklären. Auch die Kenntnisse sogenannter Intertexte als Kontext sollten gefördert werden und zur Perfektion sprachlicher Muster beitragen.
2. Textsortenbewusstsein entwickeln: Als schwierige Aufgabe sieht F. es hierbei, die verschiedenen Textfunktionen stimmig auszuwählen und durch die Stütze von Textsorten Kohärenz zu entwickeln.
3. Texte gliedern: Sätze inhaltlich miteinander zu verbinden und einen inneren Zusammenhang zu finden, werde unter anderem erreicht durch den Einsatz von Kernsätzen, Thema-Rema-Folgen oder Wissensrahmen.
4. Zusammenhänge erkennen und deutlich machen: Es sei vor allem wichtig, dass die Perspektiven des Schreibers bei der Diskussion miteinbezogen werden und produktiv mit den Texten umgegangen wird.
Abschließend macht Feilke sein Ziel deutlich, eine unterrichtliche Textkultur zu entwickeln, bei der die Eigenproduktion und der Austausch von Texten in einer Art Unterrichtswerkstatt ermöglicht werden solle.
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