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Humanwissenschaftl­iche Zugänge UE/Kapitel I Handeln: · es gibt viel Unbewusstes · Körper spielt wesentliche Rolle · Es gibt Hürden, die bringen uns von Ideen ab, wieder auf neue. Hans Joas: ·
Wir haben diesen Unterrichtsentwurf­ für eine fiktive Klasse entworfen. Die Klasse besteht aus 24 Schüler und Schülerinnen mit einer paritätischen Verteilung von Jungen und Mädchen. Alle Schüler u
Unterrichtsentwurf­ zum Thema -Feuer- Sachanalyse Unter dem Wort -Feuer- versteht man eine Verbrennung, bei der Licht, Wärme, oft Flammen, Gase und Dämpfe entwickelt werden. Feuer ist eine N
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àAebli:
Denken als Ordnen des Tuns: Im Handeln werden Beziehungen zwischen den Objekten
der Handlung und den Handlungsteilnehmern hergestellt. Handlung besteht dabei
aus Teilhandlungen mit einem Gesamtablauf, der auf ein Ziel gerichtet ist.
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1.2 Begriff Handlung (Kammerl/Ragaller
2007² S.178)
àHandlung ist im
Unterschied zum Verhalten
zielgerichtet
sinnhaft
bewusst
selbstgesteuert/-bestimmt
àHandlung umfasst
kognitive
affektive
praktische
soziale
Prozesse
1.3 Begriff
Handlungsorientierung (Kammerl/Ragaller
2007² S.179)
è Zwei unterschiedliche Sichtweisen
1.4 Fehldeutungen und Abgrenzungen des Begriffs der
Handlungsorientierung(Kammerl/Ragaller 2007² S.180)
2.1 Merkmale nach Kaiser (1999,186; vgl. Popp 1994,74)
Mitverantwortung und Kooperation der Lernenden
Konkret-praktisches Tun
Ganzheitliche Beteiligung mit allen Sinnen
Bewusst geleistete Selbstkontrolle und Selbstkorrektur
Das Ordnen, Vergleichen, Kontrastieren, Strukturieren
2.2 Merkmale nach Möller/ Tenberge
Schülerorientiertheit: Der Unterricht geht von
subjektiven Schülerinteressen aus und ermöglicht selbst- und
sinnbestimmtes, selbstgeplantes und selbstrealisiertes Handeln
Produktorientiertheit: Der Unterricht kommt zu
verwertbaren, gemeinsam angestrebten Ergebnissen mit Gebrauchswert.
Ganzheitlichkeit: Das Lernen ist kognitiv,
emotional und praktisch orientiert.
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4. Ziele des handlungsorientierten Lernens
Möller unterscheidet drei Arten von Zieldimensionen:
Ziele nach Popp (1994)
Kompetenzerfahrung,
Selbstständigkeit und Verantwortung
Personalisierung
Aktivierung
Methodisierung:
Bewusstmachen und Beherrschen von Lösungswegen, Verfahren
Reflexivität: Bewusstmachen
des eigenen Lernstils und der individuellen Zugangsweisen
Übung: Übertragung und
Anwendung von Kenntnissen, Methoden, Lösungsstrategien
Wechselwirkung und
gegenseitige Ergänzung primär handlungsorientierten Lernsituationen und
Formen der überwiegend darbietenden Lehre
Stärkung der Selbstkraft
und der Selbstständigkeit
à Ziele nach Möller und Popp übernommen aus Ragaller
(2007)
5. Bedeutung des handlungsorientierten Lernens
Lernpsychologische
Begründung ( Möller in Kahlert, S. 411f. ) .
Bereits die Untersuchungen
Piagets stellen die Bedeutung des handlungsorientierten Unterrichts heraus:
Kinder im GS-Alter befinden sich im konkret-operationalen
Stadium à
Unterricht muss daher am konkreten Erfahrbaren ansetzten, muss Primarerfahrungen
ermöglichen.
Anspruchsvolle geistige Operationen gelingen besser,
wenn die Gegenstände, auf die sich die geistigen Operationen beziehen,
anwesend sind oder wenn konkrete, zuvor im Handeln erworbene Vorstellungen
vorhanden sind.
Abli betont die Notwendigkeit von Handlungen beim Aufbau
geistiger Operationen. Das handelnde Umgehen mit wichtigen Aspekten der
aufzubauenden Operationen soll Schülern helfen, selbstständig und aktiv
geistige Operationen zu entwickeln.
Nach Piaget: Denken geht aus Handeln hervor. Auf jede
praktische Handlung soll eine Phase der Reflexion folgen (Aebli).
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30% von dem was wir sehen
80% von dem was wir selber
formulieren können
90% von dem was wir tun
Motivationspsychologische Begründung
Wo Schüler etwas demonstrieren, herstellen, untersuchen,
ausprobieren, wo sie unter Einbezug vieler Sinne tätig sind, wächst das
Interesse.
Der Lehrinhalt gewinnt an subjektiver Bedeutung
Intrinsische Motivation sind günstige Bedingungen für
langfristiges Behalten.
Anfangs Motivation durch Neugier, im Verlauf der
Handlung dann durch Zweifel, Verblüffung, Widersprüche
Demographische Entwicklung, dinglich-räumliche
Veränderungen der Lebenswelt und Vorrücken der elektronischen Medienà Reduzierung sozialer
Erfahrungsmöglichkeiten von Eigentätigkeit und Primarerfahrungen.
Unser Leben wird durch die elektronische Welt
beeinflusst. Das Kind bekommt also Erfahrungen aus zweiter Hand
Reduzierte Umwelterfahrung. Ein Vergleich: Während vor
20 Jahren ein Kind im Schnitt 30 Stunden draußen spielte, spielt es heute
nur noch 15 Stunden draußen, da 80% der Hobbys im Kinderzimmer
stattfinden. (Grefe 1997)
à HU. bietet die Möglichkeit,
handelnde Denkstrukturen aufzubauen und den Zugang zur Welt nicht über ihre
Abbilder, sd. durch vielfältige, sinnliche Erfahrungen zu schaffen.
Physiologischer Begründungsaspekt
(Möller 1987)
à Optimale organische Entwicklung
durch Beanspruchung der Bewegungsorgane
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