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Hausübungen zu Kartographie LAK .doc

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Faculty
Environmental Science
Discipline
Geo Sciences
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Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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2007 Eder
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Geo Sciences

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Der Schöckl
Exkursion Schöckl Der Schöckl ist der Grazer Hausberg. Der Name Schöckl kommt ursprünglich aus dem Slawischen und wird erstmals 1147 als Monssekkel erwähnt und ab 1326 war er unter dem Namen Schöckl

Lukas Seitner

Mnr:0613012

Grundlagen der Kartographie für LAK

Hausübungen

1. Literaturzitate

2. Wegbeschreibung

3. Erstellen eines Höhenprofils

4. Schummerung

5. Was sind Schraffen?

6. Berechnung der Fläche eines Sees

und der Länge/Neigung einer Seilbahn

1. Hausübung: Literatur

Arnberger, Erik: Wesen und Aufgaben der Kartographie : topographische Karten ; (Aufnahme; Entwurf topographischer und geographischer Karten; Kartenwerke) / von Erik Arnberger u. Ingrid Kretschmer. - Wien, : Deuticke 1975,. - (Die Kartographie und ihre Randgebiete ; 1).

Fetzer, Fritz: Karteninterpretation. - 2.Aufl Braunschweig,: 1976

Hake, Günter: Kartographie : Visualisierung raum-zeitlicher Informationen / Günter Hake ; Dietmar Grünreich ; Liqiu Meng. - 8., vollst. neu bearb. u. erw. Aufl. Berlin: de Gruyter 2002

Hoffmann u. Campe: Vorarlberg, Hamburg,: 1971

Wilhelmy, Herbert: Kartographie in Stichworten, Hirt 1981.

Witt, Werner: Lexikon der Kartographie - Wien : Deuticke, 1979.

Hüttermann, A Karteninterpretation in Stichworten, Teil 1. Geographische Interpretation topographischer Karten. Berlin, Stuttgart 1993


2. Hausübung: Wegbeschreibung

 

 

Strecke: Felbertauernstrasse vom Ortszentrum Matrei bis Südportal des Felbertauerntunnels.

 

Ich überquere den Bretterwandbach im Ort Matrei Richtung Nord.

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Am Talgrund fließt der Tauernbach und östlich davon, also zwischen Bach und Strasse befinden sich 2 Hochspannungsleitungen.

Ungefähr 100m nach dem Schloss befindet sich ein Denkmal als trigonometrischer Punkt(1061m ü A) wieder westlich der Strasse.

Ich setze meine Fahrt entlang eines Waldes fort und lasse die Gemeinde/den Ortsteil Kaltenhaus links liegen. Nach ca. 300m folgt eine Brücke über einen periodisch Wasserführenden namenlosen Bach und unmittelbar danach folgt die Lawinengalerie Mutschental mit ca.300m Länge.

Nach weiteren 200m folgt erneut eine Brücke über einen ebenfalls namenlosen periodisch Wasserführenden Bach und unmittelbar dahinter auf der westlichen Seite der Strasse befindet sich ein Gasthof. Direkt gegenüber führt eine etwa 700m lange Materialseilbahn Richtung NNW.

Nach kurzer Fahrt überquere ich wieder eine Brücke und ein Wirtshaus als trigonometrischer Punkt(1148m ü A) folgt. Auf der östlichen Strassenseite befindet sich erneut eine Materialseilbahn(ca. 1900m lang), die in Richtung ONO führt und die Steiner Alm auf 1914m versorgt.

Außerdem queren die weiter oben bereits erwähnten Hochspannungsleitungen an dieser Stelle die Strasse in Nord-Süd/Süd Nord Richtung.

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Auf dem nächsten halben Kilometer überquere ich 2 Brücken und durchfahre 2 kurze Tunnel ehe die Hochspannungsleitungen erneut die Strassenseite wechseln!

Eine der Leitungen endet hier westlich der Strasse bei der Pumpstaion Gruben während die andere ab hier westlich der Strasse in Richtung Nord verläuft. Die Hochspannungsleitung versorgt die Gemeinden und Höfe bis zum Talschluss mit elektrischer Energie und überquert oberirdisch den Felbertauernpass der eine maximale Höhe von 2481 m ü A in Richtung Mittersill.

Bei der Pumstation befindet sich auch eine Kapelle als trigonometrischer Punkt(1145m ü A)

Die Strecke verläuft etwa 700m ohne Brücken und Tunnels, westlich der Strasse und des Tauernbaches befinden sich die beiden Gemeinden Gruben(1150m ü A) und Berg(1272m ü A) an der Mündung des Frössnitzbaches, der das Frössnitzkees des Großvenedigers entwässert!

Die weitere Strecke bis zum Südportal des Felbertauerntunnels verläuft ähnlich der bisherigen Strecke: Brücken Tunnels, Lawinenverbauungen, Materialseilbahnen,..

Streckeninfos:

Südrampe(Matrei bis Südportal): 16,5 km

Höhenunterschied Matrei(980m) bis Südportal(1632m): 652m

Steigung: durchschnittlich 4%(maximal 7%)

 

Höhenprofil der Strecke:

 

5. Hausübung: Was sind Schraffen??

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Allgemein:

Schraffen(Bergschraffen, Bergstriche) sind ein grafisches Hilfsmittel um auf großmaßstäbigen Karten Geländeformen möglichst plastisch darzustellen. Dabei werden Linien je nach Neigung und Richtung eines Gefälles in der Falllinie in unterschiedlicher Stärke, Dichte und Richtung in die Karte gezeichnet.

Ebene Flächen, beleiben demnach weiß da sie vom einfallenden Licht voll getroffen werden. Mit zunehmender Neigung rücken die Striche immer weiter zusammen bis sie bei senkrechten Flächen völlig zusammenfallen und schwarz dargestellt werden, da die Fläche nicht von direkt einfallenden Licht getroffen wird.

Allgemein gilt: je stärker das Gefälle, desto stärker und dichter werden die Schraffen gezeichnet

Geschichte der Schraffen

Die ersten Schraffen tauchten in der Kartographie um 1600 auf und wurden vor allem auf Karten des 19 Jahrhundert gerne zur Geländedarstellung genutzt.

Beim Übergang von der Schrägansicht zur senkrechten Projektion behielt man mit Rücksicht auf die damaligen technischen Möglichkeiten(Lithographie, Kupfertsich) die Strichzeichnung bei.

Zu Beginn der Verwendung von Schraffen gab es noch kein einheitliches System zu ihrer Verwendung, somit war eine genaue Auswertung der damaligen Karten in Bezug auf Gefälle bzw. Anstieg kaum möglich. Die Verwendung von Höhenlinien war damals nicht möglich, da es an geeigneten Instrumenten und Bezugsgrundlagen fehlte, außerdem wurden Höhenlinien als unanschaulich empfunden.

Erst 1799 wurde durch Johann Georg Lehmann ein System zu kartometrischen Auswertbarkeit entwickelt.

 

Lehmannsche Schraffen.

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Um ein Auswertung zu ermöglichen wurde von ihm eine
9-stufige Skala der Böschungsschraffen mit 5°Neigungsunterschied entwickelt, wobei jeder Streifen einer Schraffendicke entspricht.

Diese Skala beruht darauf, dass die einfallende Lichtmenge auf eine bestimmte Fläche proportional ist zum Cosinus des Neigungswinkels!!

Böschungswinkel [°]

Schwarze Striche

‚Weiße Striche‛

0

0

9

5

1

8

10

2

7

15

3

6

20

4

5

25

5

4

30

6

3

35

7

2

40

 

45

8

 

9

1

 

0

Nachteile:

Schraffen erfordern einen hohen Zeichenaufwand und können die Kartenfläche so grafisch so stark belasten, dass die Lesbarkeit anderer Karteninhalte erschwert wird, deswegen werden sie heute kaum noch verwendet.

Die Nachteile von Schraffen im Überblick:

·         absolute Höhe nicht ersichtlich;

·         sehr schlechte Darstellung der Höhenverhältnisse im Hochgebirge, da alles im Schwarzton versinkt;

·         keine Kämme und Grate ersichtlich;

·         Böschungsneigung schlecht ersichtlich;

·         unzureichende Plastizität.

In modernen Karten werden Schraffen nur noch zur Darstellung markanter Böschungskanten, die nicht mit Höhenlinien darstellbar sind weil sie nicht höher als 10 Meter sind verwendet.


Quellen:

Wikipedia: Schraffen

Knauer, Roland: Entwerfen und darstellen; Ernst und Sohn 1991

Hake, Günter: Kartographie: Visualisierung raum-zeitlicher Informationen; Gruyter 1994


 


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