-
L muss darauf achten, dass Ss entsprechende Sach- und Methodenkompetenz
besitzen (ansonsten gezielt daran arbeiten)
- Auswertungsphase
-
Präsentation der Handlungsprodukte,
-
Kritische Bewertung der geleisteten Arbeit
-
Dokumentation der Arbeit (Protokolle, Wandzeitungen...)
- Handlungsorientierung ist machbar, Frau Nachbar!
-
wenig sinnvoll, gesamten U handlungsorientiert zu gestalten
-
HuO = didaktisches Prinzip, das in allen 3 Grundformen des U
qualitätssteigernd sein kann
-
Lehrgangsförmiger U: hin und wieder kleine handlungsorientierte Phasen
-
Ebenso Freiarbeit, Wochenplanarbeit
-
Projektarbeit: zwingend HoU
Handlungsorientierte Phasen lassen sich durch Lern- und
Gehirnforschung begründen:
-
Verankerung des Gelernten im Gedächtnis
-
Aufbau mentaler Repräsentationen, Verknüpfung mit Vorwissen
-
Der Verkopfung des U mit sinnlich-ganzheitlichen, körperbezogene
Aktivitäten begegnen
Gelegenheiten im Unterrichtsalltag:
-
Ss selbst Wiederholungsfragen zur letzten Stunde ausdenken und stellen
lassen
-
Z.B. lebende Tonleiter in Musik
-
Szenisches Spielen von Texten
-
Kurze aktivierende Pausen
à nicht reine
Spaßfunktion! Aufgaben- und themenbezogene Integration in den Unterricht,
Lernlogik der Ss unterstützen, Zugänglichkeit des Themas erhöhen
- Chancen und Risiken
Vorteile:
-
demokratische Kontrolle und Kritik der U-Arbeit kann durch
Veröffentlichung der Ergebnisse angestoßen werden
-
Bewusstmachen der Methodenkompetenzen und –defizite, Entfaltung der
Kompetenzen
Nachteile:
-
HuO schafft im verregelten U Unruhe
-
Mehr Vor- und Nachbereitungszeit
-
Störungsanfälliger (komplexere Organisationsstruktur)
Rückwirkungen auf das gesamte Schulleben:
-
Lehrerteams bilden
-
Unterrichtliche und außerunterrichtliche Aktivitäten von L und Ss
stärker aufeinander beziehen
-
Ausgestaltung des Schullebens, Öffnung der Schule