Title, Topic

Heinrich der Löwe und der Welfenhof in Braunschweig .doc

®
Page 1 of 4
[1] [2] [3] [4]
Faculty
Human Science
Discipline
German
Document category
Term paper
University, School
Philipps-Universität Marburg
Additional information
Responsible User
This text has been add by user anne1682 on 2010-07-07. Disclaimer
Popularity
436  visits
Document length
~3.841  Words
~23.049  Chars
Rating
Networking




















More documents
German

Theologischen Hintergrund der Eheauffassung im Drama Susanna
Legen Sie den theologischen Hintergrund der Eheauffassung der Protestanten am Beispiel des Dramas "Susanna"­ dar. In dieser Arbeit wird anhand von Beispielen aus Lutherschen Texten und


Wie Kinder schlachten miteinander gespielt haben
Wie Kinder schlachten miteinander gespielt haben Eine kleine Geschichte, in der es darum geht, wie aus einem Kinderspiel bitterer Ernst wird. Fünf- und sechsjährige Kinder spielen in verteilten Rol


Kanzleisprachen
KANZLEISPRACHEN Kanzleisprache als wissenschaftlicher­ Terminus - Kanzleisprache ist als wissenschaftlicher­ Begriff seit dem 18. Jhd. gebräuchlich - meint geschriebene Sprache der städtisch


Grimmsches Wörterbuch
Deutsches Wörterbuch UP in Olmütz, FF Mgr. Marie Krapmann Ivana Skřivánková Jacob Grimm (4. 1. 1785 in Hanau) Wilhem Grimm (24.2.1786 in Hanau) Beide Brüder haben sich mit Philologie und Ge

Fachbereich: XXX

Seminar: HS Höfische Kultur um 1200

Veranstalter: XXX

XXX (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Semester: WS 2008/09

Machtrepräsentation

in Literatur und Architektur

-

Heinrich der Löwe und der Welfenhof in Braunschweig

XXX

Studiengang: LA Germanistik/Sport

Semesterzahl: 9

Adresse: XXX

XXX

E-Mail: XXX

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung. 3

1.1. Braunschweig um 1200. 3

2. Repräsentation durch Literatur. 4

2.1. Das Rolandslied. 4

3. Machtlegitimation durch Architektur am Welfenhof in Braunschweig. 6

3.1. Das Löwenmonument 6

3.2. Burg Dankwarderode. 8

3.3. Braunschweiger Dom.. 9

3.3.1. Marienaltar. 11

3.3.2. Siebenarmiger Leuchter. 12

3.3.3. Evangeliar. 13

4. Zusammenfassung. 15

5. Literatur. 17

1.    Einleitung

 

In dieser Arbeit, die den Abschluss des Hauptseminares „Höfische Kultur um 1200“ bildet, ist es mein Anliegen dem Wirken Heinrichs des Löwen als Mäzen für die Stadt Braunschweig nachzuforschen und in exemplarischer Betrachtung ausgewählter Stiftungsbeiträge des Welfenfürsten Schlüsse in Bezug auf repräsentative Außenwirkung zu ziehen.

Nach einer einführenden Betrachtung des Braunschweiger Hofes um 1200, sollen in zwei separat behandelten Abschnitten seine Selbstwahrnehmung und das korrelierende Machtverständnis anhand der Ausdrucksformen in Literatur und Baudenkmälern untersucht werden.

 

1.1.  Braunschweig um 1200

 

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Heinrich der Löwe und der Welfenhof in Brauns[...].doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Sie [Heinrich und Mathilde] haben diese Stadt glanzvoll erhöht. Die Fama verkündet es über den ganzen Erdkreis. Sie haben der Stadt mit geweihten Kirchen und dem Reliquienschatz welfender Heiliger Glanz und Ansehen geschenkt und sie mit weiten Mauern befestigt.[1]

Heinrich erkannte bereits Mitte des 12. Jahrhunderts die strategisch günstige Lage der Stadt und begann sie zu seiner festen Residenz auszubauen. Erstmals um 1031 urkundlich erwähnt, stellte sich Braunschweig (damals Brunesguik) als Siedlung dar, die den Schnittpunkt bedeutender Handelsstraßen bildete.[2] Hinzu kam, dass die Oker für den Schiffverkehr einen Handelsweg bot, der über Aller und Weser nach Bremen und hin zum Meer führte.

Heinrich muss diese Vorzüge erkannt haben und iniziierte beispielsweise durch die Gründung neuer Handwerker- und Gewerbesiedlungen einen wirtschaftlichen Prozess. Doch gerade im Ausbau der Pfalz gestaltete der Welfenfürst Braunschweig zu einem Gesamtwerk für weltliche Überzeugungsarbeit und herrschaftliche Repräsentanz.[3]

In den folgenden Ausführungen möchte ich besonders auf den Bau von Burg, Dom und Löwenmonument eingehen, da diese Wahrzeichen der Stadt noch heute von der wirtschaftlichen, wie auch kulturellen Bedeutung der einer Kaiserpfalz ähnlichen Residenz zeugen.

 

 

2.    Repräsentation durch Literatur

 

2.1.  Das Rolandslied

 

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Heinrich der Löwe und der Welfenhof in Brauns[...].doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Von den glänzenden himmlischen Heerscharen werden sie nach der Mühsal dieser Welt dorthin geleitet werden, wo sie mit allen erwählten Gotteskindern die ewige Seligkeit finden.

Dass sie sich das einmal vorgenommen hatten, das Buch vortragen und ins Deutsche übersetzten zu lassen, das bringt Ehre für Kaiser und Reich.“[4]

In diesen Zeilen, die das Ende des Rolandliedes des Pfaffen Konrad bilden, beschreibt er abschließend welch mächtiger Herrscher ihm den Auftrag für das Werk – welches aus dem französischen zu übersetzen war – gegeben hatte.

Den Auftrag für eine volkssprachliche Literatur zu geben, war für die Zeit Heinrichs des Löwen eher etwas Ungewöhnliches und Neues. Der Welfenhof kann somit in einer Vorreiterrolle der kulturell-politischen Förderung literarischer Dichtung gesehen werden, wobei dieser Bereich der Schriftlichkeit nur als ein Segment der umfassenden Selbstdarstellungsansprüche Heinrichs gesehen werden muss.

Es werden typologische Parallelen zwischen Heinrich und David gezogen. Der Welfenfürst soll in seiner Darstellung als der ‚neue‛ David die Tugendhaftigkeit des guten Christen verkörpern.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Heinrich der Löwe und der Welfenhof in Brauns[...].doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Des Weiteren lässt der Pfaffe Konrad ihn als großen, ehrenhaften Kämpfer und mächtigen Fürsten erscheinen.[5]

„Wir können in unserer Zeit dem König David keinen mit soviel Recht vergleichen wie den Herzog Heinrich. Gott gab ihm die Kraft, dass er alle seine Feinde besiegte. Er hat der Christenheit Ehre gemacht, und durch ihn wurden die Heiden bekehrt – das ist mit gutem Recht sein Erbe.“[6]

Weiteres zentrales Thema in dem Kreuzepos bildet die Ehrung Karls des Großen, dessen Ambitionen in Bezug auf die Heidenmission auf den Welfenfürsten übertragen werden sollen, und ihn „zum Typus des gerechten und gottesfürchtigen Herrschers“ erhöhen.[7]

3.    Machtlegitimation durch Architektur am Welfenhof in Braunschweig

In dem folgenden Abschnitt meiner Arbeit betrachte ich das Machtverständnis Heinrichs des Löwen in der Ausprägung architektonischer Stiftungen für den Welfenhof in Braunschweig. Anhand ausgewählter Baudenkmäler soll die Intention der von dem Welfenfürsten in Auftrag gegebenen Bauten untersucht werden. Gegenstand der Betrachtung sind neben Löwenmonument und Stiftskirche ebenso die Burg Dankwarderode.

 

3.1.  Das Löwenmonument

 

„..und heyz gezen von metalle

eynen lewen von richer kost,

dhen her setzete uf eynen post

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Heinrich der Löwe und der Welfenhof in Brauns[...].doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

so men noch mach scowen,

in dher burch zo Bruneswich.

daz thete dher vurste Heynrich

dhusent jar han ich gehort,

hundert sex und sexich von gotes bort,

nach sines namen scine und ort.“ [8]

Das Löwenmonument befindet sich auf der Freifläche im Winkel zwischen der Burg Dankwarderode und der Stiftskirche St. Blasii und zeigt ein in straff gespannter Haltung überlebensgroßes Tier mit brüllendem Blick in Richtung Heinrichs des Löwen Burg.

Der mittelalterlichen Chronistik nach, wird die Errichtung des Löwensteins auf das Jahr 1166 datiert. Es handelt sich dabei um die erste monumentale freistehende Figur des Mittelalters, die in ihrem Bleiguss der Technologie von Großbronzen aus Italien ähnelt.[9]

Neben der Legierung mit einem Zinkanteil, ist zu vermuten, dass das Denkmal vergoldet, beziehungsweise mit einem Goldfirnis versehen gewesen sein muss, worauf Rückstände in der Ohrmuschel, wie auch am rechten Vorderbein hindeuten. Besonders muss jedoch das Hauptmaterial, aus dem der Löwe gefertigt wurde, betrachtet werden, denn Bronze ist „ein Werkstoff, der einerseits eng mit dem Herrscherlob verknüpft ist, zum anderen ein Werkstoff, um Qualitäten des Gemeinwesens zu repräsentieren.“[10]


Page 1 of 4
[1] [2] [3] [4]


swopdoc.com ist not responsible for the content of this text provided by third parties

Legal info - Copyright - Terms - Partner - Statistik - Contact
antiblock.org adblockdetector.com

Swap your documents